Microsoft unterstützt ODF. Wirklich?
Skeptische Reaktionen hat Microsofts Ankündigung hervorgerufen, das Open Document Format zu unterstützen. Dabei hat die Branche eben dies schon lange gefordert.
Den schlechten Ruf als Monopolist, der mit allen Tricks arbeitet, wird Microsoft wohl nie los. Jeder Schritt und jede Ankündigung des Software-Konzerns werden mit Argwohn beobachtet und kritisiert. So auch diesmal, als Microsoft ankündigte, in Office 2007 das offene Dokumentformat ODF unterstützen zu wollen.
Marino Marcich von der ODF Alliance ist erst dann zufrieden, wenn der »versprochene Support für ODF gleichberechtigt« mit dem Office-eigenen Format ist. »Regierungen brauchen echte Resultate und keine Versprechungen« fügt er spitz hinzu. Außerdem hätte Microsoft in der Vergangenheit schon einige »Versprechen gebrochen«.
Georg Greve von der Free Software Foundation Europe äußert gegenüber den BBC News gar den bösen Verdacht: »Die Unterstützung für ODF lässt vermuten, dass Microsoft Probleme mit OpenXML hat, die es nicht schnell und leicht lösen kann.« Nur die Europäische Kommission ist gnädig: »Die Kommission begrüßt jeden Schritt, den Microsoft in Richtung echter Interoperabilität und Verbraucherauswahl trifft« heißt es in dem BBC-Artikel.
Die ODF-Unterstützung kommt mit dem Service Pack 2 für die Office-Suite. Das SP2 soll in der ersten Jahreshälfte 2009 erscheinen. Neben ODF v1.1 kommen dann noch die Formate XML Paper Specification (XPS), Portable Document Format (PDF) 1.5, PDF/A and Open Document Format (ODF) hinzu. Microsoft verspricht, dass der Anwender dann auch ODF als Standardformat für alle Dokumente einstellen kann.
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hmm... man kann nur hoffen, daß M$ OpenDocumeent wirklich unterstützt. Und ja auch ich würde lachen, wenn M$ es nicht hinbekommen würde den eigenen Standard umzusetzen
Was beschweren die Leute sich denn, die MS Gegner und Kritiker arbeiten doch selbst mit allen faulen Tricks , z.b. das ganze Theater und die völlig überzogenen Geschichten was immer um das Vista System gemacht wird. Die Leute sind doch kein bischen besser als Microsoft.