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Cougar GX 800

Power-Lieferanten für höchste Ansprüche
Von , Patrick Afschar


Wenn es um die Qualität der Verpackung ginge, wäre Cougar der unumstrittene Testsieger. Die Schachtel des 800-Watt-Netzteils GX 800 ist bestückt mit einzelnen Kartons für Kabellage, Kaltgerätekabel und das Netzteil selbst. Aufgeräumter kann man eine Netzteil-Verpackung nicht gestalten. Auch das Gerät selbst macht einen sehr hochwertigen Verarbeitungseindruck.

Als einziger Hersteller im Test verteilt Cougar die 12-Volt-Leitung auf vier dezidierte Schienen, was typische Vor- und Nachteile mit sich bringt. Einerseits sorgen mehr Rails für eine bessere Absicherung der einzelnen Schienen, da nicht so hohe Ströme fließen wie bei einer einzigen 12-Volt-Schiene. Andererseits lässt sich je Schiene nur ein Bruchteil der kombinierten Gesamtleistung erreichen, sodass es bei starken Verbrauchern früher zur Überlastung und damit zum Abschalten des kompletten Netzteils kommt.


Alle 32 Kommentare anzeigen.
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  • Anonymous , 15. Juni 2010 12:46
    1000 Watt? Aber bitte, wozu braucht man denn so ein Heitzkraftwerk im Heimischen Rechner? Nur so als Beispiel, meine GTX285, 2 Festplatten und eine Intel i5 CPU laufen absturzfrei mit einem 450 Watt NT.
    Aber es gibt Leute, die haben einfach keine Ahnung von Computern und denken, mit 1000W laufe ihr Rechner schneller. Na ja, jedem das seine.
  • Sic , 15. Juni 2010 13:00
    Wie schon im Bericht angesprochen gibt es durchaus Anwender, die solch eine Leistung benötigen! Nicht der Normaluser, sondern eher jemand der Beispielsweise zwei HD5790 oder GTX480 füttern muss.
    Über den Sinn und Zweck so eines Stromfressers braucht man sich ja nicht streiten aber wie gesagt, gibt es alles.

  • miki4 , 15. Juni 2010 13:05
    Wie wär´s denn mal mit nem Test von NTs im Bereich von 200-500 Watt?
  • fffcmad , 15. Juni 2010 13:06
    Also meine GTX280 und mein zu der Zeit verbautes Festplattenarray (8 - 12 Platten, je nach Bedarf) + Q9550@ 3,4GHz, Der SCSI-RAID-Controller, die PhysX und Soundkarte und die Intel Servernetzwerkkarte haben ein Enermax 600 Watt damals kleingekloppt. Deine 285er und deine CPU fuer Arme sind fuer dein 08/15 System mit einem 450Watt Netzteil aber auch schon an der Schmerzgrenze. Furmark und Prime 95 hast du noch nicht gleichzeitig angefeuert, oder? Ich glaube nicht, das das Netzteil das durchhaelt. Rein rechnerisch kann das eigentlich schon nciht mehr funktionieren. Aber naja, Jedem das Seine...
  • ichebem , 15. Juni 2010 13:10
    gibt mir genauso viel wie euer letzter Netzteil test.
    Klar, gibt leute die so viel leistung brauchen, aber das sind doch eher die wenigeren.
    Die meisten würde doch wohl mehr ein
    Xigmatek go Green 500w
    be quiet Pure power 530w
    enermax modu87+ 500w
    Im vergleich interessieren. Wäre zumindest für mich um einiges interessanter. Und dann noch vlt nen Bezug zu denen hier herstellen, und alles ist klasse ;D
  • crazymath , 15. Juni 2010 13:41
    Wie bereits von miki4 angesprochen produzieren die Hersteller an vielen Kunden vorbei. Den meisten würde ein NT im Bereich 200-300W völlig ausreichen...Sogar eine MittelklasseGPU passt da noch rein...vermutlich können die Marketingleute dann aber nicht mit grossen 80Pluszertifikaten prollen... Auf jedenfall scheinen die Netzteile ab einem gewissen kleineren Wattbereich für den Hersteller zu teuer/uninteressant zu sein, dass niemand sowas entwickelt...

