OCZ: SSD mit 1 TByte Kapazität
Der US-Speicherhersteller OCZ kündigt Solid State Drives an, die an die Speicherkapazitäten von Magnet-Spindel-Festplatten heranreichen. Das größte »Colossus«-Modell fasst ein TByte.
Nicht nur in Sachen Kapazität sind OCZs neue SSDs riesig: Die »Colossus«-Reihe ist als Festplatten-Ersatz in Desktop-PCs gedacht, die SSD-Laufwerke sind statt üblicherweise nicht 2,5 sondern 3,5 Zoll groß. Laut OCZ arbeiten die MLC-Speicherzellen in den Gehäusen im RAID-0-Verbund, was der Performance zugute kommen soll.
Vier Versionen kündigt OCZ an: mit 120, 250, 500 GByte und 1 TByte Speicherkapazität. Die maximale Schreib-/Lesegeschwindigkeit soll laut Hersteller bei 260 MByte/s liegen, Unterschiede gibt es bei der Schreibgeschwindigkeit im Dauerbetrieb: 140 MByte/s schafft das 120-GByte-Modell, auf 220 MByte/s kommen die drei größeren SSDs. In Sachen IOPs (Input-/Output-Operations per Second) ist die 250-GByte-Variante die schnellste mit 16.100 IOPs, danach folgen das 120-GByte- (14.280 IOPs), das 1-TByte-Modell (13.350 IOPs) und die 500-GByte-Version mit 12.300 IOPs. Die Cache-Größe beträgt bei allen SSDs 128 MByte, anzubinden sind die Speicher per SATA-Anschluss (3 GBit/s).
Diverse Preisvergleichsdienste listen OCZs neue SSDs bereits, die Preise sind angesichts der Speicherkapazitäten ebenfalls kolossal: Rund 450 Euro kostet die 120-GByte-Version OCZSSD2-1CLS120G, 850 Euro das Modell mit 250 GByte Kapazität (OCZSSD2-1CLS250G). Für etwa 1350 Euro bekommt der Käufer 500 GByte SSD-Speicher (OCZSSD2-1CLS500G), 3200 Euro sind für die Version OCZSSD2-1CLS1T mit einem TByte Kapazität zu investieren.
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Preislich nicht wirklich interessant für den Endverbraucher. Aber ich meine gelesen zu haben, dass Sie auch eher für Server gedacht sind.
Wie üblich sind die ersten Produkte einer neuen Technologie brandteuer. Aber in ein, zwei Jahren rocken auch die SSDs den Markt und werden herkömmliche HDs immer weiter verdrängen, sobald die Preise purzeln. Und das werden sie....
Vielleicht für Serverbau interessant. Für Normalos ist das eher nutzlos.
Wie damals am Anfang der Computer Ära: die SCSI-Festplatten waren sündhaft teuer aber dafür auch viel viel schneller als die IDE Pendant. Dazu brauchte man einen entsprechend teuren SCSI-Controller. Irgendwie sind die Leute weiter mit der IDE Technologie gegangen auch wen die Leistung nicht die SCSI Leistung entsprach: es war billiger und man merkte, dass die Leistung oberhalb einer Grenze nicht unbedingt (bei den meisten Tätigkeiten) bemerkbar war.
Heute werden die SCSI Festplatten nur bei Enthusiasten und im Serverbau benutzt auch wenn die Qualität und Leistung besser ist als bei den SATA Festplatten.
So lange die Preise für SSDs nicht bemerkbar günstiger werden, riskieren sie auch als Nischenprodukt sich zu entwickeln.
3200 Euronen für 1 TB? Kolossal ist da garkein Ausdruck mehr. Die SSD kostet genauso viel, wie ein voll ausgestatteter High-End-PC mit einem Intel i7-975 und zwei aktuellen High-End-Grafikkarten (egal, ob ATI oder NVidia)...
