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Seagate Blackarmor: Remote-Zugriff und Festplattentausch

TeraStation und BlackArmor: Business NAS-Geräte von Buffalo und Seagate
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Weiterhin ist es auch möglich einen Fernzugriff auf die Dateien des NAS-Geräts einzurichten. Hier beschreitet Seagate jedoch ungewöhnliche Wege. Denn Anwender greifen nicht direkt über die Web-Oberfläche des NAS-Geräts auf die Dateien zu, sondern über Seagates "Global Acces" Webseite. Dieser setzt jedoch eine Registrierung bei dem Dienst voraus und im NAS-Gerät muss die UPnP-Funktion aktiviert werden, damit das NAS-Gerät einen Verbindung zu diesem Dienst herstellen kann. Unserer Ansicht nach geben Anwender damit zum einen die Konfiguration ihres Netzwerks aus der Hand zum anderen stellt sich die Frage was passiert, sollte Seagate diesen Dienst irgendwann mal einstellen.

Probleme beim Festplattentausch

Darüber hinaus hatten wir auch ein wenig Probleme bei der Verwendung unserer üblichen Testfestplatten von Samsung, Modell HD321KJ, die wir üblicherweise für unsere NAS-Tests einsetzen. Da auch beim Blackarmor-NAS die Firmware auf den vorinstallierten Festplatten installiert ist beschritten wir folgenden Weg: Wir bauten die Samsung Festplatten zuerst in die noch freien Laufwerkseinschübe und steckten sie in das NAS-Gerät. Beide Samsung Festplatten wurden zwar vom Blackarmor-NAS erkannt, bei einer der beiden weigerte sich das NAS-Gerät jedoch es als Betriebsbereit anzusehen und markierte das Laufwerk im Festplattenmanager als "Failed". Auch der Tausch der betreffenden Festplatte gegen eine andere gleichen Typs schlug fehl.

Also gaben wir dieses Vorhaben auf und tauschten die Samsung-Festplatten gegen zwei Festplatten von Seagate, Typ Barracuda 7200.11 aus. Beide Festplatten wurden dann vom NAS-Gerät auch erkannt und im integrierten NAS-Festplattenmanager auf der Web-Oberfläche als "Foreign" betitelt. Anwender sind hier dann aufgefordert durch einen Klick auf "Claim" im NAS-Festplattenmanager die Festplatten dem NAS zur Konfiguration zur Verfügung zu stellen. Diese Aktion dankte uns das Blackarmor-NAS, indem es den weiteren Dienst verweigerte und weder auf Eingaben an der Frontseite über das LCD-Display noch auf einen Aufruf der Web-Oberfläche reagierte.

Nach dem entfernen des Netzsteckers und dem erneuten Einschalten des NAS-Geräts bootete diese nun nicht mehr mit der Begründung "foreign disk(s)" würden im NAS-Gerät stecken. Das Blackarmor-NAS funktionierte erst wieder, nachdem wir die Festplatten aus unserem Bestand sowie eine der vorinstallierten Festplatten aus dem Gerät entfernt hatten. Das Blackarmor funktionierte erst dann mit allen vier Festplatten nachdem wir diese einzeln eingesteckt, über die Web-Oberfläche per "Claim" der Konfiguration hinzugefügt und dem NAS zwischen den Vorgängen jeweils zwei Minuten Pause gegönnt haben.

Auch die Suche nach einen Firmwareupdate, mit der die genannten Probleme der Vergangenheit angehören, verlief erfolglos. Gemäß der Firmware-Autoupdate-Funktion stand zum Zeitpunkt des Test keine aktualisierte Firmware bereit. In diesem Punkt muss Seagate auf jeden Fall nachbessern. Nachdem wir das oben genannte Problem gelöst war und alle vier Festplatten dem NAS-Gerät zur Verfügung standen verliefen der weitere Betrieb sowie die Testreihen ohne Probleme.

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Beispiel: Notebook, Festplatte, Speicher

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  • Hinagiku , 23. Dezember 2009 10:47
    Wenn die Geräte wirklich solche Probleme mit anderen Festplatten haben verdienen beide ein absolutes Prädikat Wertlos. Wenn nichtmal eine Neubestückung mit identischen Platten funktioniert, dann kann mann im Schdensfall einen Rebuild wohl getrost vergessen. Was nützen mir komfortable Weboberfläche und automatische Backups, wenn das Zielsystem selbst unsicher ist?
  • Headyman , 23. Dezember 2009 22:31
    Also das nenne ich echt einen Witz. Ein NAS bei dem man keine Platten tauschen kann...?
    Festplatten sind ja wohl eindeutig Verschleissteile, wenn man die nicht mal Wechseln kann ohne Probleme dann ist das nicht nur "Wertlos" sondern "Müll"!!!

    Liebe Redakteure, vergleicht das mal mit einem Auto und den Reifen! Wer von Euch würde so was kaufen?

    Für so was gibts nur: 0 Punkte, oder Schul-Note: 6
  • ollidd , 25. Dezember 2009 20:12
    Ich besitze die "Buffalo Terestation Live" und ursprünglich mit 4x 250 GB HDDs. Jetzt laufen in dieser 4x 2000 GB (WE20EADS) HDDs. Der Trick hier war einfach nur die erste Festplatte eingebaut zu lassen. Die letzten 3 Festplatten (kann man auf einmal machen) gegen die neuen 2 TB HDDs tauschen und die Terastation hochfahren.

    Dann kann man im Adminmenübereich diese 3 HDDs formatieren. Danach Terastation wieder runterfahren, die erste (und damit letzte HDD) auch gegen eine 2 TB tauschen und wieder hochfahren + formtieren. Mehr muss man gar nicht machen und dann klappte auch bei einem Bekannten, der jetzt 4x 1500 GB HDDs hat. HDDs laufen jetzt im Raid5 ohne Probleme seit Wochen.

    Vom Buffalo Support erwarte ich da keine ehrliche Hilfe, die haben auch mal an der Hotline bei mir behauptet dass man die eingebauten HDDs nicht tauschen kann. Ich denke aber, dass diese es so vorgegeben bekommen, denn man bietet auch Geräte mit bis zu 8 TB an und will diese verkaufen.

    Fakt ist aber, dass man zumindest bei meinem Model die HDDs ohne Probleme so wie oben beschrieben tauschen kann. Das Betriebssystem und die Partitionen die sich tatsächlich auf den HDDs befinden, werden solange eine noch drin bleibt automatisch auf die neuen HDDs übertragen. Jetzt müsste es nur mal jemand auf die gleiche Weise mit dem hier getesten Model 3 probieren. Allerdings habe ich im Netz auch schon einen Artikel gefunden, wo jemand das Model 1 hat und es genauso dort gemacht hatte mit Erfolg.

    Gruß
    OlliDD
  • blueice_haller , 27. Dezember 2009 21:58
    Im Fall Buffalo wäre es eine Möglichkeit gewesen, für das Betriebssystem eine SD- bzw. CF-Speicherkarte oder SSD einzusetzen.