Asus P7P55D
Das P7P55D ist zu einem Preis ab etwa 113 Euro zwar nicht so großzügig ausgestattet wie sein preiswerterer Konkurrent von ASRock, dafür sind einige seiner Features von höherer Qualität.
So fehlen dem ASUS beispielsweise die Power-, Reset- und CLR_CMOS-Buttons, doch dafür verfügt es über ein Feature namens „Mem OK“, das das Booten mit problematischen RAM-Riegeln vereinfachen soll. Auch die Port-80-Anzeige, die die meisten Nutzer ohnehin selten zu sehen bekommen, wurde gestrichen. Stattdessen ist einer der beiden eSATA-Ports auf dem Board weiter nach rechts gerückt, sodass er einen passenden Anschluss an der Gehäusefront bedienen kann. Auch beim koaxialen Digitalausgang muss das ASUS-Board passen, glänzt dafür aber mit VIAs Audio-Codec Vinyl VT1828S, der besser ist als sein Realtek-Gegenstück auf dem ASRock-Board.
Den alten LGA-775-Kühler kann man zwar nicht mitnehmen, kommt aber dafür in den Genuss einer besseren Spannungsversorgung, die aus 12+2 Phasen besteht. ASUS hat seinem preiswerteren Konkurrenten auch noch einen weiteren PCI-Slot voraus – leider liegt aber einer der beiden PCIe-x1-Steckplätze direkt unter dem oberen Grafikkartensteckplatz, wo er unter Umständen von der Grafikkarte blockiert wird.
Der zweite PEG-Slot ist zwar mechanisch als x16-Variante ausgeführt, elektrisch aber nur mit x4 beschaltet. Da es sich dabei aber wenigstens um PCI-Express-2.0 handelt, reicht die Bandbreite für weniger anspruchsvolle Grafikkarten oder RAID-Controller.
Ebenfalls nicht verbaut ist der Floppy-Anschluss, den Windows XP während der Installation für das Einbinden von RAID-Treibern benötigt. In Anbetracht der Größe des Boards verwundert das ein wenig. Durch die Breite reicht das Board aber auch bis über die dritte Reihe Mainboard-Montagepunkte im Gehäuse. Das RAM bekommt damit einen soliden Unterbau.
Der erste Erweiterungsslot auf dem ASUS-Board ist der primäre PCIe-x16-Steckplatz. Bei vielen Boards bedeutet das, dass überlange Karten die untere RAM-Arretierung blockieren. ASUS löst dieses Problem, indem am unteren Ende anstelle der Klick-Arretierung ein rigides Element verbaut wird, gegen das die DIMMs geschoben und von oben eingeklinkt werden. Bestückt man dieses System mit RAM, das schwere Kühlkörper trägt, kann es gerüchteweise passieren, dass es aus der Halterung fällt, wenn man das Gehäuse hart abstellt. Andererseits gehen wohl die meisten Nutzer eher pfleglich mit ihren Systemen um. So bleibt als größter Nachteil dieses Systems, dass man bestimmte Arten von RAM-Lüfter nicht aufklemmen kann.
Abgesehen vom fehlenden Floppy-Anschluss störten uns nur zwei Dinge am Layout des P7P55D. Zum einen liegt auch hier der Front-Panel-Audio-Header in der praktisch unerreichbaren linken unteren Ecke. Zum anderen könnte einer der eSATA-Ports blockiert werden, wenn im unteren PEG-Slot eine überlange Karte steckt. ASUS legt zwar ein abgewinkeltes Kabel bei, doch könnte das zu kurz sein, um den entsprechenden Port zu erreichen, wenn er am oberen Ende der Gehäusefront liegt.
BIOS
Neuere ASUS-Boards bringen gleich im BIOS eine OC-Tuner genannte Anwendung mit, die das Board automatisch übertakten und einen Belastungstest ausführen soll. Unsere Erfahrungen damit waren nicht unbedingt überzeugend, denn das Tool bremste uns knapp unterhalb der CPU-eigenen Turbo-Grenze bei 3.315 MHz aus, deaktivierte den Turbo-Modus und setzte den CPU-Multiplikator auf 19x, um die Speichergeschwindigkeit anzuheben.
Manuelle Übertaktungsoptionen sind vorhanden und funktionieren wie gehabt. Die Funktion Load-Line-Calibration soll die Kernspannung des Prozessors bei verschiedenen Belastungsstufen möglichst konstant halten.
Das P7P55D bietet eine Vielzahl erweiterte Einstellmöglichkeiten für die Speichertimings, aber auch eine Auto-Option für die weniger versierten Nutzer.
Überhaupt bringt das P7P55D die größte Auswahl an BIOS-Einstellung mit, unter anderem Drive Strength und Skew Control.