Sorry, aber auch wenn Magnetspeicher deutlich langsamer sind (etwa 100 MB L/S), so kosten sie nicht mal mehr ein 20stel dessen, was OCZ verlangt. Ich stimme aconst vollkommen zu: Solange die Preise auf derart hohem Niveau sind, werden SSDs die Magnetspeicher keinesfalls ablösen und eher zum Nischenprodukt für Extreme hardware Freaks mit noch grösserem Portemonnaie verkommen.
Die SLC-SSDs sind geschwindigkeitsmässig auch nicht unbedingt der Renner und nur geringfügig schneller als Magnetspeicher, aber dennoch teurer...
Wenn so ein Ding mal abraucht, dann ärgert das umso mehr... Bei solchen Preisen wäre mal interesant, zu wissen, welche Garantiezeiten der Hersteller gibt...
Schade eigentlich, da SSDs durchaus Potenzial haben...
es ist ein schritt in die richtige richtung, aber wie meine vorredner schon sagen viel zu teuer.
für 3200 euro bau ich nen raid das um einiges schneller ist^^
Zwar nett, aber solche internen Raids gibt es ja schon genug, das einzig neue ist der Formfaktor 3.5''.

Zumal mir der Vorteil einer 1TB SSD gegenüber einem Raid0 aus 2x 1TB HDD nicht ganz erkennbar ist. SSD als Systemplatte uneingeschränkt ja, aber als Datenhalde eher nicht.
Zumal der Preis nun wirklich zu hoch ist da könnte man sich weit schnellere und größere Raids aus HDDs für zusammenstellen und es bleibt immernoch Budget für einen PC über
@bluray
OCZ gibt 3 Jahre Garantie darauf.
Ehhh???
Uno momento!
Eine 128 Gb Super Talent SDD kostet so um die 199€ x 10 = 1,28 TB = 1990€ ... Und OCZ möchte 1200€ mehr? ... nur weil Raid 0 und weniger Platz wegnimmt?
Die spinnen die Römer...
Die Eleganz ist immer teuer: wer was auffälliges sich wünscht muss tiefer in die Tasche greifen.
Die etwas ältere Technologie ist immer billiger als die brandneue. Es ist nun mal so.
Hauptsache die brandneue Technologie bleibt nicht zu lange sehr teuer.
@f1delity
stell Dir vor, SSDs in Raid-Verbund.
Für bestimmte Anwendungen durchaus von Nutzen. Bei Office/Spiele sehe ich (persönlich) keine Notwendigkeit.... doch: die Benchmark Programme - die Kumpels mit den 3DMark und Co. Punkten imponieren
Ich muss aconst da recht geben ich glaub seit über einem Jahr wird von der Zukunftsträchtigkeit der SSDs gesprochen, passiert ist noch nicht soo viel und wenn nicht bald Mal ein "must-have" modell rauskommt wirds wirklich eng für die SSDs als Massenprodukt!!
@metal-alf
die Entwicklungsschritte sind direkt abhängig von der Entwicklung der Chipfertigung. Es geht langsam voran. Was ist jetzt die minimale Strukturgröße bei der industriellen (Speicher-)Chipfertigung? 32nm? Es dauert noch eine weile bis man noch kleinere Strukturen fertigen kann.
Ich meine, so viele SSDs sind nicht gekauft worden, technologisch ist es nichts bahnbrechendes passiert, und die Leute brauchen sowas nicht unbedingt.
Deswegen sind die Preise meiner Meinung nach eher konstant geblieben.
Bis die Preise durch gestiegene Nachfrage und idealere Produktionsbedingungen in den Keller gepurzelt sind, wird noch eine Menge Wasser hier an der Fulle runtergerauscht sein.
Dass die 1T Grenze erreicht worden ist, das beindruckt schon. So, wie der Preis.
Mir wäre aber, wenn irgendwann nochmal ein Desktop-PC fällig wird, ein kleines SSD mit 80 GB genug (für das System und die Anwendungen). Den Rest können immer noch gute, leise HDDs leisten.
@aconst

Die Videos mit Raidverbünden aus SSDs sind mir bekannt, auch andere Benchmarks. Leider erschließt sich mir kein wirklicher Verwendungszweck, mir fällt nicht ein wo so große Datenmengen andauernd hin und her geschoben werden müssen.
