Asus plant Android-Netbook
Auf 85 Prozent aller Netbooks läuft Windows XP Home. Microsoft bekommt aber bald Konkurrenz: Asus, der »Erfinder« des Netbooks, entwickelt ein Gerät auf Basis von Googles Android.
Noch immer sind Netbooks der Verkaufsrenner schlechthin. Laut IDC wurden allein im letzten Quartal 2008 im Raum EMEA (Europa, mittlerer Osten und Asien) 3,6 Millionen Netbooks verkauft (siehe »Netbook-Boom hält an«). Fast schon täglich taucht ein neues Gerät dieser Klasse auf dem Markt auf. Doch auch Software-Produzenten profitieren von den Mini-Notebooks. Microsoft beispielsweise reanimierte Windows XP (Home) kurzfristig und verlängerte den Lebenszyklus des beliebten Betriebssystems, weil es – neben diversen Linux-Varianten – auch auf Netbooks eine gute Figur macht (siehe »Windows XP lebt weiter«). Die Marktforscher von Gartner gehen davon aus, dass Windows einen Marktanteil von 85 Prozent bei den Netbooks inne hat.
Doch nun ist Konkurrenz in Sicht: Hersteller Asus, der mit seinem EeePC die Welle an Kleinst-Notebooks losgetreten hat – wird ein Netbook auf Basis des Google-Betriebssystems Android auf den Markt bringen. Laut Samson Hu, Leiter der EeePC-Abteilung bei Asus, arbeitet man bereits an einem Android-Netbook, das noch 2009 fertig werden soll – wann es tatsächlich auf den Markt kommt, steht aber noch nicht fest. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg.
Damit greift Google den Rivalen Microsoft in seinem Kerngeschäft an. »Hinter Android steht die Stärke von Google«, erklärt Calvin Huang von der Daiwa Securities Group. »Mit Google im Rücken könnte Android Microsoft tatsächlich Marktanteile abspenstig machen«, so Huang. Seine Rechnung: Android stelle – im Gegensatz zu Microsoft-Betriebssystemen – keine großen Anforderungen an die Hardware. Außerdem sei Android Open Source, was dem Google-Handybetriebssystem einen weiteren Vorteil verschaffe.
Mit der Einführung von Android auf Netbooks wird Google laut Branchenbeobachtern seine Google-Services weiter verbreiten und auch mehr Werbung verkaufen – ab 2010 vermutlich auch auf Android-Netbooks. Ein Markt, den freilich Microsoft gern besetzt hätte, doch das aktuelle Betriebssystem Vista läuft auf den kleinen Notebooks nicht. Auch deswegen dürfte Redmond beim Vista-Nachfolger Windows 7 derzeit enorm Druck machen, der soll nämlich auch auf den Netbooks laufen.
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joa stimmt, lieber ein unausgereiftes produkt statt linux, welches mindestens alle vorteile von android hat. absolut logisch.
Hä? Der Sinn ergibt sich mir absolut nicht ... Android basiert doch auf Linux oder? Wieso dann nicht gleich eine richtige Distri für den PC Betrieb anstelle einer HanyOS Version?!
*Edit*
Es sei denn das "Netbook" wird so klein das es in die Hosentasche passt ... ~~
Naja, das Google Android anpasst ist denk ich mal klar. Ist ja andere Hardware ARM-Prozessor und x86 andere Bedienung, etc. Denke mal das sie halt die "Marke" Android auch auf Netbooks platzieren wollen. Naja und wenns erstmal ein x86 Android gibt, wer weiß wer weiß wann man es dann auch auf nem normalen PC haben darf.
Mir wäre ein Netbook mit MID-Ubuntu auch lieber, aber man braucht vielleicht einen Milliarden Konzern wie Google um sich gegen einen Milliarden Konzern wie Microsoft zu behaupten. Linux wirds helfen...
Naja, das Google Android anpasst ist denk ich mal klar. Ist ja andere Hardware ARM-Prozessor und x86 andere Bedienung, etc. Denke mal das sie halt die "Marke" Android auch auf Netbooks platzieren wollen. Naja und wenns erstmal ein x86 Android gibt, wer weiß wer weiß wann man es dann auch auf nem normalen PC haben darf.
Mir wäre ein Netbook mit MID-Ubuntu auch lieber, aber man braucht vielleicht einen Milliarden Konzern wie Google um sich gegen einen Milliarden Konzern wie Microsoft zu behaupten. Linux wirds helfen...
is da dann der keylogger eigentlich schon integriert?^^
Auch deswegen dürfte Redmond beim Vista-Nachfolger Windows 7 derzeit enorm Druck machen, der soll nämlich auch auf den Netbooks laufen.
Klingt gut - reduziert auf zwei Threads parallel - einer der Kernel und einer das AV - wird bestimmt ein Renner: hat M$ ja schon angekündigt.
btw. ich verstehe auch nicht warum Asus nicht lieber auf Ubuntu o.Ä. setzt. Vermutlich bezahlt Google die Anpassung des BS an die teilweise embedded Hardware - ist ja vom Entwicklungsaufwand auch nicht zu unterschätzen wenns sauber laufen soll. Und Google profitiert klar davon - auch wenn sie es verschenken.
IMHO ist es aber wünschenswert endlich noch einen Big Player bei den Desktop OS zu haben.. Wenn jetzt Apple noch anfängt mitzudenken wird die Luft für M$ vielleicht langsam dünn.
bei linux müssten sie nicht einmal mehr viel anpassen. das läuft nämlich schon auf den netbooks. es gibt ja sogar von asus netbooks mit linux.
hier wird einfach der name google zu marketingzwecken genutzt.
Wenn Googles Android verwendet wird, ist die Frage ob Asus weiterhin den Atom einsetzt? Es könnte sein, dass Asus die neue Qualcomm all-in-one-Lösung Snapdragon verwendet! HD-Wiedergabe, GPS, HSDPA, Wlan, Bluetooth, dual core ARM CPU. Endlich könnte das Netbook auf den Markt kommen das sich so viele wünschen (und dies sogar ohne Intel Atom)!
link: http://www.umpcportal.com/2008/12/ [...] m-qualcomm
Android lässt sich durch die Handysache besser vermarkten als Linux, das ist schon mal klar. Und Microsoft ist eigentlich selbst schuld, schließlich wollte man Xp ja abschießen und setzte auf Vista, was auf den Atombooks aber halt nicht läuft. Ein Schuß ins eigene Knie.
Aus den anfänglich so toll konfigurierten Geräten ist Mist für die Massen geworden! Ein kleines, schnelles, angepasstes Betriebssystem, SSD statt großer, Energieuneffizienter (rotierender) HDD, lange Laufzeiten! Dass sind doch die Anforderungen, welche von Netbooks erfüllt werden sollten. An dem Einheitsbrei wird Android nichts ändern. Eher die Kunden an die Google-Dienste binden (fesseln), siehe G1-Handy.