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Hardware: Core i7-920, Asus X58, Corsair DDR3

Intelligentes Tuning: Overclocking maximiert Effizienz
Von , Achim Roos

Auch wenn Intels Core i7 noch lange nicht als Massenprodukt gelten kann – dafür ist die Plattform schlicht zu teuer – so haben wir uns dennoch dafür entschieden. Einerseits ist der Core i7 der derzeit schnellste Prozessor, weshalb er für Enthusiasten die beste Wahl darstellt. An dieser Stelle muss auch der AMD Phenom II X4 Erwähnung finden, der für solch ein Projekt fast gleichwertig wäre. Wir arbeiten bereits an einem weiteren Artikel, der die gleichen Tests mit AMDs Top-CPU beinhalten wird.

Der zweite Grund für den Core i7 ist seine Energieeffizienz. Zwar ist ein X58-System mit Core i7-CPU nicht gerade ein Strom sparendes System. Unser Testaufbau benötigte in jedem Fall zumindest 109 W. Ein 45-nm Core 2 Quad mit P45-Plattform braucht in jedem Fall weniger. Der Core i7 ist allerdings wieder überlegen, sobald man Leistung pro Watt vergleicht. Die Mehrleistung ist im Regelfall im Verhältnis höher als die zusätzliche Leistungsaufnahme.

Die Platine unserer Wahl war ein Asus P5T, welches ein High-End-Board mit X58-Chipsatz für Enthusiasten ist. Es handelt sich dabei nicht um das Topprodukt, zielt aber dennoch auf Overclocker und Performance-User ab. Wir hatten auf diesem Board kein Problem, einen Core i7 mit 4.0 GHz zu betreiben. Dies taten wir, um von vorn herein sicherzustellen, dass die Platine für unseren Core i7-920 keinen Flaschenhalt beim Übertakten darstellen würde. Zum Einsatz kam schließlich der Core i7-920, da dieser preislich noch in vertretbaren Bereichen liegt.

Wir verwendeten weiterhin hochwertigen Speicher, eine schnelle Festplatte sowie eine moderne Grafikkarte auf dem Übertaktungsssystem. Die Wahl fiel beim Hauptspeicher auf Corsairs DDR3 Dominator-Serie TR3X6G1600C8D in Dreikanal-Konfiguration und insgesamt 6 GB Speicher. Auf dem Core i7-System beschränkten wir uns weitgehend auf die Standardtaktrate von DDR3-1066, da dies die Kosten für den Hauptspeicher drückt, ohne wesentlichen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit zu haben. Hochgetakteter DDR3-Speicher bietet in jedem Fall weniger Performance-Vorteile als etwas mehr Prozessortakt. Zum Einsatz kamen die Speicher-Teiler 2:8 (133 MHz Basistakt und 533 MHz DDR3-Takt) sowie 2:6 bei den übertakteten Konfigurationen.

Eine Zotac GeForce GTX 260² in 55-nm-Ausfertigung kümmerte sich um die Grafikausgabe. 216 Nvidia Stream-Prozessoren und DirectX 10-Support sind hier vorhanden; gleichzeitig ist die Leistungsaufnahme nicht exzessiv. Die Zotac-Karte besitzt 896 MB GDDR3-Speicher und basiert auf dem Referenz-Design von Nvidia. Schnellere Grafikkarten würden die 3D-Leistung nochmals erheblich beschleunigen, aber auch den Stromverbrauch des Gesamtsystems merklich steigern.

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