@alf
Es gibt durchaus günstige und kleine SSDs, aber ich glaube das viele Leute den Vorteil der kürzeren Ladezeiten (Boot/Programmstart) nicht erkennen wollen oder aber dafür nicht soviel draufzahlen wollen.
40GB = 100€
Naja, Ende des Monats wirds voraussichtlich eine X-25M G2 160GB und ich hoffe ich werde nicht enttäuscht, da allerdings meine Systemplatte mittlerweile 4 Jahre oder so alt ist und im Leistungsindex langsamer abschneidet als die Festplatten im Notebook, glaub ich schon dass sich das bemerkbar machen wird
Einige Beiträge hier zeugen leider von grundlegendem Unverständnis, was die tatsächliche Leistungsfähigkeit von SSDs betrifft.


Zunächst mal zum Artikel:
Das Produkt erscheint mir nur für Desktop-Anwender mit zu großem Portomonaie aber zu wenig Ahnung zugeschnitten zu sein.
Für Server kommen diese SSDs garantiert nicht in Frage, da sie zu langsam sind durch MLC-Chips nicht hinreichend lange halten für extrem IO-Lastige Aufgaben, wie sie eben in DB-Servern auftreten.
Wer dennoch meint, daß das für Server gedacht wäre, der sollte mal die Daten mit dieser SSD vergleichen:
http://www.tomshardware.com/de/Pli [...] 43452.html
Die zehnfache IO-Leistung und zusätzlich höhere Transferraten als der oben in der Meldung erwähnte Schrott von OCZ. Das ist etwas, was für Server gedacht ist und die dortigen Anforderungen erfüllt.
Daran erkennt man auch den Unterschied: Es wird nicht mit internen RAID-0 geworben und die tatsächliche Leistungsfähigkeit übersteigt die Colossus-Modelle bei weitem.
Colossus = OCZ verdient sich mit günstiger verbauter Technik dumm und dusselig.
Vermutlich wird mit dem Namen auf die kolossale Gewinnmarge verwiesen.
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Nun zu den Beiträgen:
@f1delity:
Entschuldige, wenn ich es so klar formuliere, aber wer meint, daß er eine flotte SSD mit zwei Festplatten aufwiegen könnte, der irrt nicht nur, der weiß offenbar nicht, wovon er redet!
Sequentielle Transferraten sind häufig irrelevant und nur bei diesen könnte man in die gleichen Regionen vorstoßen.
Die Zugriffszeit einer anständigen SSD liegt stets bei oder gar unter 0,1ms. Die Zugriffszeit einer 7200rpm Festplatte im Schnitt bei ca 13ms (Rotation + Access). Das ist ein Faktor von 130, der durch kein RAID über Festplatten ausgeglichen werden kann.
Ich selbst habe ein Hardware-RAID (6 Festplatten, RAID-6, 3Ware 9690SA-8i), welches über 400MB/s transferieren kann. Als Systempartition wäre das einer Intel X25-E oder X25-M jedoch deutlich unterlegen, da die Zugriffszeit nur unwesentlich besser ist als die einer einzelnen Festplatte.
Dazu sollte ich noch anmerken, daß ich selbst keine SSD besitze und somit nicht nur etwas schönreden möchte, was ich mir selbst angeschafft habe. Es ist aber unbestreitbarer Fakt, daß kein RAID mit den IO-Raten einer flotten SSD mithalten kann. Dafür sind die Komponenten (Festplatten) einfach viel zu träge.
@aconst:
SSDs sind mit der wichtigste Fortschritt der letzten 5 Jahre, wenn es darum geht einen wirklich schnellen Rechner zu bauen. Nichts ist im PC langsamer als die Festplatte. Alle anderen Komponenten (RAM, Busse bzw Point-to-Point Verbindungen wie PCIe, HT oder auch QPI, CPUs, Grakas, etc) können GB/s übertragen und gewaltige IO-Raten abhandeln. Nur die Festplatte schleicht in einer komplett anderen Größenordnung herum und bremst das gesamte System bei jedem Zugriff aus.
