New Yorker Polizeibehörde ruft neue Facebook-Einheit ins Leben

Vieles von dem was man „über den großen Teich“ hinweg hört macht uns Europäer erst einmal stutzig. Einiges erscheint auch auf den zweiten Blick unsinnig, anderes wiederum sinnvoll. Gleichermaßen ist das meiste davon jedoch eine Neuerung. Wie die New York Daily News berichtet hat die New Yorker Polizei eine Einheit ins Leben gerufen, die sich ausschließlich mit der Facebook-Seite beschäftigt. Nun ist es keine Neuigkeit, dass auch europäische Strafverfolgungsorgane Aktivitäten innerhalb sozialer Netzwerke wie Twitter, Facebook und Co. im Auge haben. Aufgrund der zunehmenden Nutzung sozialer Netzwerke scheint eine allgemeine Überwachung nicht mehr ausreichend. Aufgabe der neuen US-Einheit ist fortan, allein auf der Facebook-Seite nach Hinweisen auf Gesetzesverstöße, potentiellen Unruhestiftern und Straftätern zu suchen.

In der Vergangenheit hat bereits der eine oder andere Fahndungserfolg seinen Ursprung im Surfen auf Twitter und Co. gefunden. Ob es sich dabei um Hinweise über aktuelle Aufenthaltsorte von Straftätern, Verabredungen zu Krawallen, Gangtreffen, Spontanpartys, oder gar ganzen Geständnissen von Straftätern handeln mag: Dank der intensivierten Nutzung sozialer Netzwerke haben Fahnder Zugang zu bedeutend mehr Informationsquellen. 

Das Thema der staatlichen Überwachung ist eines, was uns wohl zukünftig intensiver begleiten wird. Mag es für den einen ein rotes Tuch sein, so kann es auch durchaus positive Auswirkungen haben - einem New Yorker, der eines Einbruchs verdächtigt wurde, konnte anhand des Datenverkehrs seines Computers seine Unschuld nachgewiesen werden: er hatte zur Tatzeit eine Nachricht auf Facebook erstellt.

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4 Kommentare
    Dein Kommentar
  • ..."er hatte zur Tatzeit eine Nachricht auf Facebook erstellt" -> Von seinem Handy während er den Einbruch durchgeführt hat :P
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  • croggeVon seinem Handy während er den Einbruch durchgeführt hat
    ".. konnte anhand des Datenverkehrs seines Computers seine Unschuld nachgewiesen werden .."
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  • Dafür gibt es doch TeamViewer oder andere Programme, das ist kein Problem. Außerdem müsste noch bewiesen werden das wirklich er am Computer war und nicht seine Freundin oder jemand anderes.
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