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P10Y: Westentaschen-Beamer mit hoher Lichtstärke

von - quelle: Tom's Hardware DE

Mini-Beamer in der Größe einer Zigarettenschachtel wurden von professionellen Anwendern gerne belächelt, doch nimmt deren Absatz ständig zu. Ein Grund ist die Lichtstärke. Geräte der ersten Generation mit DLP und LCOS schafften gerade einmal 8 bis 15 Lume

Bildergalerie P10Y Pico Pro 5015 (5 Bilder)Mini-Beamer in der Größe einer Zigarettenschachtel wurden von professionellen Anwendern gerne belächelt, doch nimmt deren Absatz ständig zu. Ein Grund ist die Lichtstärke. Geräte der ersten Generation mit DLP und LCOS schafften gerade einmal 8 bis 15 Lumen. Das ist bei völlig abgedunkelten Räumen ausreichend, aber zu wenig, um bei Tageslicht noch etwas zu sehen.

Von 3M gibt es seit kurzem deutlich stärkere optische Einheiten mit 50 Lumen. Mit diesen LCOS-Engines der zweiten Generation ist es möglich, Präsentationen, Bilder oder Filme bei zugezogenen Gardinen mit anständiger Qualität zu betrachten. Obwohl sich die Lichtstärke mehr als verdreifacht hat, sind Energieverbrauch und Hitzeentwicklung nahezu konstant geblieben. Kleinstprojektoren für die Westentasche erschließen sich nunmehr einem größeren Personenkreis, beispielsweise Versicherungs- und Finanzberater, die ihre Lösungen im heimischen Wohnzimmer durch kleine Präsentationen veranschaulichen wollen. Ebenso eignen sich die Pico-Beamer für Parties, um mal eben ein paar Urlaubsbilder, Lichteffekte oder Videos an die Wand zu werfen.

Die Firma P10Y bietet mehrere Mini-Projektoren mit eingebautem Akku an. Der P10Y Pico Pro 5015 ist in der Lage, MP4-Videos mit 720p-Auflösung darzustellen. Auch andere Formate werden unterstützt, beispielsweise WMV, 3GP, MPG, FLV, MP3, JPG oder GIF. Das Gerät wiegt gerade einmal 142 Gramm und besitzt Abmessungen von 120 x 65 x 29 Millimetern. Der interne Akku wird entweder über das mitgelieferte USB-Kabel geladen oder mit der Stromversorgung. In der Verpackung befindet sich auch ein Adapter für analoge Signale. So könnte man den Beamer mit dem VGA-Ausgang eines Netbooks oder den Component-Cinch-Buchsen eines Video-Players verbinden. Wer jedoch auf Kabelsalat verzichten will, überträgt vorher alle benötigten Dateien über USB auf die Micro-SD-Speicherkarte, die seitlich im Gerät steckt. P10Y empfiehlt einen Endkundenpreis von 279 Euro für den Pico Pro 5015.

P10Y Picro Pro 5017 Wifi (5 Bilder)Interessant ist auch der P10Y Pico Pro 5017 Wifi. Der kostet zwar 359 Euro, ist aber mit einem vollwertigen ARM-Prozessor und dem Betriebssystem Windows CE ausgestattet. Neben den Funktionen, die bereits vom 5015 bekannt sind, kann man mit dem 5017 sogar Powerpoint-Dateien, Word-Dokumente, Excel-Spreadsheets oder PDFs direkt darstellen. Zum Vergleich: der kleine Bruder Pico Pro 5015 schafft das nur, wenn man vorher die PPTs oder PDFs in Bilder umwandelt. Den Windows-CE-Desktop kann man behelfsmäßig mit den Menütasten bedienen. Sobald aber Texteingabe oder WLAN-Konnektivität ins Spiel kommt, sollte man eine USB-Tastatur und -Maus dafür benutzen. Selbst ein DVB-T-Modul will der Hersteller demnächst optional anbieten.

Im Praxistest zeigte sich, dass der Pico Pro 5017 geringe Lüftergeräusche zur Kühlung des ARM-Prozessors erzeugt. Jedoch liegen diese subjektiv im erträglichen Bereich und werden bei einer Präsentation nicht als störend empfunden. Den Pico Pro 5015 kann man hingegen praktisch als lautlos bezeichnen.

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lrlr 04/10/2010 15:37
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-1+

"komisch" dass die nativ Auflösung nicht in dem Pressetext vorkommt ;-)


RSchulz 04/10/2010 17:13
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-1+

Ja ist allerdings komisch. Zumal mit der Wiedergabe von 720p-Bildmaterial geworben wird. Die native Auflösung liegt allerdings nur bei 640*480, was angesichts der Größe trotzdem beachtlich ist. Das Bild sollte allerdings nicht zu groß werden und somit bleibt es nur eine Spielerei bzw. als mobile Lösung. Eine Alternative zu einem vollwertigen Beamer stellt es damit aber noch lange nicht da.

latale 07/10/2010 10:10
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-0+

Ich habe mir den PICOPro 5017 gekauft. Man muss den Beamer sehen bevor man darüber schreibt. Tolle Qualität. Hatte vorher einen 10 Lumen Beamer und das was nur eine Taschenlampe. Ich schließe den Beamer an meinen Notebook und präsentiere sogar ohne die Gardinen zu schließen...schon mehrmals probiert...Auch Clips etc. tolle Sache. Also alles in allem eine super Sache :o)Noch eine Anmerkung aus der Praxis: ich hatte auch keinen 2000 Lumen Beamer erwartet...sondern ein Produkt gesucht, bei dem ich schnell und spontan präsentieren kann...ich das ist sehr gut...

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