Das Apple iPhone hat den Smartphone-Boom vor über vier Jahren ins Rollen gebracht. Doch auch die vierte Generation ist vor allem eins: Sehr teuer. Der Markt bietet aber auch günstige Alternativen. Wir haben fünf aktuelle Vertreter zum Test gebeten.
Bei der Suche nach eine passenden Smartphone hat der Kunde derzeit die Qual der Wahl – insbesondere was das Betriebssystem angeht. iOS, Android, Symbian, Blackberry, Windows oder doch einen Exoten wie etwa das Samsung-eigene bada. Hat es der User aber auf ein besonders günstiges Gerät abgesehen, sind seine Wahlmöglichkeiten schon erheblich eingeschränkt. Eine Suche in den üblichen Preisvergleichen fördert zwar zahlreiche Modelle für unter 300 Euro zutage. Das Betriebssystem heißt aber in nahezu allen Fällen Android. Dennoch haben wir versucht, ein ausgewogenes Testfeld zusammenzustellen. Unter den fünf Probanden befinden sich drei Geräte auf Android-Basis, eines mit Symbian-OS und ein bada-Vertreter. Geräte mit iOS und Windows 7 sind in der Preisklasse bis 300 Euro bisher nicht verfügbar. Folgende Smartphones haben sich dem Test gestellt: BASE Lutea, HTC Wildfire, LG P500 Optimus One, Nokia C6-00, Samsung Wave 723.
Großen Wert beim Test der günstigen Smartphones haben wir auf die Bedienung des Geräts und die Qualität des Displays gelegt. Dann genau hier bekommt der Käufer die Sparmaßnahmen des Herstellers am ehesten zu spüren. Ist ein Kunststoffgehäuse in dieser Preisklasse noch völlig in Ordnung, trüben eine geringe Auflösung und Verzögerungen bei der Eingabe das Smartphone-Vergnügen doch erheblich. Ebenso wichtig: Funktionieren Multi-Touch-Gesten? Klappt die Eingabe mit der Tastatur – physisch oder virtuell – flüssig? Ist die Konfiguration intuitiv zu erledigen? Und last but not least sehen wir uns natürlich die Multimedia-Fähigkeiten der kleinen Multitalente an: Foto, Audio, Video.
Die grundlegenden Aufgaben eines Smartphones wie E-Mail, Internet, Termin- und Aufgabenverwaltung beherrschen heute alle Geräte zufrieden stellend. Dennoch gibt es vor allem Unterschiede in der Handhabung der einzelnen Funktionen. Gerade das Surf-Vergnügen steht und fällt mit der Qualität des Browsers. Ergonomisch angeordnete und mit sinnvollen Funktionen belegte Tasten vereinfachen zudem den Umgang mit dem Gerät.

@Shini - Das Defy hat sich aus zwei Gründen selbst disqualifiziert. Zum einen hat Motorola die schlechteste Pressestelle, die mir bislang untergekommen ist. Ich hab sogar das Defy angefragt. Antwort (und ich zitiere): "Die Chancen stehen 50/50. Ob sie ein Gerät bekommen, merken sie ja dann, wenn es bei Ihnen ist." Zwei Daumen hoch für saubere und freundliche Arbeit. (Vorsicht, Ironie). Übrigens war das im November... Ein Gerät haben wir immer noch nicht gesehen.
Grund zwei war dann der Preis. Das Defy liegt selbst im Preisvergleich deutlich über den anderen Kandidaten (aktuell erst ab ca. 280 Euro lieferbar und ohne Branding zu finden). Das ist eine ganze Preisklasse über den anderen Kandidaten.
Habe schon die Auflösung geändert hilft nicht!
Wenn die Smartis nicht so teuer wären hätte ich auch schon eins, mal sehen!
Mfg doll
Wir gehen der Sache auf den Grund.
Viele kaufen das ZTE bei logitel.de und kündigen den Base-Vertrag sofort wieder nach Erhalt des Handys. Angeblich soll das funktionieren.
In der Schweiz ist das ZTE Blade ziemlich ausverkauft.
In Österreich gab es das Blade für 149 Euro bei Hofer (von Yesss) - zumindest wenige Minuten am 23.12.2010. Jetzt gibt es das Blade als Orange San Francisco nur noch mit Vertrag bei orange.at. Evtl. gibt es das Blade später wieder bei Yesss.at, wenn wieder welche verfügbar sind.
Das Naviprogramm führt mich auch im Lutea ans Ziel und im Internet steht das gleiche wie im IS9000 Browser.