CES: LG zeigt den dünnsten OLED-TV der Welt
Manchmal sind die interessantesten Produkte auf der CES nicht die, für die die Hersteller massive Präsentationen und Demo-Events abhalten. Das ist auch bei LGs 31-zölligem superschlankem OLED-Fernseher der Fall.
Wir sahen und hörten das erste Mal im August letzten Jahres von dem Gerät, als es anlässlich der Berliner IFA vorgestellt wurde. Heute morgen konnten unsere amerikanischen THG-Kollegen den Flachmann live auf der CES bestaunen. Allerdings spielt LG ein bisschen die übermäßig besorgte Glucke und versteckt das Gerät hinter einen Kunststoffschirm.
Das 31 Zoll große Panel des OLED-TVs ist gerade einmal 2,9 Millimeter tief, unterstützt sowohl 2D- als auch 3D-Wiedergabe und bietet eine Bildwiederholfrequenz von 600 Hz. Neuigkeiten zu Preisen oder Verfügbarkeiten gab es aber immer noch nicht
Auf der Pressekonferenz kam dann immerhin die – ziemlich schwammige – Aussage, dass LG die OLED-Produktreihe dieses Jahr noch einmal deutlich erweitern will, so dass es in naher Zukunft hoffentlich noch ein paar mehr dieser superflachen Geräte geben wird. Ob man sich die Teile allerdings leisten kann, steht auf einem ganz anderen Blatt.
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Denn kan man ja wikrlich mal als Bild an die Wand hängen.
Und scheint auch sehr gute Farbanzeige zu haben.
Wird aber wohl leider noch paar Jahre dauern, bis der preislich auch atraktiv ist.
OLED ist genial und dabei ist das Gehäuse in der Tat das, welches den meisten Platz einnimmt. Allerdings sind es die ersten Bildschirme in dieser Größenordnung und werden wohl bei 50000€ liegen, so wie die erssten LCD´s dieser Art. Aber warten wir mal 5 Jahre ab, dann wird dies Stand der Technik für die Masse sein.
seh ich auch so...das dünne is zwar geil. aber ob der nun nen zentimeter oder 10cm tief is. also das interessiert mich eigentlich überhaupt nich, wenn die bildqualität geil is
Denn kan man ja wikrlich mal als Bild an die Wand hängen.
Ja, das papierdünne Display-Panel könnte man an die Wand hängen, allerdings, was ist dann mit der Elektronik zur Stromversorgung, zur Anpassung von externen Signalen (HDMI/DVI/VGA/SVHS/FBAS), zur Steuerung des Geräts mit Tasten und Ferbedienung usw.? Das ist bisher bei jedem Gerät ein Kasten, der fest mit dem Panel verbunden ist, auch wenn das Design das nicht unbedingt gleich vermuten lässt. Ohne das geht's nicht. Solange die Hersteller nicht diese Basis vom Panel trennen und ein Kabel dazwischen zulassen, sieht's düster aus mit dem Projekt "An-die-Wand".
Mir ist aber ein TV auch lieber, der nicht bei jedem Windhauch umfällt. Nebenbei, hat schon mal jemand getestet, was passiert, wenn man das Panel zu sehr verwindet, oder stellenweise eindrückt? Im Gegensatz zu LCD-Panels, die relativ viel mitmachen, glaube ich, dass OLEDs ziemliche Mimosen sind. Und je dünner man die Bildschirme gestaltet, desto weniger schützt die empfindlichen Panels dann vor Einwirkungen von außen. Daher ist das vielleicht wirklich nicht der sinnvollste Trend.
Denn kan man ja wikrlich mal als Bild an die Wand hängen.Und scheint auch sehr gute Farbanzeige zu haben.Wird aber wohl leider noch paar Jahre dauern, bis der preislich auch atraktiv ist.
Wollts grad sagen, da bekommt das Wort Tapete ne neue Bedeutung
Da würde ich ja mal sagen ein schönes Gerät! Die Farben sehen von den Bildern sehr kräftig aus.
