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Natrium könnte Lithium in Akkus ersetzen

Von - Quelle: Arstechnica | B 13 kommentare

Zwar sind entsprechende Akkus noch weit von einer Marktreife entfernt, eine Weiterentwicklung der Technologie lohnt sich jedoch schon aufgrund der geringeren Kosten, die für Natrium anfallen

Japanische Wissenschaftler haben einen Weg gefunden, Lithium aus den Akkus zu verbannen. Zwar gehört das Leichtmetall nicht unbedingt zu den Raritäten, es ist allerdings nicht gerade einfach aus dem Trägergestein zu extrahieren. Zudem ist der Preis in den letzten Jahren enorm gestiegen, weil immer mehr Smartphones und Notebooks an Mann und Frau gebracht werden, die die entsprechende Energiespeicher-Technologie nutzen. So kostete 2003 eine Tonne Lithium noch 350 Dollar, sieben Jahre später, 2010, war der Preis schon auf 6000 Dollar je Tonne geklettert.

Zu einer Alternative könnte sich Natrium entwickeln. Auf Basis einer entsprechenden Natrium-Legierung, die aus Eisen-, Magnesium- und eben Natriumoxid besteht, könnte die momentan auf Lithium-Basis gefertigte Kathode ersetzt werden. Für die Anode könnte Natrium oder Titanoxid verwendet werden. Der Unterschied zwischen den beiden Materialien liegt in der möglichen Spannung. Eine Natrium-Anode würde 2,75 V leisten, bei Titanoxid wäre eine Spannung von 3 V drin – schon an sich interessante Werte um die klassischen AA-Batterien in Rente zu schicken.

Die weiteren Eigenschaften liegen dicht bei jenen gewöhnlicher Lithium-Ionen-Akkus: Die maximale Kapazität liegt bei 520 mWh/g und nimmt – in diesem Fall – mit der 30. Ladung ab. Eine Massenproduktion von Akkus mit dieser Technologie kann zwar augenblicklich kaum bewerkstelligt werden, allerdings würde sich eine Weiterentwicklung lohnen, denn Natrium ist wesentlich günstiger als Lithium.

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  • thomas123456789@guest , 8. Mai 2012 08:39
    was passiert wenn wasser in den laptop leert oder das handy ins wasser fällt?
    natrium + wasser = kleine Bombe
  • fffcmad , 8. Mai 2012 08:45
    Ist es mit Lithium anders?
  • Mr. J , 8. Mai 2012 09:15
    Reines Natrium ja, aber bei Verbindungen gilt so etwas nicht zwangsläufig denn Kochsalz explodiert auch nicht.

    MfG
    Mr. J
  • mischnix@1339505833@guest , 8. Mai 2012 09:20
    [klugscheissmodus]
    Natriumoxid != Natrium ^^
    [/klugscheissmodus]

    Mal davon ab sind Akkus ohnehin schon heute recht "explosiv" (bei physikalischer Beschädigung) deshalb werden in Akkus auch Trennschichten verwendet um einen Kontakt bestimmer Chemikalien zu vermeiden
  • Ghost-Jäger@guest , 8. Mai 2012 09:29
    "Natriumoxid ! = Natrium ^^" --> Chemie = Überbewertet? :D 

    Stimmt so nicht, die Reaktion von oxidiertem Natrium mit Wasserstoffdioxid ist bei weitem nicht so exotherm wie die Reaktion von elementarem Natrium. Sonst müsste man es für den Chemieunterricht wohl kaum in Essig lagern, um eine Oxidierung zu vermeiden.
  • _revO , 8. Mai 2012 10:03
    Ghost-Jäger@Guest"Natriumoxid ! = Natrium ^^" --> Chemie = Überbewertet? Stimmt so nicht, die Reaktion von oxidiertem Natrium mit Wasserstoffdioxid ist bei weitem nicht so exotherm wie die Reaktion von elementarem Natrium. Sonst müsste man es für den Chemieunterricht wohl kaum in Essig lagern, um eine Oxidierung zu vermeiden.


    Was ist Wasserstoffdioxid?
  • _revO , 8. Mai 2012 10:05
    Also bei mir gibts kein Wasserstoffdioxid
  • sbdy@guest , 8. Mai 2012 11:37
    wasserstoffdioxid - gibts das ueberhaupt?
  • gnampf@guest , 8. Mai 2012 12:18
    ich gehe mal davon aus dass der OP diwasserstoff oxid meint?
  • Iphigenie@1346175104@guest , 8. Mai 2012 14:22
    Ja, er meint Dihydrogenmonooxid ergo einfaches H2O. *Klugscheißermodus aus* *puh*
    Leider hat er noch einen Fehler gemacht, denn er lagert sein Natrium in Essig und nicht in Paraffinöl.
  • volllecker@guest , 8. Mai 2012 19:19
    Mal ganz im Ernst was sind denn hier wieder für "Experten" unterwegs?!
    Wasserstoffdioxid und Natrium in Essig lagern?!
    Ghost-Jäger dein Post ist eine Beleididung für jedes nicht hirntotes Lebewesen
  • Wenn man keine Ahnung hat einfach mal Fresse halten, hier hat keiner Ahnung.
    -
    Back to Topic:
    Scheint eine gute Alternative zu sein, aber auch nur so lange Natrium günstig bleibt. Vom Gefährdungspotenzial ist es glaub ich egal ob Natrium oder Lithium verwendet wird beides ist gefährlich.
    Wobei Lithiumionen die bessere Beweglichkeit besitzen als Natriumionen da diese größer sind.
  • Krampflacher , 9. Mai 2012 15:15
    Wenn ein Metall nicht rar ist, sondern nur schwer herauszulösen, können Preissteigerungen jedoch nur von kurzer Dauer sein. Hauptursache ist vermutlich ein Auseinanderdriften von Nachfrage und Angebot.

    Sobald andere Anbieter auf den lukrativen Zug aufgesprungen sind, sinken die Preise wieder. Beispiel: Photovoltaik.