Smartphones sind mittlerweile Stangenware und haben den klassischen Handys den Rang abgelaufen. Modelle für den gröberen Einsatz waren bisher Mangelware. Drei aktuelle Outdoor-Smartphones müssen zeigen, wie sie die härtere Gangart wegstecken.
Das teure Smartphone zum Sport mitnehmen? Niemals! So oder so ähnlich werden viele Smartphone-User auf die Frage nach der Outdoor-Tauglichkeit ihres Telefons antworten. Verständlich, wenn man bedenkt wie empfindlich manche dieser Design-Highlights mit ihren großen Displays sind. Manche Modelle überleben nicht einmal Stürze vom Sofa, wenn man Berichten in einschlägigen Foren glauben darf. Doch auch wenn bei so geringer Fallhöhe schon viel Pech oder vielleicht Spannungen im Gehäuse im Spiel sein müssen: Vorsicht ist nicht nur die Mutter der Porzellankiste, sondern in jedem Fall auch die Grundlage für ein langes Smartphone-Leben.
Im klassischen Handy-Design - also als Bartype- oder Klappmodell - gibt es ein recht großes Angebot an Modellen, die auch gröbere Anforderungen klaglos mitmachen sollen. Somit könnte solch ein Gerät eine willkommene Ergänzung zum Smartphone darstellen, zumal sie zum Teil recht preiswert sind. Nun hat aber nicht jeder Handybesitzer Lust, beim Sport oder sonstigen Outdoor-Aktivitäten auf sein Smartphone zu verzichten. Hinzu kommt, dass es mittlerweile eine ganze Fülle an Apps gibt, die das Outdoor-Vergnügen zusätzlich vergrößern – etwa GPS-basierte Sport-Logger oder Schrittzähler und digitale Pfadfinder. Bisher war die Devise: Smartphone für draußen ja, aber nur mit geeigneten Schutzmaßnahmen wie Bumper oder Hülle. Wer das nicht möchte, kann mittlerweile auch auf speziell auf den Outdoor-Einsatz getrimmte Smartphones zurückgreifen. Diese unterscheiden sich von ihren „Indoor“-Kollegen in erster Linie dadurch, dass sie mehr oder weniger gut gegen eindringenden Staub und Feuchtigkeit geschützt sind und auch resistenter gegenüber mechanischen Einflüssen wie Stürzen oder Schlägen.
Für unseren Vergleichstest haben wir die Hersteller gebeten, ein Smartphone-Modell einzusenden, das speziell für den Outdoor-Einsatz vorbereitet ist. Unserem Aufruf sind mit Motorola, Samsung und Sony Ericsson – mittlerweile ja Sony Mobile, daher werden wir im weiteren Verlauf bei dieser Bezeichnung bleiben – drei Branchen-Riesen gefolgt. An der „Schlammschlacht“ nehmen also teil: Das Defy+ von Motorola, das Samsung Galaxy Xcover S5690 und das Xperia active von Sony Mobile. Preislich liegen die drei Modelle relativ eng beieinander. In den einschlägigen Onlineshops sind sie allesamt für Preise zwischen knapp 200 und 230 Euro zu haben – das allein klingt schon mal vielversprechend. Angesichts des Zusatznutzens Outdoor-Tauglichkeit muss man bei dem günstigen Preis allerdings auch einen übertriebenen Einsatz des Rotstiftes befürchten.
Einigkeit herrscht bei der Zugehörigkeit zur Schutzklasse IP67. Die IP-Codes beschreiben, welchen Belastungen ein Gerät standhalten muss. Dabei setzt sich die Schutzart aus der Kombination von zwei Ziffern zusammen. In diesem Fall also 6 und 7. IP selbst steht für International Protection. Laut der IP67-Zertifizierung sollen die Handys in diesem Testfeld also staubdicht sein und selbst ein zeitweiliges Untertauchen in Wasser schadlos überstehen – von Spritz-, Tropf- und Strahlwasser ganz abgesehen. Ob die Smartphones dieses Versprechen halten, wird sich im Laufe des Tests herausstellen. Also ab in die Natur!

immerhin sind die Dinger doch allesamt dafür da, dass man sie ständig mit sich rumschleppt.
Kratzfest ist das Display jedoch nicht ganz, kleine Kratzer waren bei mir ziemlich bald sichtbar. Die sieht man aber nur wenn man danach sucht.
Denn es gibt schon Smartphones für unter 100 Euro ... aber die 130 € mahcne ja nichts aus
Ich bin von dem xperia active sehr enttäuscht!!!