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Vernetzte Festplatten: Datenspeicher im Heimnetz

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Was sich in der Theorie einfach und unkompliziert anhört kann sich in der Praxis schnell zu einem Logistikproblem entwickeln. Wohin nur mit den ganzen Daten, die sich im Laufe der Zeit ansammeln? Festplatten mit einem Terabyte Speicherkapazität sind keine exotischen Erscheinungen mehr und mit einem Preis von etwas mehr als zehn Cent pro Gigabyte vor allem auch bezahlbar. Darüber hinaus stehen schon Festplatten mit 1,5 TB Speicherkapazität bald in den Startlöchern.

Daten-Speicher im Heimnetz: Maxtor Shared Storage II

Das Problem: Mehrere Computer - ein Datenbestand

Doch wenn man seinen Computer mit großer Speicherkapazität ausrüstet kann sich gleich das nächste Problem ergeben: Sind mehrere Computer und eventuell noch ein HTPC (Home Theater PC) im Netzwerk vorhanden, sollten Anwender möglichst zu jedem Zeitpunkt Zugriff auf die Daten haben. So muss der Computer, auf dem die Daten gespeichert sind, auch dann eingeschaltet sein, wenn man zum Beispiel im Wohnzimmer die Filmaufnahmen des vergangenen Sommerurlaubs anschauen oder am Notebook die Bilder des letztjährigen Geburtstags betrachten möchte. Mit einer Leistungsaufnahme von 100 Watt und mehr belasten PCs aber unnötig Umwelt, Nerven und Geldbeuten. NAS-Geräte (Network Attached Storage), also direkt am Netzwerk angeschlossene Datenspeicher, sind in dieser Hinsicht meist genügsamer.

Sicherheit geht vor

Speichert man wichtige Daten auf nur einer Festplatte im Computer, so kann dies früher oder später eine persönliche Katastrophe auslösen. Technik, allen voran Festplatten, ist nicht unfehlbar und durch einen Defekt gehen die digitalen Erinnerungsstücke der vergangenen Jahre unwiederbringlich verloren. Im Umgang mit wichtigen Daten ist daher eine Datensicherung oberste Pflicht. Vorzugsweise erstellt man eine Datensicherung auf ein externes Medium, welches getrennt vom Computer an einem sicheren Ort aufbewahrt werden kann. So sind die Daten noch vorhanden wenn der Computer zum Beispiel durch höhere Gewalt beschädigt wurde. Die Verwendung von DVDs als Backup-Medium im Hausgebrauch ist hinsichtlich der Wiederherstellungsmöglichkeiten in einem Worst-Case Szenario sicherlich ideal. Doch wir wollen uns mit der Primärspeicherung ihrer Daten beschäftigen und schauen uns dazu das Shared Storage II von Maxtor an.

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kiu77 08/08/2008 13:14
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Die letzten Performancemessungen schauen so aus, als ob Maxtor und Qnap vertauscht worden wären...

anonymous 08/08/2008 13:15
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kurz gesagt: ohne RAID Funktion für mich und viele andere wahrscheinlich auch total sinnfrei...

anonymous 08/08/2008 13:39
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Also funktioniert der Zugriff nur mittels Softwareclient und nicht ohne dessen Installation ueber die IP? (unter WindowsXP)

kiu77 08/08/2008 14:01
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@supaburn
Was fürn Raid denn?

Mnyut 08/08/2008 14:21
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Raid macht doch in den meisten Fällen überhaupt keinen Sinn. Wenn's um maximale Performance geht (aber bei einem NAS dieser Größenordnung?) oder darum das das System eine höhere Verfügbarkeit hat (wer braucht das zuhause?), ok aber sonst?

Carsten 9punkt13 08/08/2008 15:08
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naja bei diesem gerät geht es zwar nicht, aber ein RAID 5 ist schon ne sinnvolle sache wenn man nen NAS hat....

aber ohne raid etc ist das gerät echt nicht so toll

Mnyut 08/08/2008 15:15
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Das größte Problem bei dem günstigen Raid Zeugs ist doch, dass die Controller nicht in der Lage sind einen brauchbar zu informieren wenn was daneben läuft. Was richtig gutes kauft sich doch für daheim niemand und selbst da kann man nicht sicher sein.

@Carsten 9punkt13: wo ist Raid 5 denn deiner Meinung nach sinnvoll?


