Nvidia arbeitet an eigener CPU für leistungsstarke Systeme
Macht Nvidia mit eigener ARM-CPU demnächst AMD und Intel Konkurrenz?
Die ARM-Architektur bietet zahlreiche Möglichkeiten den Prozessor auf die unterschiedlichsten Zwecke hin zu spezifizieren. ARM bietet den Herstellern entweder die Möglichkeit den kompletten Prozessor für ihre Geräte zu benutzen oder auf Grundlage der technische Beschreibung der Architektur eigene Prozessoren zu entwickeln, wobei die Eigenentwicklung den Vorteil besitzt, dass die CPU auf die geplante Anwendung hin optimiert werden kann.
Anders jedoch als Apple, wo man für kommende Generationen von iPhone und iPad mit einem eigenen Chipdesign zu planen scheint, geht es Nvidia nicht darum, Prozessoren für Mobilgeräte wie Smartphones und Tablet-PCs zu entwickeln. Vielmehr zielt der Konzern auf Einsatzgebiete, die eine höhere Performance verlangen. Die künftigen Nvidia-Chips, die eine ARM-CPU mit einem Grafikprozessor auf einem Die vereinen sollen, also eine ähnliche Idee verfolgen wie AMD mit seinen Fusion-Prozessoren, sind für den Einsatz in leistungsstärkeren PCs, Workstations, Servern und Supercomputern verbaut werden.
Auf diese Weise will der Konzern vermutlich Boden auf seine schärfsten Konkurrenten - AMD und Intel - gutmachen, zeigten doch die Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit, dass der Markt für Grafikprozessoren kleiner wird, weil die großen CPU-Produzenten immer mehr dazu übergehen, die GPU im Chip zu integrieren. Diese Grafiklösungen sind dabei leistungsstark genug, dass sie einfacheren Ansprüchen durchaus genügen, zumal die aktuellen Entwürfe mindestens in der Lage sind HD-Medien in voller Auflösung wiederzugeben.
Nvidia scheint also sich stärker als direkter Konkurrent zu den klassischen CPU-Herstellern aufstellen zu wollen und hat sich dazu in der Kooperation mit ARM die Möglichkeit eröffnet, eigene Prozessoren auf der Basis der Beschreibung von ARMs künftiger Prozessorarchitektur entwickeln zu können. Für Nvidia ist die Zeit dabei günstig. Denn mit der wachsenden Bedeutung der ARM-CPUs im Mobilsektor, steigt das Interesse der Softwareproduzenten ihre künftigen Programme auch auf diese Architektur hin auszulegen, wie am Beispiel Microsoft während der CES deutlich wurde. Der Entwurf des kommenden Betriebssystem Windows 8 wurde hier auch in einer Version für ARM-Prozessoren präsentiert.
Neben diesen zukünftigen Perspektiven wurden im Rahmen der Kooperation auch die anstehenden Entwicklungen für die Tegra-Plattform bekannt:
Für die nächste Generation des Smartphone-Prozessors zertifizierte Nvidia den Cortex A15.
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Moin
Mal so nebenbei:
Intel macht es doch mit Sandy Bridge genauso auf dem Prozessor wie AMD zuvor schon.
Die Meldung ist eventuell nicht mehr ganz frisch..
irgentwann kauft mann dann amd,nvidia oder intel währe schade wenn der endverbrauchr nicht mehr mixen kann
Moin
Der Benutzer kann seit Super Sockel 7 nicht mehr mixen, mit Slot A (AMD), bzw. Slot 1 (Intel), hatte es sich mit der Sockelkompatibilität.
@Jack67
Aufgrund der Plattformabhängigkeit vieler aktueller Programme (x86) wird das nicht so leicht gehen.
Trotzdem ist es gut, dass damit so langsam die Tage von x86 gezählt werden und effizientere Architekturen kommen, die von vornherein RISC nutzen und nicht CISC, was beim x86 nach dem Decoder doch bloß ein RISC ist.
x86 ist einfach nur noch veraltet, auch wenn durch immer zusätzliche Instruction Sets viele Probleme Anwendungsfall bezogen umgangen werden.
No RISC - no fun?
@ DHAmoKK: ich vermute, es war so gemeint, daß die Wahl dann nur noch zwischen einem AMD-, Intel- oder Nvidiasystem bestünde und eine Mischung aus zB AMD-CPU und Nvidiakarte nicht mehr konfigurierbar wäre.
... die von vornherein RISC nutzen und nicht CISC, was beim x86 nach dem Decoder doch bloß ein RISC ist. ...
Der Compiler macht aus SSE RISC?
Wozu sind die Befehle dann in Silizium gegossen?
Gibt es da mal Quellen?
Moin
Der Benutzer kann seit Super Sockel 7 nicht mehr mixen, mit Slot A (AMD), bzw. Slot 1 (Intel), hatte es sich mit der Sockelkompatibilität.
ich meine ja sieht ja bald so aus das leistungfahigere gpu zum zocken in de cpus kommt währe mist
Moin

@Jack67
Ich glaube, dedizierte Grafikkarten wird es noch eine ganze Weile lang geben und im Gamer-/Enthusiastenbereich auch nie aussterben. Man stelle sich in etwa einen i7-980X@4GHz mit integrierter GTX480 vor ... so eine Kombination kriegst du in einem Chip nie vernünftig gekühlt *g* Sicher werden die integrierten Grafiken immer effizienter und leistungsfähiger, sodass man heute wie früher (und auch zukünftig) auch mal ein kleines Spielchen mit ihnen wagen kann. Crysis wird aber vermutlich nie auf einer integrierten Grafiklösung flüssig laufen
Auch steht die PCI-Express 3.0 Spezifikation in den Startlöchern und derartige Schnittestellen sind seit Jahren kompatibel (von Spezialformen wie Crossfire/SLI mal abgesehen) mit allen Herstellern, ich glaube auch nicht, dass sich daran etwas ändern wird, weil die alle in einem Konsortium sitzen und gemeinsam die Spezifikationen festlegen.
ok ich hab ins jahr 2030 geschaut ich mach die kugel wieder zu ;-)