Gerade für das OS und Anwendungen, also eben auch Office, bringt eine anständige SSD somit deutlich spürbare Vorteile, da jeder einzelne Programmstart auf einen Bruchteil der Zeit reduziert wird, den er auf einer Festplatte beansprucht.
Ja, es geht hierbei eben nicht darum, daß etwas x% schneller läuft und x irgendwo zwischen 0 und 5% schwankt, wie es sonst bei Hardwareupgrades häufig der Fall ist, sondern es geht um Vielfache bei der Geschwindigkeit.
Es sind eben Unterschiede, die nicht nur in Benchmarks nachzuhalten sind, sondern deutlich spürbare Verbesserungen.
Das Produkt von OCZ ist wirklich nicht sehr attraktiv: MLC-Speicher, für den Preis eine zu geringe Leistung, etc.
Keinesfalls würde ich also behaupten wollen, daß diese SSDs nun ein Grund wären den Bausparvertrag zu kündigen und gleich solch ein Teil anzuschaffen.
Aber bereits eine "gewöhnliche" SSD hat, wenn man sie sinnvoll einsetzt, Vorteile, die den Preis rechtfertigen.
Eine SSD als Datengrab zu mißbrauchen ist heute einfach nur "dumm", da der Preis pro GB eben derartig hoch ist, daß es sich nicht lohnt. Außerdem liegen die Stärken einer SSD eben nicht im Speichern großer Datenmengen, sondern in den möglichen hohen IO-Raten.
SSDs haben also ihren berechtigten Platz dort, wo sie hingehören: Als angemessen große Systemplatte in High-End PCs und Workstations sowie für Spezialanwendungen.
Wer sich schnelle und somit teure SSDs kauft, um Filme und MP3s abzulegen, der verschwendet einfach nur sein Geld. Dafür sind Festplatten ideal und mehr als nur "hinreichend schnell".
Fazit:
Dem hier in den Kommentaren bisher einhelligen SSD-Bashing kann ich mich auf keinen Fall anschließen! Gute SSDs als Systemplatte sind eine Wucht und beschleunigen den PC nicht nur "ein wenig". Dafür lohnt es sich eben auch eine SSD anzuschaffen, selbst wenn diese teurer ist als eine Festplatte.
1:1 Festplatten durch SSDs zu ersetzen kann man noch lange nicht. Aber das ist auch gar nicht nötig. Das "schnelle Bootmedium" ist eben etwas anderes als die "Datenhalde". In den sinnvollen Einsatzszenarien sind SSDs jeder Festplatte und sogar jedem RAID aus Festplatten deutlich überlegen. Das lässt sich nicht verschweigen oder unter den Teppich kehren.
Ansonsten: Selbst bei perfekter Skalierung -> Rechnet mal bitte jemand aus, wieviel hundert Festplatten man bräuchte um 160000 IO/s hinzubekommen?
@derGhostrider
Wo Du Recht hast, hast Du recht (inklusive beim grundlegenden Unverständnis).
Technisch gesehen, ist nichts an deinen Argumenten zu kommentieren. Was kann aber die breite Masse an Computer Nutzer mit solche Leistung anfangen?
Die I/O oder MB/s sind EGAL oberhalb von 400-600 Euros pro Komponente solange für das Doppelte einen ganzen halbwegs brauchbaren Rechner gibt! (und solange die Masse nicht bei approx. 5000€/Monat netto liegt)
Da sehe ich kein Unterschied gegenüber der SCSI-Geschichte.
Was der Fortschritt betrifft, habe ich nicht die Festplatten gemeint sonder die Fortschritte unter den SSDs in den letzten Jahren.
Natürlich ist es aber ein Fortschritt wenn man die HDDs mit den SSDs vergleicht.
Die Technik an sich ist schon recht fein, jedoch frag ich mich ernsthaft ob sie richtig umgesetzt wird und ob der Formfaktor so überhaupt auf Dauer bestand hat.
Im Endeffekt isses ja nichts anderes wie ein Controller und diverse Speicherchips.
