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Nokias Karten-App für iOS und Android bereits verfügbar

Von - Quelle: Tom's Hardware DE | B 0 kommentare

Die Kartendienste mit dem neuen Namen HERE lassen sich über die Appstores von Apple und Amazon kostenlos installieren, in Googles Play Store ist die Anwendung aber nicht zu finden

Nachdem Nokia vor weniger als zwei Wochen angekündigt hatte, seine Navigationslösung in den nächsten Wochen auch für iOS-Geräte verfügbar zu machen, ist es nicht sonderlich überraschend, dass Nokia HERE ab sofort in Apples App Store zu finden ist.

Nokia HERE...Nokia HERE......auf dem iPhone...auf dem iPhone

Interessanter ist aber, dass es jetzt auch schon eine Version für Android-Telefone und -Tablets gibt. Diese war von Nokia nicht direkt angekündigt worden, sondern es war nur von einer für Anfang 2013 angekündigten SDK und einer Referenzimplementation durch Nokia die Rede. Außerdem ist bemerkenswert, dass die Anwendung nur über Amazons Appstore für Android erhältlich ist. In Googles eignem Play-Store ist die Kartenanwendung hingegen nicht zu finden. Ob sich das noch ändert, ist bisher nicht bekannt.

Derweil hat Michael Halbherr, in Nokias Vorstand zuständig für das Kartengeschäft, in einem Interview in der Wirtschaftswoche Einblicke in die Überlegungen hinter der Abkehr von der Strategie, die Kartendienste als Alleinstellungsmerkmal für Nokia-Phones zu nutzen und sie stattdessen für möglichst viele Geräte herauszubringen, gegeben. Dem Handyhersteller sei es dabei vor allem darum gegangen, eine möglichst breite Nutzerbasis zu haben. Denn nur die besten und populärsten Kartendienste hätten Zugriff auf die Aktivitätsdaten der Nutzer und damit Zugang zum "Öl des 21. Jahrhunderts". Halbherr nannte auch einige interessante Zahlen: So arbeiten insgesamt 6.500 Mitarbeiter bei Nokia an den Karten, von denen allein 5.000 zuständig dafür sind, dass die Kartendaten in über 100 Ländern aktuell bleiben.

noch verbesserungswürdig: die 3D-Ansichtnoch verbesserungswürdig: die 3D-AnsichtNokia hat zudem die Aquisition von Earthmine abgeschlossen und will damit die 3D-Darstellung seiner Karten verbessern. Dies ist scheinbar auch nötig, denn ein kurzer Test des Ansichtsmodus "Maps 3D" auf der HERE-Webseite, brachte einige Probleme zum Vorschein: So sind auch wie bei Apples Versuch eine frei dreh- und zoombare 3D-Welt zu erschaffen, viele Kanten an Gebäuden und Brücken nicht gerade und vor allem sehen Bäume und Sträucher noch recht komisch aus.

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