    Aber das war nicht das Ziel dieses Tests hier...hier ging es rein um Netzteile, die viel Leistung zur Verfügung stellen.
  • Anonymous , 15. Juni 2010 14:33
    Im letzten Absatz unter 'Fazit und Kaufempfehlung' ist sicher nicht das Seasonic Netzteil gemeint.
  • Anonymous , 15. Juni 2010 15:33
    Zitat :
    ...produzieren die Hersteller an vielen Kunden vorbei. Den meisten würde ein NT im Bereich 200-300W völlig ausreichen...vermutlich können die Marketingleute dann aber nicht mit grossen 80Pluszertifikaten prollen.

    Das ist nicht nur ein Problem der Marke-Tingler. Wenn der gemeine Kunde zum gleichen Preis ein 200W- oder ein 500W-Netzteil kaufen kann, dann wird er in der Mehrzahl der Faelle einfach das groessere Netzteil nehmen und eben ein paar Watt auf Vorrat und fuer zukuenftige Eventualitaeten kaufen.

    Selbst ein Fachgeschaeft wird dem Kunden ein groesseres Netzteil einsetzen, weil sich nur sehr schwer einschaetzen laesst, ob der Kunde oder eines seiner Kinder nicht doch mal aufruesten oder uebertakten wollen wird. Dass der Kunde ein tiefergehendes Interesse hat, zeigt schon allein der Gang zum Fach- und nicht zum Bloedmarkt. Am letztgenannten Ort kaufen sich dann alle anderen ihren Rechner von der Stange, und da sind die Netzteile ja auch meist aeusserst knapp ausgelegt (und landen dann mit Aufruestvorstellungen hier oder in einem anderen Forum). Aber hochwertig sind diese Netzteile nur selten. HP hat da als einer der wenigen Hersteller z.T. wirklich gute Eigen- oder spezielle Auftragsentwicklungen verbaut.
  • f1delity , 15. Juni 2010 15:46
    Schöner Test, auch wenn ich einige Hersteller vermisse.

    @jimmy
    Wo ist das Problem, die Netzteile laufen dann etwas ineffizienter als sonst, aber das wars auch schon, zumal lieber Puffer noch oben als gar keinen lassen.
  • bluray , 15. Juni 2010 16:12
    Zitat :
    Mit gut 60 Ampere bei 230 Volt Spannung...

    Wollt ihr allen Ernstes behaupten, dass das Netzteil eine Einschaltlast von 13,8kW verursacht?! Dann sollten die Besitzer dieses Netzteils ihr Zimmer, in dem der PC am Strom hängt, am besten entsprechend mit einem lastfähigen FI-Schutzschalter oder einer seeeehr trägen 16A-Schmelzsicherung ausstatten...

    Zum Vergleich: Ich habe ein 850W-Silverstone, welches beim Einschalten den Verbrauchsmesser auf ca. 1050W (also ca. 5A schnellen lässt). Das klingt realer als 60(!)A

    Ich sehe auf der Fazit-Seite, dass alle Netzteile so hohe Ampere-Lasten verursachen. Allerdings drängt sich mir die Frage auf, ob das nicht auf die 12V zu münzen ist, denn ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die ATX-Spezifikation eine Schaltlast von 100A auf der 230V-Schiene vorsieht. Das wären stolze 23kW und förmlich nach einer 4mm²-Litze schreien. Und mal ehrlich, das ist nicht mal in den Netzteilen verlegt.
  • Ebkor , 15. Juni 2010 20:20
    @bluray: Diese Einschaltströme treten nur einen Bruchteil einer Sekunde auf. Selbst eine Glühbirne verbraucht beim Einschalten gerne einmal 1000W.
    Und noch etwas: Eine normale Träg Sicherung bzw. ein Leitungsschutz- schalter Kategorie C (das normale) muss bei einem 10fachen Strom erst innerhalb von 0.4s auslösen. Sprich für eine 16A Sicherung bei 160A nach 0.4s, und so lange hält sich der Einschaltstrom nicht.
    Auch denke ich dass 4mm2 Litze nicht reicht für 100A, wir Elektriker verbauen für 100A 35mm2 Seil. Klar kann man das im PC reduzieren, aber warscheinlich nicht auf 4mm2.