Für alle die meinen, dass die Farben auf den Bildern toll aussehn:
1. Die Farben wurden mit einer Digican aufgenommen die egal was man tut sicher den Farbeindruck ein wenig verfälscht
2. Ihr guckt euch die Farben an einem wie auch immer gearteten Monitor an, der mit ziemlicher Sicherheit eine schlechtere Farbwiedergabe hat
-.-
...Nebenbei, hat schon mal jemand getestet, was passiert, wenn man das Panel zu sehr verwindet, oder stellenweise eindrückt? Im Gegensatz zu LCD-Panels, die relativ viel mitmachen, glaube ich, dass OLEDs ziemliche Mimosen sind. Und je dünner man die Bildschirme gestaltet, desto weniger schützt die empfindlichen Panels dann vor Einwirkungen von außen. Daher ist das vielleicht wirklich nicht der sinnvollste Trend.
es sind papierdünne Panels geplant, die man rollen kann. Da wird ein Eindrücken wohl eher keine Probleme bereiten.
Der Trend zu immer flacher mag ja auf den ersten blick schön sein. Aber mal ganz ehrlich: Sobald die auftretenden Nachteile (Anschlüsse, Robustheit, etc.) sich proportional zur "Dünnheit" der Bildschirme erhöht, macht es doch keinen Sinn mehr.
Da hab ich lieber einen 1cm dicken Bildschirm der deutlich prakmatischer in der Nutzung ist, als ein "Design 1mm Schmuckstück" bei der absolut unpraktisch ist. Mal ganz davon abgesehen, haben OLEDs auch noch Nachteile die noch nicht ordentlich gelöst sind. Auch wenn das Produkt OLED mit Sicherheit kein schlechtes ist.
1. pragmatisch, das hat nichts mit praktisch zu tun

2. bezweifle ich, dass du ein 2.9mm dickes stahl werkstück leichter beschädigen kannst als eine 10mm dicke ikea plastiksitzfläche - im normalfall verwenden die schon etwas stärkere materialien. Ausserdem spielst du mit deinem jetzigen Fernseher (sofern du einen hast, ist ja nicht zwingend gesagt) ja vermutlich auch nicht fußball, oder?
3. Welche nachteile? Mir ist kein einziger bekannt. Der hohe Preis kommt davon, dass die teile noch nicht in die massenfertigung gegangen sind. Der Kontrast ist besser, der Schwarzwert auch, die Blickwinkelabhängigkeit sowieso, der Energieverbrauch, die Bildstabilität sowie der Pixelabstand und nach Anfang der Massenfertigung sind auch die Produktionskosten geringer, da dank fehlendem Backlight mehr stück in kürzerer Zeit produziert werden können und Dank Drucktechnik das ganze auch noch recht billig. Und ja, ich hatte bei meinem alten CRT auch nichts gegen die größe - was macht man denn auch mit dem gewonnenen Platz? Nichts. In dem Punkt bin ich also ganz deiner Meinung. Und das mit den Anschlüssen ist sowieso ein Problem, weshalb dann erst wieder ein fuß drann muss, wo man dann die ganzen HDMI kabel anstecken kann. Oder es geht eben nur über wireless connections, derer es mittlerweile ja auch einige für HDMI gibt.
Nebenbei wird der Preis wohle eher bei 5k€ liegen und nicht bei 50k€, es gibt ja schließlich schon ein paar Oled displays (etwas kleiner allerdings) und die liegen im moment um die 2k€ herum.
Umfallen wird das Teil wegen der dünne auch nicht, ganz im Gegenteil - dadurch, dass das display selbst weniger wiegt, ist er Schwerpunkt bei montiertem Fuß weiter unten. Und warum sollte man das Panel verwinden? Gehst du leicht zu einem LCD hin und probierst das? Oder bei einem Plasma? Und die dürfen aufgrund der membranstabilität auch nur im stehenden Zustand transportiert werden und verkaufen tun sie sich trotzdem gut. Und gegen Einflüsse von aussen gibts im Normalfall passende Kunststoffe oder einfach Verbundglas mit PVB (siehe Panzerglas) - schließlich ist die OLED schicht selbst ja keine 2.9mm sondern vermutlich eher < 1mm.
Wer sich für das thema näher interessiert: www.oled.at, wikipedia, google...
Mnachmal ist es besser sich ZUERST zu informieren und DANN zu flamen
Cheers
Aus meiner Sicht ist OLED die erste Technologie in dem Sektor, die in allen Punkten eine deutlich bessere Qualtität als die alte Röhre bietet. Ich freue mich schon auf erschwingliche Displays in dieser Technik...