Thecus N4100 Pro: Speicher für kleine Arbeitsgruppen
Inhaltsverzeichnis
- 1. Netzwerkspeicher mit Geode-Prozessor
- 2. Verarbeitung und Technische Daten
- 3. Lieferumfang, Web-Oberfläche und Test-Setup
Intel dominiert mit seinen Atom-Prozessoren das Marktsegment der Netbooks und Nettops. Dagegen besetzt AMD mit seinen Geode-Prozessoren die Nische der sogenannten Embedded-Systeme. Erhältlich mit Taktraten zwischen 333 MHz und 1,4 GHz bei geringer Verlustleistung sind AMDs Geode-Prozessoren geschaffen für eingebettete Systeme wie sie in Thin Clients, Tablet-PCs, Point-of-Sale Terminals, Set-Top-Boxen und Router - oder auch Speichergeräten.
Anwender kommen normalerweise nicht direkt mit der Hardware von Embedded Systemen in Kontakt, da diese fernab des Massenmarktes durch die Industrie in den genannten Geräten verbaut werden. Doch auch Privatanwender und bastelfreudige Zeitgenossen können einen Nutzen aus embedded Systemen ziehen wie unser Projekt DSL-Router im Eigenbau: 177 Euro mit AMD Geode zeigt.
ARM, PowerPC und x86 Architektur – was ist besser?
Der NAS-Anbieter Thecus bietet nun mit dem N4100 Pro ein Netzwerkspeichergerät an, welches einen AMD Geode LX800 Prozessor mit 500 MHz verwendet, auf der x86-Architektur basiert und ein wenig aus dem gewohnten Schema ausbricht; kommen doch in vielen NAS-Geräten meist Prozessoren mit ARM oder PowerPC-Architektur zum Einsatz. So findet sich zum Beispiel ein Marvell Feroceon 88F5281-Prozessor mit 500 MHz (ARM-Architektur) zum Beispiel in der Synology Diskstation DS207+ oder im Qnap TS409 Pro. In der Synology DiskStation DS408 hingegen kommt ein auf der PowerPC-Architektur basierender Freescale MPC8543 Prozessor mit 800 MHz zum Einsatz. Vereinzelt finden sich auch Celeron CPUs.
Vorteil durch AMD Geode?
Die Verwendung eine AMD Geode-Prozessors ist sicherlich keine schlechte Wahl. Bietet der Prozessor doch die Möglichkeit, die Leistungsaufnahme des NAS-Geräts in Grenzen zu halten und mit geringer Abwärme zu arbeiten. Geode-Prozessoren können wie die oben genannten PowerPC- oder ARM-Prozessoren passiv gekühlt oder sogar gänzlich ohne Kühlkörper betrieben werden, wodurch die Notwendigkeit einer aktiven Kühlung des Prozessors entfällt. Dies wirkt sich wiederum positiv auf die Lautstärke des Geräts aus.
Ob das Thecus N4100 Pro durch den Geode Prozessor einen entscheidenden Performance-Vorteil gegenüber den in der gleichen Geräteklasse angesiedelten Netzwerkspeichern Qnap TS 409 Pro und Synology DiskStation DS408 erzielen kann, werden wir im Laufe des Artikels näher beleuchten. Doch zuerst einmal zur Ausstattung des Geräts.
Abgespecktes N5200
Hinsichtlich des Funktionsumfangs ist das Thecus N4100 Pro mit dem Qnap TS409 Pro und der Synology DiskStation DS408 vergleichbar und stellt innerhalb des Thecus-Portfolios am ehesten eine Art abgespecktes N5200 dar. So bietet das N4100 Pro nur vier statt fünf Laufwerksschächte und lässt einen eSATA-Port sowie die iSCSI-Funktionalität vermissen. Die Positionierung des Produkts für Heimnetzwerke und kleine Büros unterstreicht das N4100 Pro hingegen mit einem integrierten iTunes-Server sowie einem DLNA-kompatiblen Multimedia-Server.