Richtig fein wäre es wenn die Mainboardhersteller den Controller schon auf dem Board hätten dazu ein Paar Steckplätze für diverse Speicherkarten die man dann im Raid oder einfach nur so betreiben kann und gut. Das Gleiche machen wir doch mit unserem Arbeitsspeicher auch schon seit Jahren.
Diverse SSD´s die man selbst mit Chips bestücken kann gibts ja schließlich auch schon.
@aconst:
Die 80GB Postville reicht da schon aus. Man sollte sie nur nicht gleich mit "Müll" zuballern, sondern wirklich nur das OS und die Anwendungen darauf speichern. Dann sind 80GB mehr als nur "reichlich" bemessen und für alles weitere gibt es eine günstige Festplatte, die zusätzlich noch etwas Leistungsfähigkeit gewinnt, da die eventuell bremsenden IOs vom Betriebssystem wegfallen.

Du hast sicherlich recht, daß es den Komplett-PC-Benutzer, der regelmäßig seinen neuen PC vom "Discounter umme Ecke" für 399Euronen kauft herzlich egal ist, was eine SSD und kann und was nicht.
Diejenigen jedoch, die sich auch CPUs für mehrere hundert Euro kaufen, werden mehr Geschwindigkeit für ihr Gesamtsystem gewinnen, wenn sie anstelle einer 800 Euro CPU nur eine 600 Euro CPU kaufen, dafür jedoch 200 Euro in eine der schnelleren SSDs investieren.
Ja, flotte SSDs für's OS müssen nicht 256GB groß sein und 1200 Euro kosten.
Es kommt halt immer drauf an, in welchem Zusammenhang man das sieht. Bei teuren Rechnern sind SSDs durchaus ein sinnhaftes Upgrade.
Ich konnte mich noch nicht für SSDs begeistern, obwohl mein aktueller Rechner "einige tausend Euro" gekostet hat. Für mich wäre die weiter oben genannte Pliant-SSD interessant. Dafür würde ich dann auch locker 500 Euro ausgeben.
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@Pascha:
Du mußt aber auch bedenken, daß zur Zeit die Controller noch im Brennpunkt des Fortschrittes der SSDs stehen. Ein alter Controller auf einem Mainboard wäre damit also tödlich. Fehlende Funktionen (TRIM), fehlende Leistungsfähigkeit (siehe JMicron-Controller der ersten Generation) und fehlende Caches bei hohen Latenzen könnten einem so den Spaß nachhaltig verderben.
Zudem: Schau Dir doch die dicht bestückten Boards an. Wo ist da noch Platz für zusätzliche Speichermodule?
Mein Board hat jetzt schon eine Größe, die deutlich über eATX liegt. Gut, da sind zwar auch zwei CPUs und 18 Speicherbänke verbaut, aber das Board ist restlos voll und riesengroß.
Wesentlich größer als normale Desktop-Boards und auch größer als die meisten dual-CPU-Serverboards.
Woher soll der Platz noch kommen? Manch ein User hat doch bereits bei seinem Desktop-Board Probleme, daß RAM-Sockel und Grafikkarten kollidieren. Oder RAMs und CPU-Kühler, da alles dicht gedrängt ist.
dann noch zusätzliche Karten, die ja auch reichlich Platz brauchen würden? Das stelle ich mir ehr unpraktisch vor.
Günstiger fände ich da eine Art Steckverbinder, der PCIe-Lanes vom Board bündelt und rausführt. Die Platten müssten dann PCIe-Anschlüsse mit dem bassenden Stecker bieten. Controller auf den SSDs könnten auf eine höhere Bandbreite zurückgreifen und direkt über PCIe ihre Daten verschicken, anstelle erst über einen weiteren SATA-Controller.
Als Steckkarte gibt es soetwas bereits (IOdrive von FusionIO und auch von anderen Herstellern, da aber dann nicht ganz so überzeugend).
Alles hat seine Vor- und Nachteile. Die heutigen SSDs kann man an bestehende Systeme problemlos anschließen => Große potentielle Kundenzahl.
