Notebookcheck testet HPs Envy 15-340nr

Da HPs Envy 15 in Deutschland aktuell nicht verfügbar ist, haben unsere Kollegen von Notebookcheck ein US-Modell von Anfang 2012 unter die Lupe genommen. Dieses neue Envy 15 von 2012 fängt preislich bei 1099 US-Dollar an und erhielt durch Sandy-Bridge-CPU-Optionen (Basis: 2.5 GHz i5-2450M bis zu 2.5 GHz i7-2860QM), eine Radeon 7690M GPU und ein deutlich schlankeres Design ein dringend notwendiges Update. Wie schon beim Envy 14 aus dem Jahr 2010 steht auch dieses Mal wieder Beats Audio zur Verfügung.

               

       

Obwohl es sich grundsätzlich um eine solide Serie handelt, haben die Kollegen in der Vergangenheit dennoch bestimmte Probleme und Nachteile vermerken müssen. So wurden bei den Tests der Vorgängermodelle stark spiegelnde Bildschirme, sowie gelegentlich hohe Geräuschbelastungen protokolliert. Teilweise haben sie auch festgestellt, dass bei bestimmten Modellen hochwertige Bildschirme wieder aus dem Programm genommen wurden. Der Frage, ob HP diese Lücken bei der US-Version des nun getesteten Envy 15-3040nr für 1299 US-Dollar schließen konnte, sind die Kollegen von Notebookcheck nachgegangen.

Im Fazit heißt es:   

Das Envy 15 trifft in vielen Bereichen ins Schwarze und schwankt nur in wenigen. Leider können diese wenigen Bereiche wichtig genug sein, um potentielle Kunden für das neue 2012-Refresh ins Grübeln zu bringen.

In der Desktop-Replacement- und die Multimedia-Kategorie hat das Envy 15 eines der besten Leistungs-Gewicht-Verhältnisse. Es ist leistungsstark, aber nicht klobig, auffallend, aber nicht exzentrisch und voll mit Features, ohne den Multimedia-Fokus zu verlieren. Suchen Sie ein Allround-Gerät primär für den Inneneinsatz und selten für Reisen, dann sollte das Envy 15 mehr als passend sein.

               

Unser größter Kritikpunkt ist allerdings der IPS-Bildschirm. So schön er auch sein mag, die ungenaue Farbdarstellung am Beispiel Rot ist inakzeptabel, gerade da der Benutzer weit mehr als tausend US-Dollar für das Notebook hinlegen muss. Es ist uns ein Rätsel, wie es HP schaffte, sich einen derartigen Schnitzer bei einem der Schlüsselfeatures des Envys zu leisten, umso mehr als die Produzenten fast alles andere in Bezug auf Hardwarequalität richtig gemacht haben. In diesem Punkt bleibt nur auf das von HP angekündigte Tool zur Farbjustierung zu hoffen.

Bei weiterem Interesse kann man den Test des HP Envy 15-3040nr bei den Kollegen von Notebookcheck nachlesen.

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1 Kommentar
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  • Rotzloeffel
    Ich wollte mir einen neuen Laptop kaufen und bin wirklich nicht fixiert auf eine Marke. Habe von Samsung 9 + 7 Series, Asus, Toshiba, Acer, und auch HP die aktuellen Modelle begutachtet. Leider konnte keines der neuen Laptops mich ueberzeugen und somit bin ich bei meinem Toshiba Satellite A200 (2007) geblieben.

    Das HP Envy (und auch Spectre) waren in der engeren Auswahl, aber nachdem ich das Display gesehen hab, wunderte ich mich doch sehr. Und jetzt muss ich lesen dass im refresh dieser Serie die gleichen Probleme auftauchen! (http://www.theverge.com/2012/3/8/2854703/hp-admits-envy-15-colors-may-display-differently-but-says-radiance)

    Ist es wirklich so schwer ein gutes Notebook zu bauen? Das beste von Verarbeitung und Qualitaet ist ein Apple MacBook - aber da gibt es wieder andere Probleme wie aufruesten ist kompliziert und teuer, teurer support oder auswechseln defekter Bauteile, und natuerlich der hohe Anschaffungspreis.

    Schade HP...
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