Dem BYOD-Prinzip folgend (build your own device) ist das N4100 Pro als Leergehäuse ohne Festplatten erhältlich. Anwender können die Speicherkapazität folglich selbst bestimmen. Die maximale Speicherkapazität liegt unter Verwendung von vier 1,5 Terabyte Festplatten momentan bei sechs Terabyte. Im Gegensatz zum Thecus N5200, welches für etwa 600 Euro in diversen Online-Shops angeboten wird, ist das N4100 Pro bereits für etwa 450 Euro erhältlich. Zum günstigeren Preis trägt neben der geringeren Anzahl der möglichen Laufwerke, der fehlenden eSATA-Schnittstelle und iSCSI-Unterstützung auch die Verwendung des AMD Prozessors bei; kommt beim N5200 immerhin ein Ultra Low Voltage Celeron-Prozessor mit 600 MHz von Intel zum Einsatz.

??? ...erst keine Serverrückmeldung und dann den Beitrag zweimal, aber nur je halb... ???
Hier mein EDIT:
...wenn schon keine "richtige" Lautstärkemessung:
WIE sind den die "empfundenen" Lärmentwicklungen (mit/ohne Belastung) ???
<< BITTE an THG:
Das (Genau DAS!) Thema Geräuschentwicklung ist doch schon so oft von so vielen Lesern (und Kaufinteressenten - Hinweis für die Hersteller/Verkäufer) eingefordert/ nachgefragt worden.
NUTZT DIESEN BEDARF !!!
ja die Lautstärkeentwicklung ist extrem wichtig wenn man sich das ding als schönen hingucker ins wohnzimmer stellt damit der nachbar auch was zum schauen hat.
son ding kommt in den keller und nich ins schlafzimmer.
lol
ich schliesse mich haxxor an
ab mit dem ding ins keller oder zumindest ins arbeitszimmer neben dem PC
das ding kann 4 platten unterbringen udn braucht logischer weise kühlung.
wo ein lüfter ist da sind auch geräusche.
@ h4xx0r & M1n1m3:
Eure Ansichten sind egoistisch und ignorant. Es ist ja prima für Euch, dass Ihr (a) soetwas in einen Keller bringen könnt und (b) es für Euch nicht wichtig ist.
Es gibt aber eben auch andere Abhängigkeiten, Ansichten und Wünsche! Beispielsweise: Freiberufler mit Arbeitszimmer in Mietwohnungen oder einfach nur Menschen, denen es wichtig ist (warum auch immer (Ruhe für Kreativität und Konzentration; Lärmempfindlichkeit;...)).
...
by the way:
Es muss nicht immer um die perfekte Lösung für Alle gleichzeitig gehen (gibt es eh nicht). Un wenn jemand die Geräuschwerte nicht wissen will, soll er es doch einfach überlesen! - WARUM sollen aber daran interessierte darauf verzichten?
Bin ich der einzige der knapp über 20MB/s bei nem Raid 0 aus 4 Festplatten einfach nur sehr mager findet?
Besonders zu dem stolzen Preis... da kann ich mir nen billigeren und schnelleren Rechner hinstellen.
Und das mit dem Stromverbrauch wird sich auch so schnell nicht bezahlt machen, wenn man den runterfährt wenn man ihn nicht braucht... Wozu wurde sonst WakeOnLan erfunden?
würde mich auch stark interessieren wo bei den geräten immer der flaschenhals ist. einerseits schnelle s-ata platten und gigabit ethernet, andererseits wahrscheinlich hohe cpu last durch den gigabit adapter, den smb/cifs-protokoll-overhead und das verwendete dateisystem. was mich dann aber stutzig macht ist der geringe unterschied zwischen raid 0/1 und 5. das bringt mich zu der annahme dass die cpu last durch die paritätsberechnung doch nicht so dominiert.
gibts denn kein schnelleres system mit iscsi, wechselplattenrahmen und business support für unter 1000 euro...
Schöner, aber auch knackig kurzer Test. Danke THG!
