THGs Eigenbau-Server war ein Erfolg

Seit einem halben Jahr läuft der THG-Office-Server im Eigenbau nun durchgehend — dabei erntete das Projekt ursrpünglich mehr Kritik und Häme als Lob.

Rückblick: Im Oktober 2006 startete THG das Projekt »Bauanleitung für einen Büro-Server: Ein System für 2000 Euro«. Damals stand ohnehin die Anschaffung eines neuen Office-Servers an, entsprechende Angebote von IBM oder Dell konnten uns aber weder in punkto Preisgestaltung noch im Hinblick auf Erweiterbarkeit, Performance und Energieeffizienz überzeugen. Deshalb entschied sich das THG-Labor, selbst einen Server zu bauen, auf den 10 bis 15 Mitarbeiter täglich zugreifen, Projektdaten ablegen, der aber auch höherem Datenaufkommen Stand hält.

Nichts lag näher, als auch unsere Leser über die Planung, die Auswahl der richtigen Komponenten, den Bau und die dabei auftretenden Probleme zu informieren. Immerhin eignet sich ein solcher Server auch für kleine Unternehmen wie Anwaltskanzleien, Arztpraxen, Ingenieurbüros oder Agenturen — insbesondere im Bezug auf die Kosten: Insgesamt kam unser Server auf rund 2000 Euro.

Selbstverständlich rechneten wir mit Kritik: Dass diejenigen, die auf IBM, Dell & Co. nicht verzichten können oder wollen, besser die Finger von dem Projekt lassen sollten, machten wir von vornherein klar. Die geballte Kritik, die uns erreichte, verblüffte jedoch: Von »Milchmädchenrechnung«, »... vollkommen an der Ralität vorbei« und »THG macht sich lächerlich« war im THG-Forum die Rede. Gemeckert wurde am Gehäuse, an den Komponenten und am eingesetzten Betriebssystem.

Mittlerweile läuft der Server seit November 24 Stunden pro Tag problemlos. Nur einmal musste das System wegen eines Software-Updates neu gestartet werden. Die Server-Uptime seitdem: 173 Tage und knapp 20 Stunden. Wir können also nur bei unserem Fazit vom November 2006 bleiben: Intelligent, flexibel und stromsparend — der THG-Server.

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6 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • kaype
    Dem kann ich nur zustimmen, ich setze einen fast identischen Server bei 2 Kunden (10-20 Personen) ein und bin überaus zufrieden. Einzig eines der Netzteile bekommt von mir eine glatte 6, aber das liegt wohl eher daran das es nach wenigen Tagen den Dienst verweigert hat. Hab nun Enermax Liberty Netzteile eingebaut und bin bislang glücklich, mal gucken wie es weitergeht. Ich habe zu 3 Raid1 Arrays noch jeweils ein Hotspare laufen und somit den Controller fast am Limit, dieser Meister bislang jedoch jede Aufgabe perfekt.
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  • monster666
    ich hab ähnliche eigenbau server mit raid 5 oder raid 6 laufen die auch seit monaten und bei bis zu 35°C zulufttemperatur auch noch stabil laufen -war eine gute anregung der server.

    lg

    mex
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  • Der_Paddy
    Null Aussagekraft hier.
    Da habt ihr euch aber nur die subjektivsten Kritikpunkte augesucht.

    Eure 2000€ waren ohne BS. (Habt ihr in dem Artikel sehr drüber weggesehen, dass es Server mit ähnlicher Konfiguration bei den Großen wie Dell, HP etc. inkl. BS für 2000€ gibt) Was ist denn bei einem Hardwareausfall? Also bei Dell ruf ich an und warte 24 Stunden. Was macht man bei einem Selbst zusammengeschustertem Server? Man schickt das entsprechende Teil ein und wartet dezent ein wenig definitiv länger als 24 Stunden. Meiner Meinung nach ein Todschlagargument für selbst gebaute Server.

    Und jetzt hier eine halbgare Rechtfertigung zu schreiben und mit Uptime zu protzen, ist schon etwas daneben wie ich finde.
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