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Novac: USB-nach-HDMI-Konverter

Von - Quelle: Novac | B 10 kommentare

Der japanische Hersteller Novac stellt eine externe Konverterlösung vor, mit der es möglich ist, Bild- und Video-Signale von der USB-Schnittstelle des PCs in HDMI umzuwandeln.

Für Besitzer von Desktop-PCs oder Notebooks, welche noch nicht mit einem HDMI- oder DVI-Ausgang ausgestattet sind, gibt es jetzt eine interessante Konverterlösung. Mit der Novac NV-CV100UH Adapterbox können sie fortan einen HD-fähigen Fernseher anschließen. Dabei wird die USB-Buchse genutzt. Der Hersteller bietet einen speziellen Treiber an, der Bild- beziehungsweise Videosignale an die USB-Buchse umleitet. Verfügbar ist er für Windows XP, Vista, 7 und Mac OS. Der Konverter benötigt keine separate Spannungsversorgung weil er sich den Strom über die USB-Leitung zieht. Am Ausgang kann man ein herkömmliches HDMI-Kabel mit dem Fernseher verbinden.

VerpackungsboxVerpackungsbox

Kosten soll die Box 110 Euro. Der HDMI-Ausgang kommt ohne HDCP-Verschlüsselung aus. Als Mindestanforderung gibt Novac einen Rechner mit 1,2 GHz CPU-Takt an, 1,8 GHz werden jedoch empfohlen. Die native Auflösung liegt bei 1280 x 720p. Immerhin schafft das Gerät auch 1920 x 1080 Pixel.

Natürlich können Anwender von Rechnern mit bestehenden zwei HDMI/DVI-Buchsen dieses Modell auch zum Anschluss eines dritten Monitors bzw. Fernsehers benutzen.

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  • bluray , 16. Dezember 2009 16:35
    Interessant für jene, die entweder ein Uralt-Notebook haben, keinen HDMI-Anschluss an diesem haben oder einen PC mit einer GraKa haben, die keinen HDMI-Anschluss besitzen.

    Allerdings dürfte der Screen dunkel bleiben, wenn eine DVD oder BluRay eingelegt wird, die mit HDCP versehen ist, da ja das Signal nicht mitgesendet wird (scheinbar)

    Ist es nicht sogar so, dass alle modernen Geräte mittlerweile dazu versklavt wurden, nix anzuzeigen, wenn das HDCP-Signal fehlt? Ich meine, mal etwas gelesen zu haben, das genau dieses HDCP eben dazu verwendet wird, digitale Kopien anzuzweigen. Das soll sogar schon bei PC-Monitoren Einzug halten, die über eine solche Buchse verfügen...

    Korrigiert mich, wenn ich da falsch informiert bin, aber im Pechfall wird man mit der Box nur ein schwarzes Bild haben oder die Box bewegt sich mal wieder in einer rechtlichen Grauzone (welche von fernöstlichen Geräten der niedrigen Preisklasse GERN genutzt wird), wenn sie dieses HDCP umgehen kann... Theoretisch könnte man dann eine digitale kopie von einem Rechner mit BluRay-Drive ziehen und das HDMI-Signal an eine GraKa mit HDMI-In übergeben (hat es da welche oder lässt sich der HDMI-Ausgang bei diesen per Software auch zum Eingang umfunktionieren, um z.B. aufzuzeichnen? Gibt ja bereits Camcorder mit HDMI-Out, da wär dies durchaus praktisch(er) im Vergleich zur Firewire-Schnittstelle...
  • fffcmad , 16. Dezember 2009 17:31
    Ausserdem ists kein Konverter, sondern ne stinknormale USB-"Grafikkarte"
    Braucht kein Aas, schon garnicht fuer alte Notebooks... Dann lieber ueber Dockingstation eine Grafikkarte nachruesten.
  • Anonymous , 16. Dezember 2009 17:32
    richtig. laut japanischer originalartikelbeschreibung ist HDCP NICHT UNTERSTÜTZT... hätt mich auch gewundert wie das über USB funktionieren soll ;) 
  • Marcell , 16. Dezember 2009 20:04
    Klingt interessant. Ich würde schon gerne mehrere externe Monitore an mein Notebook anschließen. Hab aber leider nur einen Monitorausgang. So ne Box wäre durchaus eine Alternative.
  • BlackX , 16. Dezember 2009 20:57
    Nur für Office Anwendungen geeignet, HD Video wird wohl schon rukkeln.
  • holgiheftig , 17. Dezember 2009 01:59
    Ich denke auch, dass hiermit kein FullHD möglich ist. Entweder ruckelt es oder wird in der Auflösung reduziert.

    Allerdings haben viele aktuelle Notebooks nur analoge Videoausgänge, womit man dann an heutigen Standardfernsehern scheitert. Somit wäre ein Markt vorhanden.

    Doch der Preis ist für so einen "Adapter" zu happig.
  • mafo , 17. Dezember 2009 08:11
    @marcell: Schau Dir mal die Lösungen von Displaylink an. http://www.displaylink.com/, damit kannst Du unter Vista/XP bis zu 6 Monitore und unter Win 7 bis zu 9 Monitore zusätzlich anschließen.
  • crogge , 18. Dezember 2009 01:01
    1080p über USB 2.0? Wie soll das technisch umsetzbar sein ohne große Kompression?
  • holgiheftig , 18. Dezember 2009 01:18
    noch erstaunlicher finde ich die PDF von http://www.displaylink.com/ in denen sie jeweils fünf Monitore, Tastaturen, Mäuse und Boxen über ein USB-Kabel versorgen:
    http://www.displaylink.com/pdf/tc_10.pdf