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Google I/O: Google bringt Android 4.1 und Tablet Nexus 7, überrascht mit Mediacenter Nexus Q

Von , Benjamin Kraft - Quelle: Tom's Hardware DE | B 2 kommentare

Neben dem schon länger vermuteten Nexus-Tablet und der Android-Version Jelly Bean zeigt Google einen Rechner in Kugelform, der für Unterhaltung aus Cloud sorgt

Google hat seine jährliche I/O-Entwicklerkonferenz eröffnet und zunächst mit Zahlen beeindruckt: Mehr als 400 Millionen Geräte nutzen inzwischen Android, und täglich kommen eine Million hinzu – 12 pro Sekunde. Und gerade in Schwellenländern wie Brasilien, Indien oder Indonesien erfreut sich das Betriebssystem einer großen Beliebtheit und verzeichnet Wachstumsraten von 500%.

Weniger spannend gestaltete sich dann der Beginn der Konferenz, denn schon lange pfiffen die Spatzen von den Dächern, dass eine neue Android-Version erscheinen wird. Das war auch schon dadurch bestätigt worden, dass der Figuren-Park auf den Google-Campus um den Jelly-Beans-Roboter erweitert wurde. Die Versionsnummer Android 4.1 zeigt dabei schon deutlich, dass es sich in erster Linie um eine Weiterentwicklung der aktuellen Version, die allerdings in einigen Teilen verbessert wurde. So soll das „Project Butter“, das Android-Framework verbessert, Triple-Buffering bei der GPU und mit einer verbesserten Berührungsempfindlichkeit aufwarten. Außerdem haben Entwickler mit Systrace die Möglichkeit ihre Apps besser auf die Prozessoren zu optimieren. Anwender sollen sich vor allem über eine weit flüssigere Bedienung, eine überarbeitete Tastatur, eine verbesserte Sprachsteuerung, die das Diktieren von Emails auch ohne Netzverbindung erlaubt, und eine optimierte Suchfunktion freuen. Außerdem wurde die Kamerafunktion überarbeitet, deren Fotos genauso wie Videos nun per NFC von einem Smartphone zum nächsten übertragen werden können.

Google Android 4.1 - erste Eindrücke

Ebenso zeichnete sich schon länger ab, dass Google für seine neue Android-Variante mit einem neuen Hersteller zusammenarbeitet um ein dazu passendes Referenzgerät zu entwickeln: ASUS. Hier waren schon vorab die wesentlichen Details bekannt geworden. Das Nexus 7 genannte Tablet mit einem 7“-Display leistet eine HD-Auflösung. Hinter dem Bildschirm ist ein flotter Nvidia-Tegra-3-Prozessor verbaut. Das 340 g schwere Nexus-Pad besitzt einen NFC-Chip und sucht daneben per Bluetooth Verbindung zu anderen Geräten; in Netzwerken kann man sich mit Hilfe eines WLAN-Moduls bewegen. Ein 3G- bzw. 4G-Funkchip ist genauso wenig vorgesehen wie eine Fotokamera, Bilder macht lediglich eine für Videotelefonie an der Front untergebrachte Kamera. Dafür soll das Tablet, das ab Mitte Juli für 199 Dollar zunächst in den USA, Kanada und Großbritannien optimal mit Googles Play Store zusammenarbeiten. Künftig werden hier auch Fernsehserien, Kinofime und Magazine zum Kauf angeboten, und das Tablet wächst somit mehr und mehr in die Rolle des Unterhaltungskünstlers hinein.

Googles neues Tablet: Das Nexus 7

In diese Richtung schlägt auch die einzige echte Überraschung des Abends, das Nexus Q. Bei der ersten vollständig in Eigenleistung Googles entwickelten Hardware handelt es sich um einen kleinen Rechner in Form einer Kugel. Ein darin verbauter OMAP 4460 sorgt nicht nur dafür, dass alle gewünschten Unterhaltungsformate aus Google Play und damit aus der Cloud auf Fernseher und Musikanlagen streamt. Gesteuert werden kann die kompakte Google-Kugel mit jedem Android-Smartphone oder Tablet. Selbst der gleichzeitige Zugriff mit mehreren Geräten ist möglich. Beim Nexus Q handelt sich dabei nicht um einen Prototypen, sondern bereits um ein fertig entwickeltes Seriengerät, das parallel zum Nexus-7-Tablet in den Handel kommt. Dort soll es für 299 Dollar zu haben sein.

How Nexus Q Works

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  • derGhostrider , 28. Juni 2012 13:06
    Zitat :
    Gesteuert kann werden kann die kompakte Google-Kugel ...

    Kann dort ein kann zuviel sein? ;) 

    ----

    Schade, daß das neue Nexus das Seitenverhältnis von 16:9 hat. Mit 4:3 bei gleicher "Breite" (also trotzdem FullHD-fähig) wäre es nicht nur handlicher, sondern auch für die hochkant Darstellung von DinA4-Seiten und zum hochkant-browsen besser geeignet. Schade, schade...
  • BlackX , 28. Juni 2012 16:58
    Die fetten schwarzen Ränder sehen schonmal total beschissen aus wie ein billiger digitaler Bilderrahmen