Anmelden mit
Registrieren | Anmelden

Messwerte: Lautstärke und Kühlleistung

Brandneues Midi-Case: NZXT Tempest 410 Elite im Härtetest
Von

Messergebnisse

Wir messen sowohl mit, als auch ohne verbauten Zusatzlüfter am Boden und mit verschiedenen Drehzahlen. Das Gehäuse ist geschlossen und die Raumtemperatur beträgt 22°C. Der Abstand zur Wand beträgt 15 cm, wir simulieren damit den realen Betrieb, bei dem ein PC ja selten frei und mitten im Raum steht. Die Messungen mit dem Boxed-Kühler haben wir aus Sicherheitsgründen und der CPU zuliebe nur bei voller Drehzahl gemacht.

Lautstärkemessungen

Die Messung der Lautstärke erfolgt möglichst realitätsnah unter Last. Die CPU ist voll ausgelastet, der Grafikkartenlüfter unserer Karte dreht bei knapp unter 40%. Wir nutzen wie immer das Voltcraft SL-400(Conrad Electronic), das wir für Lärmpegelmessungen, Langzeitaufzeichnungen und Monitoring nutzen. Der Abstand zum Testobjekt simuliert einen sitzenden Anwender und beträgt 50 cm diagonal von der linken, oberen Ecke aus gesehen.

Fazit und Zusammenfassung

Man erkennt sehr deutlich, dass der zusätzlich verbaute Bodenlüfter hörbare Spuren hinterlässt, die jedoch durch die Lüftersteuerung bei halber Kraft  wieder beseitigt werden können. Dreht man alle Lüfter auf den Minimalwert, dann übertönt die Grafikkarte deutlich vernehmbar das Gesamtlüftergeräusch des Gehäuses. Wir würden deshalb bei mehr als 3 der verbauten NZXT-Lüfter unbedingt eine Lüftersteuerung anraten, nimmt man das Gehäuse @stock, dann ist der Einsatz zumindest sinnvoll. Lohnend ist es jedoch in jedem Fall. 

Vor allem Grafikkarten profitieren vom zusätzlichen Bodenlüfter, über dessen fehlenden Luftfilter wir ja bereits geschrieben haben. Hier sollte der findige Bastler mit Fliegen-Gaze und doppelseitigem Klebeband durchaus Abhilfe schaffen können. Insgesamt ist die Kühlleistung dem Preis und dem Anspruch angemessen, wobei die Grafikkarte mehr vom Konzept profitiert als die CPU. Solides Gesamtbild ohne Sensation.

Ihre Reaktion auf diesen Artikel