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Samsung N150 Eom: 3G-Mobilist

Samsung N150 Eom: 3G-Mobilist
Von , Sebastian Jentsch

Ein 10-Zoller mit internem 3G-Modul , 6 Stunden Laufzeit und mattem TFT für 360 Euro. Wenn schon leistungsschwacher Mini, dann soll er so und nicht anders sein. Ein derart durchdachtes Netbook ist selten, es hat aber auch seine Schwächen.

Trotz Nvidia Optimus, Hybrid-Grafiken und Hochleistungs-Akkus bleibt es Fakt: Wer unterwegs Mails checken oder in der Bahn noch ein paar Dokumente sichten will, der kommt um ein Netbook nicht herum. Zwar erreichen Standard Notebooks Laufzeiten von bis zu drei Stunden.  Sechs bis acht Stunden bei geringstem Gewicht und kleinsten Abmessungen, das erlauben aber nur die klassischen Intel Atom Netbooks.

Wenn schon mit wenig Performance mobil, dann wenigstens richtig. Meinen wir und holen uns Samsungs N150 Eom in die Redaktion. Der Mini basiert auf Intels Pine Trail Plattform und hat ein internes 3G-Modul (HSPA). Der Hersteller verkauft den N150 Eom zirka 100 Euro teurer als die günstigsten Netbooks am Markt. Ist der Preis nur wegen des UMTS-Modems gerechtfertigt? Derartige Modems sind als günstige USB-Dongles schnell nachgerüstet und werden einem von den Mobilfunk-Providern fast nach geworfen. Soviel vorweg, das N150 Eom überzeugt mit einem guten Gesamtkonzept. Erfahren Sie, welche Eigenschaften den Preis von 360 Euro rechtfertigen.

Gehäuse - Flach und unauffällig

Optisch sticht das Samsung N150 nicht aus der Masse der Netbooks heraus. Wo einst ein chromfarbener Streifen das Chassis umrandete und dem Gehäuse das gewisse Extra gab, da finden wir heute nur noch einen matten, roten Streifen. Der Deckel ist die einzige glänzende Fläche in der ansonsten nüchternen Optik. Das Kunststoff-Finish schimmert wie Metallic Lack mit glitzernden Punkten. Fingerabdrücke sorgen aber dafür, dass es nicht lange so bleibt.

Die Stabilität zeigt sich von der besten Seite. Zwei Hände können die Base Unit zwar geringfügig verbiegen, insgesamt ist sie aber steif genug. Gleiches gilt für den stabilen Deckel. Seine glänzende Fläche kann nur mit deutlicher Kraft eingedellt werden. Nicht ganz so perfekt, die Unterseite. An den Luftschlitzen können wir deutliche Eindellungen provozieren.

Die Scharniere bewegen sich, nach dem Überwinden des anfänglichen Wiederstandes, so leicht, dass eine Hand genügt. Die Mechanik in den Gelenken sorgt dafür, dass sich der Deckel nicht von selbst öffnet.

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Beispiel: Notebook, Festplatte, Speicher

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  • avaka , 15. Juli 2010 10:24
    Also wenn Musikhören, eine Handvoll Firefoxtabs und ne Email in Outlook schreiben schon dazu führt, dass jeder getippte Buchstabe ne Sekunde braucht bis er auf dem Bildschirm ankommt, was ist daran dann ideal?

    Das sind ja nun keine Poweruseranwendungen, sondern die Dinge die man halt so macht beim Zugfahren. Wenn ich jetzt dran denke, vllt noch letzte Korrekturen an einer PP-Präsi durchzuführen, vllt noch ein Bild einpassen, verschieben dann ist aber Schicht im Schacht.

    Dann lieber so ein neues AMD-Netbook. Das hat vllt ne Stunde weniger Akkulaufzeit, man kann aber auch erheblich effizienter arbeiten und bekommt mehr getan. Wer aber von 5 Stunden Laufzeit 1,5 Stunden einem Ladebalken zugucken möchte soll das geren tun.
  • marcolb , 15. Juli 2010 10:25
    Hmm sehr interesant.
    Suche schon eine Weile nach einem Netbook, hab mich irgendwie auf das Lenovo S10-3 fixiert, aber das Samsung hier macht auch keinen schlechten Eindruck
  • ichebem , 15. Juli 2010 10:37
    "Zwar erreichen Standard Notebooks Laufzeiten von bis zu drei Stunden. Sechs bis acht Stunden bei geringstem Gewicht und kleinsten Abmessungen, das erlauben aber nur die klassischen Intel Atom Netbooks."

    Siehe Acer Timeline 1810TZ
    Kein Atom. und 8h+ Akkulaufzeit. Und ne Vernünftige leistung. und richtig klein. Wie kann man so ein Produkt völlig ausblenden? 1 Satz ist schon schwachsinn.
  • ichebem , 15. Juli 2010 10:39
    editieren geht nicht -.-
    Also:
    @ avaka
    sehe ich genauso mit der Leistung. Da gibts besseres im Subnotebooksegment, was genausomobil ist. Genausoleicht. Geringfügig teurer (100 euro), aber eben genug leistung für Firefox+PP-Pres+Icq+Skype bietet.
  • dabiggy , 15. Juli 2010 14:09
    Letzte Zeit steht was von einem 2G-Modul, dachte immer das 2G bedeutet Internet (GPRS+) Telefonie (GSM)... AFAIK hat das o. g. Netbook WLAN + UMTS und gibt es auch ohne letzt genanntes.
  • Anonymous , 15. Juli 2010 15:17
    Klein aber fein, für unterwegs genau das richtige. Eine Angabe wie schwer das Ding ist habe ich nicht gefunden oder übersehen.
  • IchBins , 17. Juli 2010 23:06
    Also ich habe mir das Netbook vor einigen Wochen neu bei eBay für 240€ gekauft und bin bis jetzt sehr zufrieden. Obwohl ich zugeben muss, das die Leistung z.B. für Flash Spiele, Online Videos etc. wirklich grenzwertig ist. Überrascht war ich über die Internetgeschwindigkeit über UMTS (Klarmobil im D1 Netz), die wirklich gut ist. Der Akku hält bei mir so um die 6h, je nach Nutzung.

    @doll-by-doll
    Also laut Küchenwaage hat er 1180g inklusive Akku