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Ja Nein

Aus für die Netzeitung?

von - quelle: Golem

In der Berliner Medienszene knirscht es gewaltig: Unter anderem bei der »Berliner Zeitung« droht ein Arbeitskampf, aber auch der Online-Pionier »Netzeitung« steht auf der Kippe.

Viele haben den täglichen Blick in die Netzeitung lieb gewonnen: Das Magazin gilt als Pionier im deutschsprachigen Web; immerhin zählte es zu den ersten Tageszeitungen, die seit dem Jahr 2000 konsequent nur online erscheinen. Doch nun droht das Aus. Eigentlich sollte heute im Rahmen einer Gesellschafterversammlung entschieden werden, ob die Mitarbeiter entlassen werden, sie wurde jedoch verschoben.

Grund für die möglichen Entlassungen sind — wie könnte es anders sein — Sparmaßnahmen des Eigentümers, der BV Deutsche Zeitungsholding, die wiederum David Montgomery gehört. Der hatte schon im Juni angekündigt, insgesamt 150 Stellen bei seinen Objekten zu streichen, zu denen unter anderem auch die »Berliner Zeitung« und die »Hamburger Morgenpost« zählen. Die Chancen für die Netzeitung stehen schlecht, und die Mitarbeiter rechnen mit dem Schlmimsten: »Es gibt bei der Netzeitung keine Sparmöglichkeiten mehr«, zitieren die Kollegen von Golem Matthias Breitinger, den Betriebsratsvorsitzenden der Netzeitung. Schon länger wurde laut Golem Anweisung erteilt, keine Texte mehr von freien Autoren einzukaufen.

Dabei stand die Netzeitung einst als Paradebeispiel für Montgomerys Strategie »Online first«. Damit ist es nun nicht mehr weit her: Laut dem Geschäftsführer der Berliner Zeitung, Josef Depenbrock, hat online nun »doch keine Priorität mehr«.

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Superfritz 10/07/2008 23:28
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Kleiner Tippfehler bei "Schlimmsten"

jemand84 14/07/2008 13:52
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Wat ist Netzeitung? brauch ich nicht ^^

anonymous 31/07/2008 12:51
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Meine Meinung ist, dass aus gründen der Pressefreiheit es eine Notwendigkeit ist, eine Netzeitung Lesen zu können, die dem Leser zur Verfügung gestellt wird. Ich würde es als sehr bedauernswert Empfinden, wenn aus Betrieblichen gründen, oder aus nicht betrieblichen gründen eine Netzeitung nicht mehr zu Lesen währe, und hoffe das es nicht zu einem Aus kommen wird. Hinsichtlich diesem Problem, möchte ich der Netzeitung ein Lob Aussprechen zu ihren Konstruktiven Beiträgen und Darstellungen auf ihrer Web Seite.

Aachen Kai

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