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OpenOffice in Deutschland beliebt

von - quelle: Webmasterpro.de

Wer "Office" sagt, denkt dabei meist an Microsofts Produktivitätssuite. Die ist zwar nach wie vor bei den verkauften Stückzahlen Marktführer, doch gewinnt speziell in Deutschland offenbar ein Konkurrent an Schwung.

Die Seite Webmasterpro hat in einer Online-Analyse untersucht, welche Office-Pakete bei den Internetnutzern im deutschsprachigen Raum zum Einsatz kommen. Die Ergebnisse sind durchaus interessant. Erwartungsgemäß kommt Microsoft mit seinem Office-Paket zwar mit über 72 Prozent auf den ersten Platz, doch ist auf über 21 Prozent der Rechner auch OpenOffice (inklusive dem kommerziellen Ableger Star Office) installiert. Die weiteren Kandidaten WordPerfect Office, Apple iWork, Softmaker Office und KOffice sind derweil nur unter "ferner liefen" einzuordnen. Interessant: Auf 17 Prozent der Computer war gar kein Office-Paket installiert - also nicht einmal eine Trial-Version. Wer sich wundert, dass die Zahlen zusammen über 100 Prozent ergeben, muss bedenken, dass auf manchen Computern auch mehrere Office-Pakete parallel installiert sind. 

Interessant ist auch die Methodik, mit der diese "Volkszählung" durchgeführt wurde. Laut Webmasterpro wurden die Daten den FlashCounter Statistik-Service auf über 100.000 Webseiten ermittelt, und zwar bei mehr als einer Million deutschsprachiger Internetnutzer. Dabei wurden dir Computer auf charakteristische Schriftarten überprüft, die nur als Bestandteil eines Office-Pakets auf die Festplatte gelangen. 

Die folgende Tabelle zeigt den Anteil der Internetnutzer die ein bestimmtes Office-Paket installiert hatten:

Installiertes Office-Paket
Verbreitung unter deutschsprachigen Internetanwendern
Microsoft Office
72 Prozent
OpenOffice
(inkl. StarOffice und Derivate)
21,5 Prozent
WordPerfect office
2,7 Prozent
Apple iWork
1,4 Prozent
Softmaker Office
0,3 Prozent
KOffice
(nur Version 1.6)
0,03 Prozent
Keines der obigen Office-Pakete installiert
17,1 Prozent

Tabelle: Webmasterpro.de

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anonymous 04/02/2010 08:24
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-0+

Ja, wozu auch hunderte Euros für Microsofts Office ausgeben? OO kann eigentlich alles, was man so braucht und ist gratis. Und falls man mal nicht klar kommt, gibts genug Seiten, die einem weiterhelfen. Macht den Umstieg einfacher. ^^

Cris-Cros 04/02/2010 08:56
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-0+

mir gefällt Open Office auch sehr gut. Ich benutze es Zuhause
Auf der Arbeit ist dann Microsoft Office vorinstalliert, weil es der Arbeitgeber so wollte.
Mir persönlich gefällt Open Office so gut, da es Optisch und von den Funktionen her, sich sehr an Microsoft Office orientiert.

dabiggy 04/02/2010 09:29
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-0+

Ich nutze privat OO und auf der arbeit MS 2007.

Zwischen XP und OO bestehen kaum Unterschiede (ein paar bei den Formatierungen) aber gegenüber 2007 entstehen doch schon gewaltige Unterschiede. Die Formatierung bei Writer ist etwas umständig (Inhaltsverzeichnisse, Aufzählungen) und es ist insgesamt etwas farblos.

Ich hoffe mit dem nächsten Update kann ich auch docx / xlsx-dateien öffnen, da ich im Moment alles konvertieren muss, wenn ich es mir nach Hause sende.

lrlr 04/02/2010 09:53
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-0+

das "tolle" menü vom "neuen" ms-office schreckt IMHO auch viele ab..

OO.org kann auch viele sachen besser als ms-office (z.b import von text files geht damit wesentlich besser)

problematisch wird es aber immer noch bei makros ..

I-HaTeD2 04/02/2010 11:15
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-1+

Für den Privatnutzer sehe ich keinen Grund nicht OOo zu nutzen. Der Umstieg ist bei den meisten eher das Problem, sich umzugewöhnen ist schwerer als von Anfang an mit einem Programm zu arbeiten - dabei entstehen viele Vorurteile die so nicht stimmen.

Interessanter an der News finde ich aber wie man die Daten erfasst hat ...
Stellt sich mir die Frage ob man hier nur die Titel liest oder die ganze News.

FormatC 04/02/2010 11:38
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-0+

Die Methode, um diese Daten zu erfassen, ist meines Erachtens kaum aussagefähig, sondern als Grundlage für eine Statistik geradezu unbrauchbar.

