Ist Windows 7 zu teuer für Netbooks?
Windows 7 und der Netbook-Markt sollen sich künftig gegenseitig stützen. Manche Hardware-Hersteller machen beim Windows-7-Boom aber gar nicht mit: Ihnen sind Microsofts Lizenzgebühren zu hoch.

Wer die Einführung des Windows-Vista-Nachfolgers Windows 7 mit dem Kauf eines Netbooks verbinden möchte, könnte im Herbst enttäuscht werden: Wie Digitimes berichtet, wollen einige Hersteller aus Kostengründen auf eine Installation von Windows 7 ab Werk und sonstige Upgrade-Möglichkeiten verzichten.
Demnach sind einigen Netbook-Hersteller die Lizenzgebühren, die Microsoft für Windows 7 fordert, zu hoch. Dass die Preise für Netbooks auf Basis des Atom 270 oder 280 vergleichsweise knapp kalkuliert sind, leuchtet beim Blick auf aktuelle Preislisten ein. Eine Windows-7-Lizenz kostet die Hersteller laut Digitimes zwischen 45 bis 55 US-Dollar, während eine Windows XP-Lizenz auf nur 25 bis 30 US-Dollar kommt. So sollen einige Netbook-Fabrikanten mit dem Gedanken spielen, weiterhin Geräte mit Windows XP und auch keine Upgrade-Gutscheine oder ähnliches anzubieten. Hinzu kommt, dass wohl die Nachfrage nach Windows-7-Netbooks nicht so hoch ist, wie erhofft: Mit Windows XP sind die meisten Anwender der Kleinst-Notebooks zufrieden.
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M$ los jetzt ist Kreativität gefragt. So geht das jedenfalls nicht. Einfach die Windows Lizenz hoch und das Geld mit Intel teilen das auf dem Atomkraftwerk nur noch M$ Betriebssysteme laufen. 30€ bzw. 10 mehr zahlt doch jeder MM Kunde gern. for the greater good
Egal Ob Win7, XP oder Linux. Mir erschliesst sich eh nicht was man mit diesen Winzlingen anfangen soll. Aber ich sehe auch nicht was dieser Blödsinn mit den sozialen Netzwerken wie StudiVZ oder Facebook soll und wozu man mobiles Internet braucht. Und diese 3 Dinge befeuern sich hier wohl gegenseitig, denn mit nem UMTS Netbook kann man auch unterwegs seine hochwichtigen StudiVZ-"Danke-fürs-Adden"-Messages lesen..
@lexington: Amen
@ lexington
Tja, nicht jeder kann alles genau so gut gebrauchen. Evtl. fragt sich jemand anderes, für was man eine High-End Grafikkarte benötigt, und wer sich ein Notebook mit 19" Display kauft.
Verschiedene Bedürfnisse, verschiedene Produkte. Oder wie ein Betriebswirtschaftsleitsatz: Der Sinn einer Unternehmung ist es Bedüfnisse zu schaffen und diese dann zu befriedigen.... ;-)
Gruss Zimmi
Tjoa. Ich würde sagen hier gilt wiedermal "Lernen durch Schmerz". Ich verstehe einfach nicht was für Backpfeifen von Marktstrategen bei MS rumgeistern. Das Ding muß eine mit XP vergleichbare Performance bei erweitertem Funktionsumfang haben und 10% weniger kosten als XP. Dann hat man auch endlich die Konkurrenz aus dem eigenen Haus ausgestochen... Man verdient sich dann vielleicht keine goldene Nase, aber sichert sich für die Zukunft weitere Marktanteile.