ASUS hält auf dem BIOS-Chip genug Platz für acht Benutzerdefinierte Profile bereit. Wer ein solches an einen Freund mit dem gleichen Board schicken möchte, findet auch dafür eine Anwendung.
Zubehör
Wie schon angemerkt, legt den Schwerpunkt ASUS bei diesem Board eher auf die Qualität als die Menge der Features. Dazu passt auch, dass ASUS nur ein Ultra-ATA-Kabel und vier SATA-Kabel beilegt. Zwei der SATA-Kabel haben an einem Ende einen abgewinkelten Anschluss.
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ich sehe leistungstechnisch keinen unterschied zu den mainboards nur wenn man OC betreiben will. früher war das mal anders, da haben sich die mainboards nicht nur vom aussehen und anschlüssen unterschieden
Also das ist der schlimmste text, bis jetzt von thg, den ich je gelesen habe.
Nutzt mal sowas wie Rechtsschreibkorrektur, ist ja fast nicht mehr zu lesen.
1,45v? Scherz oder? Bissle viel, selbst bei einem core2duo, wäre das hart an der Grenze.
Dann auch noch wundern, das die Dinger durchbrennen hmm.
Aber das Assrock wieder am falschen Ende gespart hat, ist ja nicht neu genau wie ECS.
THG macht es bitte besser und LEST euren Text, jeder macht Fehler, ich auch gerne mal, beim schreiben, aber so viele??
ich sehe leistungstechnisch keinen unterschied zu den mainboards nur wenn man OC betreiben will. früher war das mal anders, da haben sich die mainboards nicht nur vom aussehen und anschlüssen unterschieden
Seit wann ist MSI so gut o___O
"freigeschaltet bis 6x freigeschaltet" seite 8

@testersteller
Asus hat keinen Floppy port aber legt ein Floppy Kabel bei Top sache vielleicht passt es ja in den Ram Slot oder ich kann zwi floppys verbinden.
"Allerdings ist der zweite PEG-Slot wie bei ASUS und ASRock nur mit 4 PCIe-2.0-Lanes an den PCH des P55-Express-Chipsatzes angebunden."
Leute, die zwei für Grafikkarten vorgesehenen PCIe-Steckplätze sind mit der CPU und nicht mit dem P55 verbunden.
Ich finde es ist keine Schande, dass die Boards bei 1,45 Volt kaputt gehen. Wenigstens ist diesmal ASRock nicht der einzige Sündenbock, diesmal erwischt es auch MSI und ECS. Ansonsten Lob an ASUS und wieder mal an Gigabyte, die wieder mal Top Produkte abliefern.
aehm, wie uebertaktet ihr?
entweder man stellt auf 1,4+V und den vdrop auf 0,05V und LLC aus.
oder man aktiviert LLC / deaktiviert vdrop und stellt auf 1,36+V und arbeitet mit dem offset fuer den overdrive von vielleicht 0,16+V.
so laeuft mein 750 auf einem ASROCK P55M Pro
aber 1,45V + offset von 0,3irgentwas, gehts noch?
Also das ist der schlimmste text, bis jetzt von thg, den ich je gelesen habe.Nutzt mal sowas wie Rechtsschreibkorrektur, ist ja fast nicht mehr zu lesen. ... .THG macht es bitte besser und LEST euren Text, jeder macht Fehler, ich auch gerne mal, beim schreiben, aber so viele??
Mea Culpa, das ist in der Tat etwas schief gelaufen. Ich bin den Text nochmal durchgegangen und habe ihn überarbeitet.
Ich gelobe für die Zukunft Besserung.
"Allerdings ist der zweite PEG-Slot wie bei ASUS und ASRock nur mit 4 PCIe-2.0-Lanes an den PCH des P55-Express-Chipsatzes angebunden."Leute, die zwei für Grafikkarten vorgesehenen PCIe-Steckplätze sind mit der CPU und nicht mit dem P55 verbunden.
Das stimmt hier so nicht. Der Lynnfield-Prozessor enthält einen PCIe-Controller, der über 16 Lanes nach PCIe 2.0 verfügt. Es liegt am Mainboard-Hersteller, wie die nun genutzt werden. Von den getesteten Boards bietet nur das ECS P55H-A die Möglichkeit, eine x8/x8-Konfiguration zu nutzen. Bei allen anderen Kandidaten gehen die 16 Lanes des Lynnfield an den ersten PEG-Slot, während der zweite die besagten vier Lanes des P55-PCH zugeteilt bekommt. Auch Gigabytes Board-Dokumentation bestätigt das übrigens (Abschnitt Expansion Slots).
Beim X58-Chipsatz ist es allerdings so, wie du sagst.