Es reicht natürlich immer für eine Schlagzeile, aber ich kenne viele User, die mit ihren Office-PCs definitiv NICHT online sind. Das betrifft auch Abteilungen großer Firmen, bei denen außer Mailverkehr über Outlook bzw. Aufsätzen aufs Outlook kaum über Browser gesurft wird. Man wird mit der verwendeten Methode den Anteil im Home-Sektor noch recht gut erfassen können, aber das wars dann auch schon. Und die Schriften... Ich kenne genügend Leute, die sich OO mal installiert und später entnervt wieder deinstalliert haben. Die Schriften blieben eigentlich fast immer drauf. Das gleiche gilt für MS Office-Trials.

Und was ist mit denen, die Flashblocker verwenden bzw. deren Proxy in der Firma derartigen Müll bereits galant ausfiltert? Netter Versuch, ein Produkt zu pushen. Nur sollte dies eher über die Qualität als über die Erfindung neuer Statistiken geschehen. Nette Randnotiz, aber sicher kaum allgemeingültig.

AMD forever 04/02/2010 14:30
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--1+

Mir gefällt Microsofts Office auch sehr gut und vor allem auch gut prauchbar für die Schule :D
und man kann damit wirklich viel machen kosted zwar ein bischen viel Geld aber lohnt sich auf jeden fall.

lrlr 04/02/2010 15:53
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-0+

die Schülerversion vom ms-office kostet nicht wirklich viel, das weiß du aber scheinbar nicht, weil du vermutlich garnichts bezahlt hast..

benkraft 04/02/2010 16:06
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-0+

lrlr :
die Schülerversion vom ms-office kostet nicht wirklich viel, das weiß du aber scheinbar nicht, weil du vermutlich garnichts bezahlt hast..


...oder er ist halt kein Schüler/Student/Lehrer?

FormatC 04/02/2010 16:11
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-0+

Die Basic-Version gibts mit etwas Glück unter 150 Euro, die Small Business deutlich unter 200 Euro. Wenn man mal den Langzeitfaktor betrachtet, bietet Office sogar mehr Spielspaß als drei PC-Spiele à 50€.

Casi 05/02/2010 00:59
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-0+

Seit wann muss man Schüler sein für die Home and Student Version? Die kann jeder kaufen. Oder mach nen VHS-Kurs, dann bekommst du Professional für 100 Euro. Das sich hier wieder manche über die neuen Leisten vom MS Office 2007 aufregen verstehe ich nicht, gerade die gepriesenen Laien und Standardbenutzer finden das viel angenehmer und leichter, bisher habe ich da noch niemanden gehört, der anderes sagt. Im Gegensatz dazu wirkt OO doch sehr angestaubt. Welche Erfahrungen man hier als erfahrener Benutzer macht steht dann schon wieder auf einem anderen Blatt (Writer = ziemlich gut, der Rest naja).

kaipw 05/02/2010 11:05
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--1+

die wirkliche Problematik liegt doch eher darin, das sich M$ einfach nicht an gewissen Normen halten will --> siehe Microsofts "Pseudo-XML" Thematik...

M$ will seine Kunden zwingend an sich binden und versucht dies durch solche Praktiken, sodass Firmenkunden etc für die der Einsatz von OO wirklich eine Alternative wäre, garnicht umsteigen - weil M$'s Pseudo *.docx Format kein wirkliches XML Format ist und sich somit nicht "richtig" in OO importieren lässt... (aktueller Rechtsstreit mit i4L ;-))

Preise spielen da weniger ne Rolle, da Firmenkunden auch bereit wären für OO den Support zu kaufen.

Aber zum Glück gibts ja die EU die M$ immer wieder mal eins für die Birne ballert ^^ (mal abgesehen von dem depperten Glühbirnenverbot ^^)

fffcmad 08/02/2010 13:27
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-1+

kaipw :
die wirkliche Problematik liegt doch eher darin, das sich M$ einfach nicht an gewissen Normen halten will --> siehe Microsofts "Pseudo-XML" Thematik... M$ will seine Kunden zwingend an sich binden und versucht dies durch solche Praktiken, sodass Firmenkunden etc für die der Einsatz von OO wirklich eine Alternative wäre, garnicht umsteigen - weil M$'s Pseudo *.docx Format kein wirkliches XML Format ist und sich somit nicht "richtig" in OO importieren lässt... (aktueller Rechtsstreit mit i4L ;-))Preise spielen da weniger ne Rolle, da Firmenkunden auch bereit wären für OO den Support zu kaufen.Aber zum Glück gibts ja die EU die M$ immer wieder mal eins für die Birne ballert ^^ (mal abgesehen von dem depperten Glühbirnenverbot ^^)