Beispiel Raid5:
5 x 250 GB = 1TB @ Raid5
1 Platte geht kaputt, aber man bekommt es nicht gleich mit. Meist kauft man alle Platte gleichzeitig, spricht die sterben alle zeitnah (vergl. daheim mit den 50mm Halogenlampen, da ist das auch so). Wenn dann eine weitere schlapp macht, sind ALLE Daten weg. Wir wollen mal außen vor lassen wie schwierig es eventuell ist die Daten eines Raid5 wiederherzustellen wenn die defekte Platte gewechselt wird. Ich wette das klappt wesentlich häufiger nicht als man denkt.

Da hab ich doch lieber 5 x 250GB, und wenn eine oder zwei oder gar drei davon weg sterben bis ich es merke (NAS steht irgendwo im Keller oder so), hab ich trotzdem den Rest der Daten noch. Wirklich wichtige Daten brauchen nicht so viel Platz und wenn doch kann man es sich auch leisten auch so viel Daten ordentlich zu sichern. Außerdem kann ich die Platte nach einiger Zeit in Standby schicken und muss nur die aufwecken die benötigt wird und nicht alle.


Wo ist mein Denkfehler?

Carsten 9punkt13 08/08/2008 16:59
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wer sich nen ordentliches raid macht der kauf auch nen controller der gut geht un der sich auch meldet wenn mal ne platte kaputt geht, so billig zeug kann man eh ine tonne treten!!

mein vater hat ine firma nen raid5 server! das ding geht gut und es is sicherer als ne normale platte... naja den inhalt vom server sichert er auch dauernd nochmal... fals der server ma ausfällt.
wenn aber wirklich nru eine platte ausfällt kann man bei nem ordentlichen controller einfach ne platte wechseln un die sachn werden wiederhergestellt!!

und wer angst hat das 2 platten ausfallen KÖNNTEN der soll sich nen raid 6 machen!!

rexos 08/08/2008 17:28
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wie wärs mit E-Mail alerting?

Mein Promise NS4300 kann das!
(4x 500GB = 1,35TB @ RAID 5)

Einen HDD-Ausfall hatte ich schon (simuliert, ohne Daten als es neu war)
Hat alles prima geklappt)

walati 08/08/2008 22:11
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Ich habe die 500GB Variante und bin zufrieden. Für HD-Videos auslagern reicht das Ding allemal und man kann ohne Probleme selbige von der Festplatte abspielen. TimeMachine (Backup MacOS) vom MacBook geht auch ohne Probleme. Über die GBit-Schnittstelle kann man mit bis 19MByte lesen und leider nur bis zu 9MByte schreiben. Meinen Laserdrucker habe ich an die USB-Schnittstelle angeschlossen und er funktioniert ohne Probleme über Windowsfreigabe. Mit 14Watt ist sie auch nicht allzu kostspielig, zumal sie nach 15min Idle in Standby geht und nach wenigen Sekunden wieder einsatzbereit ist.

chris1284 09/08/2008 08:34
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raid6 + hotspare + alarmfunktion per mail wäre optimal. das es kein ftp kann ist ein witz.

balmung 10/08/2008 23:20
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Advantage und Disadavantage. Da geht mir die Hutschnur hoch.

Zainaman 11/08/2008 09:13
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Also ich hab einen Debian Kübel. Setze aber auf sofware RAID. Wenn nämlich ein RAID-Controller den Geist aufgibt brauchst wieder einen RAID-Controller der mit den Daten auf den Platten Fertig wird. Bei einem Software RAID kann ich die Platte einfach an einem anderen Rechner einbauen und nix geht verloren (falls der Server mal verreckt).

1 Platten Ausfall hatte ich schon.
Ich bekomme dann eine Mail an den root-Acount den ich regelmäßig abfrage. Die Wiederherstellung ist kinderleicht. Für wichtige Daten hab ich 2 500GB Platten (RAID1) + wöchentliches Backup (Cronjobs) auf eine wietere 500GB Platte.

Ich halte von den fertigen NAS-Systemen nicht so viel. Ich verwend lieber einen Handelsüblichen Rechner + eine gute Linuxdistribution + Samba 3.2.0.

Damit kann ich viel mehr machen als nur it einem NAS
Ich verwede ihn als

Webserver (Apache 2 + MySQL5 + PHP5)
Dateiserver (Samba 3.2.0)
Firefly (DAAP - Streaming) für Musik
Mailserver (Postfix)
DNS-Server (BIND)
TrackMania Nations - Server
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