Minecraft-Schöpfer Markus "Notch" Persson weigert sich, das populäre PC-Spiel für Windows 8 zu "zertifizieren".
Während Microsoft Studenten nutzt, um seinen neuen Windows Store-App-Marktplatz zu füllen, verweigern sich etliche Entwicklern allen Änderungen. Denn während Microsoft den Launch von Windows 8 als den Start einer neuen Ära ansieht, mögen viele Entwickler, Konsumenten und Kritiker die Dinge so, wie sie jetzt sind.
Außerdem gibt es industrieweit Befürchtungen, dass Microsoft sich damit mehr in Richtung einer geschlossenen Plattform bewegen könnte, da der Desktop-Marktplatz wie Xbox Live verwaltet werden wird. Valve Software, id Software und Blizzard haben ihre Abneigung gegenüber dem Klötzchen-Betriebssystem und seinem integrierten Shop öffentlich deutlich gemacht und nun schlägt auch Minecraft-Schöpfer Markus "Notch" Persson in die gleiche Kerbe und wendet sich dabei direkt an das Unternehmen aus Redmond.
"Habe eine E-Mail von Microsoft bekommen und Hilfe bei der 'Zertifizierung' von Minecraft für Windows 8 angeboten bekommen", so Person in einem Tweet. "Ich habe denen gesagt, dass damit aufhören sollen, den PC als offene Plattform zu ruinieren." Autsch. Er sagte außerdem auf Twitter, dass er es eher vorziehen würde, dass Minecraft gar nicht unter Windows 8 läuft, als bezüglich der 'Zertifizierung' gute Miene zum bösen Spiel zu machen.
"Vielleicht können wird auf diesem Weg ein paar Leute davon überzeugen, nicht zu Windows 8 zu wechseln..." fügte er hinzu.
Wie schon von Shacknews aufgezeigt meint dies nicht, dass Minecraft nicht auf Windows 8 verfügbar sein wird. Es bedeutet nur, dass Notch nichts damit zu tun haben wird, wenn es sich doch in Richtung des neuen Windows-Betriebssystems entwickelt. An dieser Stelle sollte man sich daran erinnern, dass das im schottischen Dundee beheimatet 4J Studios die Xbox-Live-Arcade-Version umgesetzt hat, die für das geschlossene Netzwerk der Konsole im Mai veröffentlicht wurde.
Gabe Newell von Valve Software war bisher eine der lautesten Stimmen in der Spielindustrie bezüglich der Kritiken an Windows 8. Er bezeichnete das neue Betriebssystem mit seinem integrierten Shop und der Xbox-Live-Integration kürzlich als "Katastrophe für jedermann im PC-Bereich". Verwunderlich ist das aus Valves Sicht nicht, denn der Windows-8-Shop wird eine direkte Konkurrenz zu Steam sein, bei dem ja primär Windows-basierte Spiele verkauft werden.

Mann, das ist aber tiefste Rechtschreibung.
{Wäre 'ne schöne Ironie der Geschichte ;-) }
Kaufen, Kaufen, Kaufen!
In zwei Jahren bezahlen Wir bestimmt 2,50€ pro Liter, da wären 2€ pro Liter Festpreis nicht übel. :-}
Es gibt mittlerweile viele verschiedene Spieleplattformen, besonders für Linux. Steam ist da nur die Spitze des Eisbergs. Nur ohne Steam (als Zugpferd) lohnt sich die Entwicklung/Portierung nach Linux meist nicht, und die freien Plattformen werden übersehen. Ist ja nicht so, das man seine Spiele exklusiv bei Steam einstellen muß. Vieles wird nach Steam sicherlich bald im Ubuntu-Store und Co auftauchen, und reine Android-Spiele wegen Steam erst auf reines Linux und MacOS X portiert (weil sich das vorher nicht lohnt).
Die Kritik Hier an Microsofts Konzept bezieht sich darauf, das Microsoft darauf abziehlt langfristig quasi alleiniger Anbieter (inkl. Kundengängelung siehe Windows Life) für Windows zu werden und die Leute zu Metro zu nötigen. ABER zur NOT gibt es noch für Leute mit Deiner Meinung (und EU-Regulierungsbehörden) das Alibi Manuelle Installation und verunschönter konventioneller Desktop.
Wer es ganz frei will, für den gibt es noch Projekte wie OUYA.
Wer zwingt dich, sich mit ihm auseinanderzusetzen? ...
Ich warte dann mal auf Windows 8 Second Edition und Microsofts 'Es tut uns ja sooo leid.' ... und das 'der Kunde ist uns am wichtigsten [darum haben Wir so viele Betas gefahren {und doch das Feedback ignoriert}], deswegen gibt es jetzt ganz neu Windows 8 SE ...'.