Nvidia verstärkt mit Icera seinen Mobile-Bereich

Auf dem Markt für Grafikkarten, musste Nvidia jüngst erhebliche Rückschläge verkraften. Immer größer ist hier mittlerweile die Konkurrenz der immer leistungsfähig werdenden, integrierten Grafikchips von AMD und Intel.

Als einen Ausweg sieht man bei Nvidia den Bereich der mobilen Chips. Mit den Tegra- und Tegra2-Prozessoren bietet der Hersteller leistungsfähige CPU für Smartphones und Tablets, die erfolgreich am Markt etabliert werden konnte.

Diesen Bereich möchte man weiter ausbauen und hat dazu nun verkündet den Mobilfunkchip-Hersteller Icera, mit dem man schon länger eng zusammenarbeitet, für 367 Millionen Dollar aufzukaufen. Die Übernahme soll bereits in 30 Tagen abgeschlossen sein.

Das im britischen Bristol beheimatete Unternehmen Icera gilt als ein Spezialist für Baseband-Chips, die in Mobilfunkgeräten die 2G-, 3G- oder 4G-Funkverbindungen und Modemfunktionen bewerkstelligen, die nun noch besser in Nvidias mobile Plattformen integriert werden sollen. Damit sollen künftige Tegra-Prozessoren den Geräteherstellern eine höhere Funktionalität bieten und auf diese Weise dem Konzern eine führende Stellung bei den mobilen Plattformen sichern.

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