    Mfg Ebkor
  • Derfnam , 16. Juni 2010 09:53
    'Herausgekommen ist ein Testfeld mit fünf Probanden, die allesamt das begehrte 80PLUS GOLD Logo ziert.'
    Lebt #5 noch?
  • bluray , 16. Juni 2010 11:28
    @Ebkor:
    Hmm... okay, dann habe ich da wohl was neu dazugelernt. Ich hatte nur in der Vergangenheit mal Probleme mit einem Enermax-NT, was beim Einschalten immer mal wieder den Sicherungsautomat gezogen hat. Da war dieser Einschaltstrom wohl zu lange anliegend. Allerdings weiss ich auch nicht, wie der Sicherungsautomat (sind schraubbare gewesen, weil Verkabelung noch von anno dazumal) schaltet (ob flink oder träge).
    Aber FI-Schutzschalter lösen doch schneller aus als in 0,4s oder liege ich hier auch falsch?
  • Ebkor , 16. Juni 2010 11:41
    Die Schraubsicherungen sind öfters träg, manchmal auch flink. Ein FI muss (abgesehen von selektiven) so schnell wie möglich ausschalten, maximal in 0.3s. Allerdings stellt ein FI nicht bei einem hohen Strom ab, sondern bei einem Fehlerstrom (z.B. 0.03A, ist das verbreiteste). Der Fehlerstrom fliesst aber über den Schutzleiter (Erde), der Strom des Netzteils fliesst zwischen Aussenleiter (Phase) und Neutralleiter (Null).


    Mfg Ebkor
  • checkmate , 16. Juni 2010 12:02
    ontopic

    Ein für mich sehr uninteressanter Test, weil ich mich nicht für 500PS Vehicel und oder 800W+ Netzteile interessiere, dafür aber für 350-500W NTs.

    //ontopic

    Zitat :
    Wollt ihr allen Ernstes behaupten, dass das Netzteil eine Einschaltlast von 13,8kW verursacht?! Dann sollten die Besitzer dieses Netzteils ihr Zimmer, in dem der PC am Strom hängt, am besten entsprechend mit einem lastfähigen FI-Schutzschalter oder einer seeeehr trägen 16A-Schmelzsicherung ausstatten...

    Zum Vergleich: Ich habe ein 850W-Silverstone, welches beim Einschalten den Verbrauchsmesser auf ca. 1050W (also ca. 5A schnellen lässt). Das klingt realer als 60(!)A

    Ich sehe auf der Fazit-Seite, dass alle Netzteile so hohe Ampere-Lasten verursachen. Allerdings drängt sich mir die Frage auf, ob das nicht auf die 12V zu münzen ist, denn ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die ATX-Spezifikation eine Schaltlast von 100A auf der 230V-Schiene vorsieht. Das wären stolze 23kW und förmlich nach einer 4mm²-Litze schreien. Und mal ehrlich, das ist nicht mal in den Netzteilen verlegt.


    Zitat :
    @bluray: Diese Einschaltströme treten nur einen Bruchteil einer Sekunde auf. Selbst eine Glühbirne verbraucht beim Einschalten gerne einmal 1000W.
    Und noch etwas: Eine normale Träg Sicherung bzw. ein Leitungsschutz- schalter Kategorie C (das normale) muss bei einem 10fachen Strom erst innerhalb von 0.4s auslösen. Sprich für eine 16A Sicherung bei 160A nach 0.4s, und so lange hält sich der Einschaltstrom nicht.
    Auch denke ich dass 4mm2 Litze nicht reicht für 100A, wir Elektriker verbauen für 100A 35mm2 Seil. Klar kann man das im PC reduzieren, aber warscheinlich nicht auf 4mm2.


    Wie mir scheint, haben ebkor und bluray keine Ahnung von den Grundlagen Elektrotechnik.

    Frage an euch: Warum erhöht sich nach Norm der Leiterquerschnitt bei höheren Strömen? Na weil bei Dauerlast (Betriebsart S1) eine Erwärmung des Leiters durch den Stromfluss statt findet. Im Aussetzbetrieb oder Betrieb mit variabler Last ergibt sich die Belastung aus dem arithmetischen Mittel. Soweit sogut zu den Grundlagen.

    Wie sieht also das arithmetische Mittel aus, wenn für 60 bis 100 ms der Einschaltstrom den Faktor 100-1000 des Nennstromes annimmt und dann auf Nennstrom zurück geht? Antwort, nur im Promille Bereich höher als ohne Einschaltstrom. Kurzum irrelevant für den Leitungsschutz(-schalter), also Querschnitt.

