Bayern will rechtsextreme Sites sperren

Angesichts der Zunahme rechtsextremer Inhalte im Internet hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) eine Ausweitung der Netzsperre gefordert. Gegenüber der Bild-Zeitung äußerte er, dass man zur Bekämpfung härtere Maßnahmen wie eine Sperrung von rechtsextremen Internetseiten dringend brauche. Bestätigt sieht er sich durch eine Untersuchung der Organisation Jugendschutz.net. Dem Bericht zufolge gibt es mit aktuell 1800 rechtsextremen Seiten so viele wie nie zuvor. Im Jahr 2008 hatte der Anteil bei 1707 gelegen,  2006 waren es 1635 Sites. Besonders beliebt zur Verbreitung der braunen Propaganda sind Multimedia-Inhalte.

Auch der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, Thomas Krüger, hält eine Ausweitung der Internetsperre für kinderpornografische Inhalte auf rechtsextreme Seiten für das Mittel der Wahl. Dem Nachrichtenportal Bild sagte Krüger: »Da, wo es einen Straftatbestand gibt, kann eine Netzsperre sinnvoll sein.«

Erstelle einen neuen Thread im News-Forum über dieses Thema
Dieser Thread ist für Kommentare geschlossen
31 Kommentare
    Dein Kommentar
  • Derfnam
    Da bin ich echt gespannt, wann die HP der CSU nicht mehr erreichbar sein wird :D
    5
  • auser
    DerfnamDa bin ich echt gespannt, wann die HP der CSU nicht mehr erreichbar sein wird

    wollt ich auch grad schreiben ;)
    1
  • zeromaster
    Wir wussten es doch von Anfang an. Welche Sites sind als nächstes auf der Liste? Die HP der Piraten-Partei?
    1