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Nvidia GeForce GTX 480: Treiber-Updates im Vergleich

Nvidia GeForce GTX 480: Treiber-Updates im Vergleich
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Im ersten Teil prüften wir, was Treiberupdates bei einer Radeon HD 5870 bringen. Heute ist Nvidias GeForce GTX 480 dran. Auch beim grünen Team gibt es regelmäßig neue Treiber, und auch hier stellt sich die Frage, was sie in Spielen bringen.

Mehr Performance wird immer gern genommen – vor allem, wenn man sie kostenlos bekommen kann. Das dürfte für viele der Hauptgrund dafür sein, sich überhaupt mit der Aktualisierung von Grafiktreibern zu beschäftigen. Wir haben uns bereits in unserem Artikel AMD Radeon HD 5870: Treiber-Updates im Vergleich mit den treiber-bedingten Performance-Gewinnen bei AMD befasst. Anwender, die ihre Games mit einer Radeon HD 5870 spielen, dürfen sich bis auf wenige Ausnahmen auf eine 5% bessere Performance freuen. Bei AMD gewährleistet jedes Catalyst-Update angemessene Kompatibilität mit Spielen wie Lost Planet 2, F1 2010 und Metro 2033.

So sieht es zumindest bei den AMD-Karten aus. Mal sehen, ob das auch auf Nvidia zutrifft.

Das Unternehmen hat sehr viel Zeit und Geld in Beziehungen mit Spieleentwicklern investiert. Bei Gamern, die kein Nvidia-Produkt besitzen, hat das bisweilen die Befürchtung ausgelöst, man könne dadurch benachteiligt werden. Tatsächlich muss die Frage erlaubt sein, was diese Unterstützung von Entwicklern im Endeffekt wirklich bedeutet. Hat Nvidia hier einfach früher die Möglichkeit, das entstehende Spiel zu sehen? Oder lässt sich das Ganze als Möglichkeit verstehen, schon frühzeitig Optimierung in neue Treiber einfließen zu lassen? Mit anderen Worten: Wer Nvidia-Hardware besitzt, möchte zweifellos wissen, ob er mit einer GeForce ein besser optimiertes Produkt bekommt als es beim Kauf einer Radeon der Fall wäre.

Setzen wir das Ganze mit einem Blick auf die letzte Generation von GeForce-Karten ins Verhältnis: Die GeForce GTX 480 kam im März 2010 auf den Markt. Diese Karte gilt auch heute noch als durchaus taugliche Karte und kommt bei der Performance fast an die GeForce GTX 570 heran. Aber: Wie lange dauerte es nochmal, bis Nvidia endlich seine ersten DX11-GPU auf den Markt brachte? Die ersten Fermi-GPUs gaben ihren ersten Auftritt erst ganze sieben Monate nach AMDs Radeon HD 5870.

Treiberveröffentlicht
GeForce/Ion Driver 266.5818.1.11
GeForce/Ion Driver 260.9925.10.10
GeForce/Ion Driver 260.8918.10.10
GeForce/Ion Driver 258.9629.7.10
GeForce/Ion Driver 257.2115.6.10
GeForce Driver 197.7510.5.10
GeForce Driver 197.419.4.10

Wer damals also sieben Monate auf Nvidias DX11-Flaggschiff gewartet und dafür saftige 500 Euro auf die Ladentheke gelegt hat, dürfte mit dem nächsten Upgrade noch etwas warten wollen. Bis dahin muss man sich darauf verlassen, dass neue Treiber die Performance über den derzeitigen Stand hinaus verbessern. Anders als AMD veröffentlicht Nvidia seine Treiber übrigens nicht monatlich. Seit dem Debüt der GTX 480 wurden beispielsweise sieben Treiber veröffentlicht.

Wer seine Treiber regelmäßig aktualisiert, kennt sich womöglich mit den Performance-Angaben von Nvidia aus. Diese bekommt man mit jedem Download eines neuen Software-Pakets zu sehen. Wir wollten wissen, welche Auswirkungen diese Updates auf das tatsächliche Spielvergnügen haben. Hat sich eine Installation bei jeder der erschienenen Treiber-Revisionen wirklich gelohnt? Wir haben vier Treiber für die GeForce GTX 480 herausgesucht und sind der Sache auf den Grund gegangen.

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  • dabiggy , 10. Mai 2011 13:42
    Ich persönlich hätte mich lieber für die aktuelle Grafikkarten Generation inkl. den Treibern von 27x gefreut..

    Ich bin jemand der immer auf die neuste Version springt, weiss aber nich (da ich nicht der megabencher bin) ob es jedesmal sinnvoll ist..

    Vielleicht einfach ne 260 gtx, ne 480 gtx und ne 560/580 gtx benchen, bissal mehr Aufwand, jedoch auch viel mehr Aussagefähigkeit.. Wenn überall auf -1% das gleiche rauskommt, kann man natürlich nur noch eine benchen...
  • fffcmad , 10. Mai 2011 13:57
    Warum? Die GTX480 ist doch aktuell? Die 580 ist doch nur ein optimierter Ableger. Technisch gesehen ist die 480 sogar die bessere Karte. Die 580iger ist halt mehr auf Spiele ausgelegt und konnte deswegen Kuehler und fuer Spiele Performanter gestrickt werden, in dem man die Prozessoren einfach beschnitten hat und deren Effizienz auf Spiele getrimmt hat. Im Kern sind beide Karten jedoch ziemlich gleich. Dafuer ist die 580iger bei doppelter Genauigkeit etc nicht zu gebrauchen, wenn man Cuda nutzen moechte...
  • benkraft , 10. Mai 2011 14:28
    @dabiggy - Kleiner versteckter Hinweis im Text, letzter Satz:

    Zitat :
    "Womöglich ändert sich das Bild, wenn wir für die GTX 580 und die Radeon HD 6970 einen ähnlichen Vergleich ansetzen."


    Das Türchen halten wir uns ganz sicher offen ;) 
  • klomax , 10. Mai 2011 16:32
    Solange die GTX 480 und 5870 noch gut erhältlich, sind solche Tests eigentlich ganz informativ.

    Bei der GTX 480 habe ich, zugegeben, "diese Heizplatte?" gedacht, aber das sind halt Vorurteile...und Angst vor der nächsten Stromrechnung.;)
  • fffcmad , 10. Mai 2011 17:26
    Oja. Ich musste extra einen großen kuehler von zalman raufpappen. Jetzt laeuft sie aber wie eine 1 :)