@Author: Zum anderen könnte einer der eSATA-Ports blockiert werden, wenn im unteren PEG-Slot eine überlange Karte steckt.

Tauscht mal das eSATA durch SATA
Ansonsten guter Test - danke
Auf Anandtech meinen sie, dass Unregelmäßigkeiten beim Sockel Ursache des Übels seien!
Ihr schreibt da nur von den Auswirkungen..
@Author: Zum anderen könnte einer der eSATA-Ports blockiert werden, wenn im unteren PEG-Slot eine überlange Karte steckt.Tauscht mal das eSATA durch SATA Ansonsten guter Test - danke
Danke für's Feedback.
In dem Fall ist wirklich eSATA gemeint. Wenn man das Board von oben betrachtet, sieht man an der rechten Kante drei SATA-Ports: zwei blaue und darüber einen schwarzen. Eben dieser schwarze ist ein eSATA-Port, der für den Anschluss externer Laufwerke an der Gehäusefront gedacht ist, und der könnte von längeren Karten verbaut werden.
Wieso können die angeblich so hochwertigen Boards mit Intel-Chipsatz und modernsten Intel-Prozessoren keinen Speicher mit ECC ansprechen? Wieder ein Beispiel dafür, dass der teuerste Mist die einfachsten Dinge nicht beherrscht. Mittlerweile sollte doch auch in der Hinterwelt angekommen sein, dass viele Abstürze auf Speicherfehler zurückzuführen sind... aber wer alle paar Monate einen ungeklärten Absturz in Kauf nehmen will, kann ja bei Intel bleiben.
Bei AMD alles kein Problem - die Auswahl an Boards, die die ECC-Fähigkeiten des Prozessors nutzen, ist mittlerweile auch ganz anständig.
@ Benni, nein wie Gut das es bei AMD auch nur einen einzigen Sockel gibt.
.
.
Sowohl der X38 als auch der X48 als auch der X58 sind allesamt ECC fähig. (X58 nur, wenn die CPU stimmt)
Das auf Boards, wo dass den größten Teil der Anwender überhaupt nicht interessiert fehlt, ist kein Wunde, zumal der Speichercontroller der CPU hier nun das sagen hat.
Kurzum: Kauf Xeon, dann geht das
Intel hatte auch schon Schutzschaltungen für CPUs, da haben AMDs noch das Board mitgenommen.. wir erinnern uns?
ODer in Zeiten von P4, war auch alles ECC fähig und mit HT auch Fortschrittlicher als die AMD schleudern die in dem Moment halt die für den Gamer und das ganze Singlethreaded Zeug only die bessere Architektur hatten.
Ansonsten Frage ich mich nur, was du für Billigriegel da reinsteckst, dass du ungeklärte abstürze hast
Bleib einfach bei deinen AMDs und lass das Gesülze.
@Levi88
von wegen billig Speicher, lese dir mal diesen Artikel durch.Es gibt wohl öfters Probleme mit den Hauptspeicher als man denkt ;-)
http://www.tecchannel.de/server/ne [...] r_murksen/
"Unser 3ds-Max-Benchmark läuft nicht lang genug, um minimale Performanceunterschiede abzubilden. So kommt es hier zu einem Unentschieden zwischen alle fünf Kandidaten." auf Seite 12
"Die Boards mit einem Basistakt von 133,7 MHz führen in beiden CPU-Tests des Sandra-Suite. Gigabyte und ECS ordnen sich entsprechend ihrer Taktraten von 132,9 MHz bzw. 132,7 MHz entsprechend dahinter ein. Zur Erinnerung: Korrekt wären 133,3 MHz." auf Seite 13
Sollte nich jemand probelesen - oder einfach die jeweilige Diagrammauswertung weglassen und am Ende zusammenfassen.
"Unser 3ds-Max-Benchmark läuft nicht lang genug, um minimale Performanceunterschiede abzubilden. So kommt es hier zu einem Unentschieden zwischen alle fünf Kandidaten." auf Seite 12
"Die Boards mit einem Basistakt von 133,7 MHz führen in beiden CPU-Tests des Sandra-Suite. Gigabyte und ECS ordnen sich entsprechend ihrer Taktraten von 132,9 MHz bzw. 132,7 MHz entsprechend dahinter ein. Zur Erinnerung: Korrekt wären 133,3 MHz." auf Seite 13
Sollte nich jemand probelesen - oder einfach die jeweilige Diagrammauswertung weglassen und am Ende zusammenfassen.
... Sollte nicht jemand probelesen - oder einfach die jeweilige Diagrammauswertung weglassen und am Ende zusammenfassen?
Definitiv
Danke für die Hinweise, die Stellen sind korrigiert!