Bisherige SSDs reizen SATA-II noch nicht komplett aus => SATA reicht (noch).
Zudem können so die Controller auch auf die Chips und die tatsächliche Chip-Konfiguration optimiert werden, was bei allgemeinen Varianten nicht möglich wäre.
anstatt SSD in größerer Kapazität auf den Markt zu bringen, sollen die Hersteller lieber versuchen, eine Preissenkung der angebotenen SSDs zu erzielen, damit diese auch für normale Verbraucher leistbar werden.
anstatt SSD in größerer Kapazität auf den Markt zu bringen, sollen die Hersteller lieber versuchen, eine Preissenkung der angebotenen SSDs zu erzielen, damit diese auch für normale Verbraucher leistbar werden.
Hoffentlich werden wir das als Nebeneffekt erleben. Wir sind bestimmt nicht die ersten die bemerkt haben, dass die Dinge aufgrund des Preises nur maximal 1% der Markt erreichen können. Die Hersteller wissen schon das sie ein kleines Preisproblem haben.
Ihr sorgt euch über die Kosten, ich habe noch immer Bedenken bzgl. der Qualität.
was die ocz 1tbyte angeht muss man einfach sagen das es genug leute gibt (weltweit) die es nicht interesiert was so ein ding kostet. kaufen lassen, einbauen lassen und dann damit mal im internet surfen ..so siehts aus.

was mich angeht ist meine ssd (st64 gb 138 Euro) auch teurer als meine CPU (PhenomII x3) war. aber eine schnellere CPU hätte mir weniger gebracht (bei gleichem aufpreis) als die ssd.
sysstart geht rucki zucki
mozilla ist sofort da, und ich muss nicht erst sekunden warten und dem gerassel der alten hdd zuhören bis er endlich geladen ist.
@ derGhostrider
über die qualität sorge ich mich nicht da meine eigenen erfahrungen mich überzeugt haben. das es aber bei ssds auch noch fallobst auf dem markt gibt machs es besonders erforderlich sich aktuell und eingehender zu informieren.
für mich ist die ideale ausstattung für einen Pc eine kleine ssd und eine grössere hdd.
und da kann es auch ein produkt (ssd) sein das unter den ssds vieleicht nicht das schnellste ist aber bezahlbar und in relation zu den hdds immer noch welten schneller ist. (aktuelle indillix oder Intel controler) und fast alles wird gut.
was noch ein offenes Problem ist sind die stark schwankenden leistungen bei unterschiedlichen boards ich7/ich10/amd/nvidia
aber der hauptvorteil der ssds, die niedrigen zugriffszeiten, bleibt auch auf schrottigen boards erhalten.
Hmm ich kann jetzt nicht erkennen was an der Platte toll sein soll.
Es ist Sata .
Miese Datenraten durch Sata.
Sie ist nicht die größte SSD.
Nicht die teuerste.
Bei leibe nicht die schnellste.
Als State of the Art würden eher die Super Talents durchgehen wahlweise als SLC oder MLC.
http://www.alternate.de/html/categ [...] I+Express&
Ich selbst dümbel im vergleich mit meiner Samsung SSD traurig dahin, dabei ist die Samsung alles andere als schlecht, ich hätte nie gedacht wie begeistert ich von einer SSD sein könnte :-)
Derzeit haben SSDs folgendes Problem: Für Desktop-PCs zu teuer und für Server nicht ausgereift genug.
Bei Desktop-PCs steht der Preis in keinem Verhältnis zum Performancegewinn bei Office/Games/Video.
Bei den Servern wären SSD äußerst interessant für Datenbanken. Leider haben die bisherigen SSDs in Sachen Langzeit-Performance nicht besonders gut abgeschnitten in einschlägigen Tests. Aber in der aktuellen c't zeigt der Test, dass man sich auf dem Weg der Besserung befindet. Für den professionellen Einsatz ist es aber noch viel zu früh...
@tkoerbs:
Es gibt schon seit vielen Jahren SSDs für Server, die findest Du nur nicht auf dem Desktop-Markt und auch sicherlich nicht mit MLC-Chips. Deine Aussage muß man also relativieren.
