Buffalo TeraStation III
Das TeraStation III des Herstellers Buffalo richtet sich ganz klar an Unternehmenskunden. Das Gerät ist nicht nur als Desktop- sondern auch als 19"-Rackmount-Gerät mit einer Höheneinheit erhältlich wobei uns für unsere Tests die Desktop-Version mit den Abmessungen 170mm x 215mm x 230mm (BxHxT) zur Verfügung stand. Verfügbar ist das TeraStation III mit einer Gesamtkapazität von Wahlweise 2 TB, 4 TB, 6 TB oder 8 TB zu Preisen zwischen 630 Euro und 1300 Euro. Unser Testgerät war die 2TB-Version, die mit vier 500GB Festplatten von Western Digital, Typ WD5000AAKS, ausgestattet ist.
Verarbeitung
Das Gehäuse des TeraStation III besteht aus Stahl und ist solide verarbeitet. Einen etwas schwächeren Eindruck hinterlässt jedoch die Frontseite, insbesondere die Klappe hinter der sich die Festplatteneinschübe verbergen. Diese ist abschließbar und besteht aus Kunststoff. Hier offenbaren sich bei unserem Testmodell kleinere Schwächen. Das Schloss lässt sich zwar schließen und der Schlüssel abziehen, die Stellung des Schlosses passt jedoch nicht ganz zur Beschriftung auf dem Gehäuse.
Zudem ist der Schließmechanismus so konstruiert, dass das Schloss nur an der Unterseite einrastet. Selbst wenn das Gerät abgeschlossen ist, hinterlässt die wenig verwindungssteife Klappe beim Versuch das Gerät zu öffnen den gegenteiligen Eindruck. Ein beherzter Ruck in Verbindung mit einer kleinen Unachtsamkeit dürfte genügen um die Frontklappe trotz des Schlosses aus den Angeln zu reißen.
Ausstattung und Anschlüsse
Weiterhin befinden sich an der Frontseite noch ein Ein-/Aus-Taster sowie ein Display, das Auskunft über diverse Systemparameter wie die IP-Adresse oder den Systemstatus preis gibt. Hinter der Frontklappe verbirgt sich zudem neben den Laufwerkseinschüben noch ein RS232-Stecker, der zur Fehleranalyse durch Techniker des Herstellers benötigt wird. An der Rückseite des Geräts befindet sich der Netzanschluss in Form einer Kaltgerätebuchse, zwei USB 2.0-Ports, eine weitere RS232-Schnittstelle für den Anschluss einer unterbrechungsfreien Stromversorgung sowie zwei Gigabit-Ethernet-Anschlüsse. Weiterhin hat ein kleiner Schalter unsere Aufmerksamkeit erregt, dessen Funktion mit "Auto" und "Manual" am Gehäuse angegeben ist.
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Wenn die Geräte wirklich solche Probleme mit anderen Festplatten haben verdienen beide ein absolutes Prädikat Wertlos. Wenn nichtmal eine Neubestückung mit identischen Platten funktioniert, dann kann mann im Schdensfall einen Rebuild wohl getrost vergessen. Was nützen mir komfortable Weboberfläche und automatische Backups, wenn das Zielsystem selbst unsicher ist?
Also das nenne ich echt einen Witz. Ein NAS bei dem man keine Platten tauschen kann...?
Festplatten sind ja wohl eindeutig Verschleissteile, wenn man die nicht mal Wechseln kann ohne Probleme dann ist das nicht nur "Wertlos" sondern "Müll"!!!
Liebe Redakteure, vergleicht das mal mit einem Auto und den Reifen! Wer von Euch würde so was kaufen?
Für so was gibts nur: 0 Punkte, oder Schul-Note: 6
Ich besitze die "Buffalo Terestation Live" und ursprünglich mit 4x 250 GB HDDs. Jetzt laufen in dieser 4x 2000 GB (WE20EADS) HDDs. Der Trick hier war einfach nur die erste Festplatte eingebaut zu lassen. Die letzten 3 Festplatten (kann man auf einmal machen) gegen die neuen 2 TB HDDs tauschen und die Terastation hochfahren.
Dann kann man im Adminmenübereich diese 3 HDDs formatieren. Danach Terastation wieder runterfahren, die erste (und damit letzte HDD) auch gegen eine 2 TB tauschen und wieder hochfahren + formtieren. Mehr muss man gar nicht machen und dann klappte auch bei einem Bekannten, der jetzt 4x 1500 GB HDDs hat. HDDs laufen jetzt im Raid5 ohne Probleme seit Wochen.
Vom Buffalo Support erwarte ich da keine ehrliche Hilfe, die haben auch mal an der Hotline bei mir behauptet dass man die eingebauten HDDs nicht tauschen kann. Ich denke aber, dass diese es so vorgegeben bekommen, denn man bietet auch Geräte mit bis zu 8 TB an und will diese verkaufen.
Fakt ist aber, dass man zumindest bei meinem Model die HDDs ohne Probleme so wie oben beschrieben tauschen kann. Das Betriebssystem und die Partitionen die sich tatsächlich auf den HDDs befinden, werden solange eine noch drin bleibt automatisch auf die neuen HDDs übertragen. Jetzt müsste es nur mal jemand auf die gleiche Weise mit dem hier getesten Model 3 probieren. Allerdings habe ich im Netz auch schon einen Artikel gefunden, wo jemand das Model 1 hat und es genauso dort gemacht hatte mit Erfolg.
Gruß
OlliDD
Im Fall Buffalo wäre es eine Möglichkeit gewesen, für das Betriebssystem eine SD- bzw. CF-Speicherkarte oder SSD einzusetzen.