    Die Richtigstellung zum Thema Leitungsschutz spare ich mir lieber, die sprengt den Rahmen noch mehr. Nur soviel, für den Leitungsschutz (LS) ist der i^2t-Wert relevant, also die (Auslöse-) Energie, nicht die Leistung. Übrigens sind in Haushalten LS B-Charakteristiken verbaut, mit min. 3fachen Nennstrom als Kurzschlussauslöser, also min. 54A. Preisfrage: Warum lässt die ATX Spec. trotzdem 100A zu? :ouch: 

    //klugscheissermodus
  • checkmate , 16. Juni 2010 14:39
    Zitat :
    Der Fehlerstrom fliesst aber über den Schutzleiter (Erde), der Strom des Netzteils fliesst zwischen Aussenleiter (Phase) und Neutralleiter (Null).


    Der Fehlerstrom fließt gegen Erde aber nicht zwingend über den Schutzleiter, sondern des öfteren auch mal über das menschliche Herz. Good luck, demjenigen, der kein FI mit max. Auslösestrom 30mA vorgeschaltet hat :ouch: 
  • fffcmad , 16. Juni 2010 16:11
    Der Schutzschalter vergleicht also Eingang und Ausgang. Fehlt was > Ausloesen. So ungefaehr habe ich das noch im Hinterkopf. Der Schutzleiter geht an die Erde, aber nicht an den Sicherungskasten. Waere auch irgendwie sinnfrei ^^
  • Levi88 , 16. Juni 2010 22:37
    Die Hold Up Time (ich kann sie nicht messen) ist bei meinem X 650 aber irgendwie höher (meine Steckdosenleiste hat gesponnen hrrhrr, Bildschirm ging aus warum auch immer, Lampe flackerte), 13 ms wäre ja zack und weg.

    Ach egal, hab ich bis jetzt noch nie gebraucht.
    Ansonsten kann ich nur sagen, dass des Ding 5 Jahre Garantie und gute Bauteile innen hat und ich somit bezweifel, das 10 Grad mehr als ein anderes NT des Kraut fett machen, dürften halt mehr Bauteile zur Stabilisierung vorhanden sein?
    Zumal ja eine höheres Temperaturdelta vor allem vorrangig eines bedeuten, dass die Kühlungsweise effizienter ist.
    Ich mein selbst Cougar, die es meiner Meinung nach mit der Laststeuerung etwas übertreiben, hat 13 Grad.

    Wenn ihr Lustig seid, könntet ihr mal die Innentemperatur messen? Oder habe ich das übersehen?

    Was die komplette Modularität betrifft,
    1. Jeder Modder bedankt sich (Kabel sleeven = nicht Garantieverlust)
    2. Letztes mal beim Umbau, kein NT ausbau, einfach Kabel rausziehen, war sehr angenehm.
    3. Habe ich schon Systeme mit 2 NTs gesehen, weil einfach so abartig viele (ja, BASTELlösungsgehäuse ;) ) HDDs drinn waren..
    Es gab auch mal n Gehäuse von Antec, dass 2 NTs aufnehmen konnte.. aber nur 1 Mainboard.. Ich denke der Rest erklärt sich von selbst oder?

    Würde somit Vollmodularität (auch wenn ichs selber vor dem Umbau und der Umverkabelung gedacht habe) nichz als unnötigen Rotz hinstellen.

    OB der Lüfter bei mir jemals angelaufen ist, weiß ich nicht (für mich mal ein sehr positives Argument gewesen, da im Idle wenn die Wassertemp stimmt die Lüfter stehen.. ) gehört habe ich ihn auch unter Last noch nie.

    Was man auf die ATX Spezifikationen geben kann sieht man ja..
    Sorry aber jeder der sein NT unten hat, hat schon drauf geschissen ;) .
    ATX ist einfach alt.
    Just my 2 cents.
  • daniel86 , 17. Juni 2010 21:55
    Zitat :
    Der Fehlerstrom fließt gegen Erde aber nicht zwingend über den Schutzleiter...

    Doch.
    Nur zur Erinnernung, es geht gerade um Einschaltstromspitzen
  • checkmate , 18. Juni 2010 07:24
    Wie doch? Eher wohl doch nicht. Wenn bsw. der Fehlerstrom immer über den Schutzleiter (PE) abfließt, bräuchte man keinen Fehlerstromschutzschalter, da nie die Gefahr bestünde, dass das Herz vom Fehlerstrom durchflossen wird.

    Zur Erinnerung, es geht um völlig überdimmensionierte Netzteile, jedenfalls für 99% der Anwendungen. Da fällt einem eben kein besseres Thema ein, als über Leitungsschutz und Schutz vor gefährlichen Körperströmen zu diskutieren :ouch: 
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