MySpace gehackt – als Warnung
Ein Hacker hat die privaten Bilder von 44.000 MySpace-Accounts ins Web gestellt. Mit der Aktion prangert er die Sicherheitsschwächen der Social-Networking-Plattform an.
Auf seine ganz eigene Art hat ein Hacker auf Sicherheitsprobleme bei MySpace aufmerksam gemacht: Er nutzte eine Sicherheitslücke aus, klaute rund 17 GByte Daten anderer Accounts und stellte sie bei BitTorrent online. Dies berichtet unter anderem Wired. Vornehmlich soll es sich um Bilder gehandelt haben, die die Besitzer der MySpace-Konten eigentlich nur Freunden oder Verwandten zugänglich gemacht haben.
Der Bösewicht mit dem Pseudonym »DMaul« sieht sich anscheinend als White Hat Hacker; also jemand, der Schwachstellen aufspürt und publik macht, um die Sicherheit zu erhöhen. Laut Wired haben die MySpace-Betreiber das Sicherheitsleck bislang weder dementiert noch zugegeben. »Motivation für den Hack war einfach, zu beweisen, dass es getan werden kann«, wird DMaul zitiert. »Ich machte das Speichern der Bilder öffentlich, aber es gibt sicher Individuen, die diesen Hack für schädlichere Dinge nutzen«, soll er in einem E-Mail-Interview gesagt haben. Von einem solchen Hack sind zunächst und vor allem MySpace-User unter 16 Jahren betroffen, denn deren Profile und somit auch Bilder gelten automatisch als »Privat«.
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Was ist daran eine "ganz eigene Art"?
Jeder Anständige Hacker macht nichts anderes. Jeden Tag. Überall.
Nur weil das jetzt ausnahmsweise eine große Webseite ist, heißt das nicht, dass die Vorgehensweise außergewöhnlich ist.
pessimist...