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Nintendo rutscht im Geschäftsjahr 2011 in die Verlustzone

Von - Quelle: Tom's Hardware DE | B 0 kommentare

Nintendo hat im letzten Geschäftsjahr rote Zahlen geschrieben. Für das nun laufende Jahr prognostizieren jedoch sowohl Unternehmen, als auch Analysten wieder eine Rückkehr in die Gewinnzone.

Der weltbekannte japanische Konsolen- und Videospielehersteller Nintendo hat seine Zahlen für das am 31. März beendete Geschäftsjahr 2011 bekannt gegeben. Erstmalig seit 30 Jahren rutschte das Unternehmen in die Verlustzone. Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge beträgt der Jahresverlust umgerechnet rund 347 Millionen Euro. Dass Nintendo im Jahr 2011 rote Zahlen schreiben würde, wurde von vielen Analysten bereits befürchtet. Wie sich nun herausstellt, waren die Verluste nicht ganz so hoch, wie zunächst angenommen wurde.

Als Hauptgrund nannte der Konzern neben dem starken Yen auch die sinkende Nachfrage nach der bereits seit Ende des Jahres 2006 auf dem Markt erhältlichen Wii-Konsole. Auch die zunächst schwache Nachfrage der tragbaren 3DS-Konsole, deren Verkaufszahlen erst nach der Preissenkung anzogen, dürfte ihren Beitrag zu den roten Zahlen geleistet haben. Grundsätzlich ist die Konkurrenz der günstigen Smartphone-Spiele für alle Konsolen-Hersteller mit Sicherheit stark spürbar geworden.

Laut Nintendo wird für das laufende Geschäftsjahr 2012/2013 allerdings wieder mit einem Gewinn gerechnet. Der Konzern erwartet hier ein Umsatz von rund 7,6 Milliarden Euro, was ein Plus von rund 326 Millionen Euro ergeben würde. Anhand einer Reuters-Umfrage zum voraussichtlichen Gewinn für das laufende Geschäftsjahr wird deutlich, dass diese Einschätzung Nintendos vorsichtig gewählt ist. Zwanzig von Reuters befragten Analysten gehen momentan im Schnitt von einem Gewinn in Höhe von rund 370 Millionen Euro aus. Alle Prognosen basieren dabei auf einem guten Verkaufsstart der neuen Heimkonsole Wii U, deren Vorstellung auf der E3 erwartet und voraussichtlich zum Ende des Jahres dann im Handel erhältlich sein wird.

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