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Kurztest: Nokia Booklet 3G

Kurztest: Nokia Booklet 3G
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Nokia will nun also auch bei den Netbooks mitmischen. Auf den ersten Blick erinnert das aufgeklappte Booklet 3G an ein geschrumpftes MacBook Pro, nutzt es doch dieselbe Farbkombination aus silber und schwarz wie sein großes Vorbild, das ebenfalls ein schwarz umrahmtes Display hinter Glas besitzt. Dass es sich doch um ein Netbook und nicht ein MacBook handelt, zeigen  Unterschiede wie das schwarze Trackpad mit seinen beiden Tasten oder die blauen LEDs im Zylinderförmigen Bereich zwischen Display und Tastatur. Auch der Deckel, der bei unserem Testgerät edel schwarz glänzte, verleiht dem Booklet 3G ein eigenständiges und edles Aussehen.

Die Ähnlichkeit zu den Apple-Notebooks rührt übrigens daher, dass Nokias Netbook ebenfalls ein Alu-Chassis nutzt, das aus einem Stück besteht, wenngleich die Tastatur hier anders eingelassen ist. Das beschert ihm gleichzeitig ein geringes Gewicht von nur 1.220 Gramm (mit Batterie) und eine hervorragende Stabilität und eine hohe Verwindungsfestigkeit. Nur der Widerstand der Displayscharniere dürfte höher ausfallen: Da das Display bis fast 180° öffnet, klappt der Deckel bei ruckartigen Bewegungen schon mal ganz nach hinten um.

Kleine Klaviatur, kein Problem

Die Buchstabentasten des Keyboards sind mit 1,3 cm klein ausgefallen und erfordern eine etwas engere Handhaltung beim Tippen. Da zwischen den Buchstaben kleine Stege liegen, lassen sich Vertipper jedoch größtenteils vermeiden. Subjektiv fühlt sich das Schreiben im Vergleich zu anderen Geräten aber beengter an. Die konkaven Tasten besitzen einen kurzen Hub, der mehr an die harten Buttons eines Taschenrechners erinnert. Schreiben lässt sich damit aber sehr schnell, hat man sich erst einmal an das kleine Raster gewöhnt. Das Layout hat nur kosmetische Anpassungen erfahren, die der Umgewöhnung aber nicht im Weg stehen. Fn liegt unten ganz links, direkt rechts daneben sitzt die STRG-Taste. Die F-Tasten sind alle doppelt belegt und stellen so Media-Player-Kürzel bereit oder regeln Helligkeit oder Lautstärke.

Das Trackpad ist solide, präzise und groß genug. Dank Multi-Touch support kann man nicht nur horizontal und vertikal scrollen  sondern auch zoomen oder (in bestimmten Anwendungen) Bilder drehen. Die Tasten sind sehr knackig ausgelegt, was aber gefällt.

7 Kommentare anzeigen.
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  • bluray , 3. Dezember 2009 16:49
    Also mal sehen, wie sich die Provider geben. Als blanker Neukauf wird das Gerät gegen MSI,ASUS,Acer und Co sicher verlieren, auch wenn die Ausstattung doch relativ gut ist. Schade, dass der Ethernetport weg musste. Andere Bwerber sind auch nicht viel dicker und haben einen solchen!
    Okay, die Gesellschaft legt eh Wert auf kabellos, da kann das Gerät durchaus punkten. Gut ist, dass das Gerät intern eine SIM packt und so kein störendes Dongle an der Seite rausragt und einen USB-Port blockiert.

    Warum aber die Videowiedergabe ruckelt, ist mir schleierhaft, da man ohnehin schon eine bessere Zusammenstellung verwendet hat. Einzig der GMA500 war ein Griff ins Klo, da stellt sich die Frage, warum nicht ein 4500er HD zum Einsatz kam.

    Naja, mal sehen, wie sich der Preis entwickelt... nicht, dass sich das Schmuckstück zum Ladenhüter entwickelt...
  • benkraft , 3. Dezember 2009 16:57
    bluray Einzig der GMA500 war ein Griff ins Klo, da stellt sich die Frage, warum nicht ein 4500er HD zum Einsatz kam.


    Der GMA500 ist an sich kein schlechter Chip und basiert auf dem PowerVR SGX, der ebenso wie der GMA4500 eigentlich die in Hardware beschleunigte Wiedergabe der Formate VC-1, H.264/AVC und MPEG-2 beherrscht. Nur scheint Intel entweder kein Interesse daran zu haben, brauchbare Treiber zu entwickeln, oder es fehlt an Expertise. Letzteres darf man aber wohl in Anbetracht der Größe des Unternehmens ausschließen. Was das über den Einsatz aussagt, den Intel für die Plattform zu erbringen bereit ist, lasse ich mal so im Raum stehen ... ;) 

    Der GMA 4500HD hätte sicherlich schon aus thermischen und laufzeittechnischen Gründen nicht ins Booklet gepasst - abgesehen davon, dass Intel diese Kombination nicht vorsieht, schon gar nicht für die Silverthorne-Variante des Atom. Der Poulsbo-Chipsatz verbraucht weit weniger Strom, und seine Grafikeinheit ist wie gesagt - den richtigen Treiber vorausgesetzt - nicht mal schlecht.
  • klomax , 4. Dezember 2009 13:28
    Alu, HDMI und GlobeTrotter Modul rechtfertigen den Aufpreis bis zu einem gewissen Grad, denke ich. Schon das Modul kostet zwischen 100-200 €, wenn ich mir die Express-Card-Varianten anschaue.
    So ein Asus 1101 HA bringt aber mehr Festplatte, RAM und etwas größere Tastatur mit sich (ist allerdings auch ein 11 Zoller). Etwas schwächerer Z 520 und kein HDMI an Bord (glaub ich).

    Ein großes Handy-Netbook, das Nokia. :) 
  • Iraklis , 5. Dezember 2009 12:15
    Egal was für eine aus Ausstattung das ding hat oder wie es verarbeitet ist
    729 Euro ??????????? hallooooo ???? und dabei noch eine CPU leistung die unter aller SAU ist :-((((((
  • klomax , 5. Dezember 2009 14:32
    Die Bezeichnung "Nokia" wird den ein oder anderen Euro zusätzlich kosten, wie bei "Apfel". - So ist das leider.

    bluray hat es ja schon angedeutet: Mit Vertrag könnte es noch was werden, ansonsten holt sich Nokia halt eine blutige Nase, da es bereits für den Preis von 500€ schon Deluxe-Netbooks bzw. gescheite Subnotebooks gibt.
  • rubbelmeister , 6. Dezember 2009 14:49
    über 700 Öken. Ist wohl ganz am Markt vorbei. Wenn Nokia noch Nokia Booklet 3G light für ca. 400-500€ auf den Markt bringt, wird dieser dann einiger Abnehmer finden. Mit dem Preis aber nicht.
  • Anonymous , 8. Dezember 2009 07:35
    Für 750€ kaufe ich mir ein Acer Timeline 8371 - 13 Zoll - auch nur 1.4kg Gewicht - erheblich leistungsfähiger und besser ausgestattet und UMTS ist auch drin. Wer da das Nokia kauft hat zuviel Geld oder ist nicht ganz dicht.