Wie meine Vorredner es schon sagen... mich würde ebenfalls die Lautstärke interessieren. Es gibt so manchen Föhn, den man sich nicht mal neben den Rechner stellen mag, das sollte aber, so denke ich, doch möglich sein.
Eine subjektive Erklärung reicht dafür meistens total aus um dies beurteilen zu können.
Jetzt fehlt eigentlich in den Vergleichsdiagrammen nur noch das ReadyNAS NV+ und ich bin glücklich. Denn dann habe ich eine fundierte Basis für meine Kaufentscheidung. XD
MfG
TecTurtle
Was leider auf den PICs nicht zu sehen ist, ob der Geode gesockelt oder, wie bei Embeddeds oft üblich, eingelötet ist.
Das wär ne Option, dem Teilchen einen anständigen Rechenknecht zu verpassen.
@a97584
ja das gibt es, es nennt sich MS Home Server mit Eigenbau Hardware
@w_ing
ein nas ist eine serverlösung.
sowas wird nicht auf die bedürfnisse von privatanwendern abgestimmt. sondern auf die bedürfnisse der zielgruppe, in dem fall kleinere firmen.
@M1n1m3 18/02/2009 15:31
Naja - "das" ist doch nun schlaubimäßig ->> Ich denke dieser Artikel wurde von THG geschriebe; Und zu dieser Leser-Zielgruppe gehöre ich sicher!
So what - wäre einfach schön, eine Lautstärkeneinschätzung zu haben!
Rechtfertigungen dafür, das diese Information überflüssig wäre sind doch schlicht selbst überflüssig ... ... Wunsch ist Wunsch! *g*
Grüße, w_ing
@M1n1m3:
>ein nas ist eine serverlösung.
Ach was...mach Sachen...
>sowas wird nicht auf die bedürfnisse
>von privatanwendern abgestimmt.
Und die Firmenmitarbeiter bei denen das NAS unter Umständen auf dem Schreibtisch steht müssen sich das Geröhre gefallen lassen ?
Also ganz ehrlich:
Ich versteh den Hype um diese fertigen NAS-Lösungen nich....
Einfach einen "Alt-PC" mit fünf 1TB Festplatten, FreeNAS drauf und fertig...
Die meisten fertigen NAS Kisten brauchen ein halbes Jahrhundert, wenn das mal eine Festplatte im RAID abraucht und dann das volle Array wieder hergestellt wird. Ist mal die Platine im Anus (just vor einer Woche in meiner Firma passiert), dann hast du 0 Chancen den Inhalt wieder herzustellen und an Fehleranalyse brauchst du garnicht mal zu denken !
NAS angemacht, kein Zugriff auf´s Frontend & keine vernünftige Fehlermeldung vom NAS...so, viel Spaß !
Ein "echter" PC lässt wenigstens noch ansatzweise eine Analyse zu. Von Features wie die Nutzung als iSCSI Target kannst du bei "billigen" NAS im Einstiegssegment bis 2k€ meist nur träumen. Bei FreeNAS gibt es das für "umme".
@ holgi
.


wer ein nas auf arbeit aufm tisch stehen hat tut mir leid
übrigens danke für die info mit der array wiederherstellung.
habe auch überlegt so ein 2bay nas mit 2 grossen platten im raid 1 modus hinzustellen um daten zu sichern. private videos und bilder nehmen mit der zeit immer mehr platz ein und die sollen erhalten bleiben für immer. will ja später damit meine enkel langweilen, die müssen da druch
also doch lieber 2 platten in rechner hängen in raid 1.
@ w_ing
ich gönn dir deinen lautstärke test *daumendrück
so ist es nicht
diesmal auch ohne aber
@Ip-CAM
auf der Thecus HP kann man sich das modul herunterladen.
Dann im Webinterface, System, Module Mgmt das Modul Installieren und mit einem Klick auf die IP Cam kann man die cam's hinzufügen.
Bitte um bessere Recherche!