Bloedsinn. Warum sollte sich MS bei seiner Office-Anwendung an irgendwelche Standards halten? Du kannst froh sein, das sie sowas ueberhaupt im Office-Paket beinhalten. Schliesslich sind die Formate, die MS benutzt, vom Ursprung her schon etwas aelter und weit verbreitet. Ich habe in der Schule damals sogar mit der DOS-Version von Word und Excel gearbeitet, als das noch brandaktuell war... Das, was vor ner kurzem Weile so als Standard hochgeblubbert kam, hat doch keine Relevanz! Zudem bietet Office in den neuesten Versionen sogar Unterstuetzung fuer entsprechende Formate an. Nahezu alle Firmen arbeiten mit MS Office, dem Quasi-Standard. Damit ist diese Open-Source Blablupp- Geschichte ohne festes Fundament in diesem Sektor. Open-Office findet in Firmen nur in Nischenbereichen Verwendung, in denen normalerweise kein Kundenkontakt besteht. Im Privatbereich ist OpenOffice dagegen brauchbar einzusetzen.

kaipw 08/02/2010 13:32
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-1+

*gääähn* was?

fffcmad 08/02/2010 13:36
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--1+

Uebersteigt das deinen Verstand?

kaipw 08/02/2010 13:39
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-0+

nee, nur bin ich etwas anderer ansicht. die Stadt München, sowie die Stadt Wien steigen nicht umsonst auf OpenSource und OpenOffice um :-)

fffcmad 08/02/2010 13:47
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-1+

Die steigen um, weil irgend eine Schwafelbacke Duennschiss erzaehlt. Da ist irgend ein Linux-Frickler an nem dicken Schreibtisch gelandet. So weit ich weiss, haben schon einige Bundeslaender/ Kreise wieder massiv zurueckgerudert. OpenOffice hat naemlich auch ein paar schwerwiegende Probleme, gerade weil MS Office quasi ueberall eingesetzt wird. OpenOffice kann diese Dateien zwar meist lesen, die Dokumente sind nach dem Speichern jedoch irreparabel beschaedigt. (Formatierungen) Besonders wenn sich Landkreise dann austauschen gibts Probleme. OpenOffice ist in der Hinsicht unbrauchbar. Das naechste Problem ist, das OpenOffice nicht wirklich guenstiger ist. Zumindest im Endeffekt. Gegen OO waere ja nichts einzuwenden, wenn es das MS Format ohne Beschaedigung behandeln koennte.

kaipw 08/02/2010 14:11
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-1+

Zitat :Gegen OO waere ja nichts einzuwenden, wenn es das MS Format ohne Beschaedigung behandeln koennte.


Da geb ich dir Recht, allerdings sind wir dann wieder beim Thema Pseudo-XML Format. Es geht doch darum, offene Standarts zu schaffen und sich nicht über irgendwelche Formate, egal ob M$ oder sonstige, sich an einen Hersteller binden zu müssen...

Bsp: PDF - ist defakto ein offener Standart der von jedem weltweit gelesen / editiert werden kann. Bei DOCx ist das leider nicht der Fall. Und ich zweifle stark an, das OO sich an MS Office anpassen sollte, eher müsste sich MS an das offene XML Format halten und kein eigenes XML Format basteln... OO widerrum tut dies

Thread closed

fffcmad 08/02/2010 14:22
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-1+

Warum sollte MS das tun? Warum sollten die ihr eigenes, im hohen Umfang eingesetztes Format, aufgeben? (Die waeren selten daemlich) Und PDF ist alles, aber kein offener Standard...

Wie sollte sich MS ein eigenes XML- Format basteln? Du solltest die mal anschauen, was XML bedeutet. Und dann sollte dir auch klar werden, das XML nicht heist, das jede Anwendung damit was anfangen kann. XML beschreibt nur eine hirarche Daten-Struktur. Ein Format oder eine festgelegte Scriptsprache existiert bei XML nicht.

fffcmad 09/02/2010 17:17
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-0+

Hui! Auf den Punkt!

http://www.heise.de/newsticker/mel [...] 25772.html

Mal sehen, welches Format die Norweger lieber einsetzen ^^

AMD forever 09/03/2010 18:53
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-0+

Zitat :die Schülerversion vom ms-office kostet nicht wirklich viel, das weiß du aber scheinbar nicht, weil du vermutlich garnichts bezahlt hast..


doch hab ich, da ich aber nicht mehr so viel taschengeld habe( das meiste ging beim Aufrüsten und bei Far Cry 2 drauf) muss ich auf jeden Cent achten................. ich könnte natürlich auch sparen bis ich richtig viel Geld zusammen hab aber da kommen irgend wann mal ein paar coole Spiele raus und die will ich da meistens unbedingt haben. :D

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