Nur die Leute, die nun versuchen billig wegzukommen und Desktop-SSDs in Server stecken, fallen gezielt auf die Nase. Verdienter Weise, wie ich sagen muß.
@Peppito:
Die IOdrives von FusionIO würde ich den SuperTalents jeder Zeit vorziehen. Die wurden nicht ohne Grund von IBM für Server zertifiziert.
Leider sind die SLC-SSDs auch noch nicht voll ausgereift (z.B. MemoRight, selbst die neuen Intel "S"-Modelle, von Mtron ganz zu schweigen) und ich wüsste nicht, wer seine Server schon damit bestückt.
Alle Firmen die ich kenne, deren RAID-Array nicht schnell genug ist, haben noch nicht einmal über SSDs nachgedacht!
tkoerbs: Schon vor rund 6 Jahren hatten wir für einen Server SSDs im Einsatz. Das sind dann aber einfach keine dieser Spielzeug-Modelle, sondern Geräte, die in separaten 19" Rackgehäusen stecken.
Für Server gibt es Lösungen, man muß nur die richtigen Distributoren fragen.
Auch eine Intel X25-E ist irgendwie nicht so wirklich Prall, wenn man dann mit den Sonderlösungen vergleicht. Allerdings kosten solche Lösungen auch dementsprechend viel Geld.
Heute wäre vielleicht ein IOdrive das Teil der Wahl. Wie eben bereits geschrieben: Von IBM für Server zertifiziert - das fährt dann auch der Admin die sichere Schiene.
@Ghostrider:
Also auf aktuellen P55 Boards ist schon einiges an Platz entstanden durch den nun integrierten Speicherconrtroler und wenn du dir die Ausstattung der uATX Boards anschaust dann wirst du merken daß man auf nem ATX Board genügend Platz schaffen könnte.
Grad weil ich selbst in ner Elektronik Fertigung arbeite kann ich dir sagen, daß von den Produktionsprozessen da noch einiges geht.
Und auf ein Board mit Intel Chipsatz noch zusätzlich nen Controller drauf zu bekommen ist wohl weder rechtlich noch technisch ein Problem.
@Pascha: Wer kauft sich denn freiwillig ein ATX-board mit den Anschlüssen eines µATX-Boards?
Außerdem bleibt das Problem der Controller. Die veralten viel zu schnell, als daß man sie auf ein Board integrieren wollen würde. Außerdem hätte man dann auch keinen Markt für die Module.
Nein, da finde ich ja sogar SATA die bessere Alternative.
einen controller aufs board zu bauen halte ich auch für nachteilig.
weil 1. wie derGhostrider schon schreibt diese schneller veralten als die boards. dann hast du ein 2jahre altes board mit einem controller der 3-4 jahre alt ist. des weiteren was soll das für ein! controller sein? intel,
indilix ? es braucht dann einen einheitlichen standart, das wäre dann vermutlich intel. was konkurenz beendet und schädlich für die preise ist.
wenns verschiedene boards mit verschiedenen controlern geben soll, past wieder bestimmter speicher nur zu bestimmten controllern.
das macht alles keinen richtigen sinn. zumindest jetzt nicht wo das entwicklungstempo so groß und die produktzyklen so kurz sind.
aber du hast ja jetzt schon platten mit integrierten controllern die du auf den pcie slot stecken kannst. da hast du den satacontroller nicht im weg.da ist nur wieder das prob das die pcie16* 8* 4* oder 1* leitungen langsam begrenzt sind. wenn auf ein board 2 grakas sollen sind idealerweise schon 2 mal 16 leitungen weg. dann noch eine usb/sata3 erweiterungskarte wieder 2* dann noch die ssd auf nem pcie slot auch 2 leitungen usw. also die jetzige lösung ssd an sata ist gar nicht so schlecht.
OCZ macht sich also jetzt selbst Konkurrenz.
Wer nimmt denn bitte eine Flasche mit engem Hals, wenn er ein offenes Fass haben kann, welches auch noch 200€ billiger ist