Didaktische Software: Spielerisch lernen
Der kleine Außerirdische bringt Kinder zum freiwilligen Lernen. Was will man mehr?
Die Kinder werden mit verschiedenen Übungen behutsam an den Computer herangeführt und es gibt zudem zahlreiche lustige Spiele, die die Kreativität und das Beobachtungsvermögen fördern. Bedauerlicherweise bekommt man Programme dieser Reihe meist nur noch gebraucht. Ein Stöbern in diversen Portalen hat uns jedoch überzeugt, dass man für wenig Geld noch genügend Software aus dieser Reihe erwerben kann. Die Programme laufen problemlos auch auf schwächerer Hardware, sind jedoch nur für Windows erhältlich. Addy ist auf alle Fälle unsere Empfehlung für die Windows-Plattform.
Pyjama Sam (Windows)
Unser kleiner Superheld ist nicht zu bremsen
Diese Software verbindet Spiel und Lernen mit einer sehr ansprechenden Grafik. Die Programme sind auf Deutsch, Englisch, Russisch und anderen Sprachen neu und gebraucht (ab ca. 5 Euro) zu erhalten. Hier lohnt auch ein Blick in die Angebotskisten von Gamestop & Co.
Informationsquelle für Eltern und Verwandte – Feibel.de:
Thomas Feibel ist einer der führenden Journalisten auf dem Gebiet Kinder und Computer. Auf seiner Homepage finden Interessierte eine sehr umfangreiche und gut gegliederte Übersicht für kindbezogene Lern- und Spielsoftware. Wir können diese Seite uneingeschränkt empfehlen, um sich eine Liste für die gewünschte Software zusammenzustellen bzw. um seine eigene Auswahl zu überprüfen. Sie finden das Portal unter http://www.feibel.de
GCompris – Lernsoftware (Linux)
GCompris ist eine kostenlose Lernsoftware, die verschiedene Aktivitäten für Kinder im Alter von 2 bis 10 Jahren anbietet. Egal ob die Entdeckung des Computers, Mathematik, Wissenschaft, Erdkunde, Lese, Spielen und andere Aufgaben – GCompris stellt so manche kommerzielle Software in den Schatten. Es ist auch eine eingeschränkte Windows-Version verfügbar, aber das Hauptaugenmerk richtet sich an Linux-AnwenderInnen.
TuxPaint (Linux, Englisch)
Mit TuxPaint erhalten selbst Vorschulkinder ein beherrschbares Zeichenwerkzeug, das Kinder sogar spielerisch an die englische Sprache heranführen kann. Ein Blick wird auf alle Fälle nicht schaden:





Warum sollte irgendwer seinen Computer mit Technikmüll aufrüsten?
Als Geschenk könnte ich niemandem den ich kenne soetwas antun, die Zeiten wo man sich in Deutschland über einen ausgemusterten PC gefreut hat sind vorbei.
Das Ding armen Kindern auf der Welt schenken?
Wohl kaum, der Aufwand ist zu groß und man ist faul.
Wer allerdings etwas gutes tun möchte und faul ist, gibt seinen Computerschrott einfach am nächsten Wertstoffhof ab.
Die Altcomputer werden getestet, aufgerüstet und einem Karitativen zweck zugeführt.
Aber ich muss auch gestehen das ich den Bigtower von meinem ersten PC , einen DX2-66 sowie die Floppy noch heute in gebrauch habe.
Auch wenn das Netzteil x mal ausgetauscht wurde, die 5 1/4 Zoll schächte Adapter auf 3,5Zoll und die Adapter Adapter auf 2,5 Zoll bekamen und gebohrt gesägt und Gewinde geschnitten wurden um vom AT- auf ATX-standart zu kommen. Ich bin wohl einfach Nostalgiker.
Man kann solche Altgeräte leider nur verschenken oder für wenig geld verkaufen. Und zwar so wenig geld, das sich keinerlei kostengebundene Aufrüstung mehr bezahlt macht.
Habe das gerade hinter mir: Komplett-pc (P4 3GHz etc..) inkl. Maus Tastatur, Monitor; 90€ erhalten!
Dafür lohnt sich die ganze mühe nicht das system vorher nochmal aufzupolieren.
also bei mir ist das aufpolieren alter hardware schon ein thema. hab ne 8jährige schwester, die für ihre lernspiele und schulsoftware einen rechner brauch und sie von daher meinen alten Athlon XP 2000+ mit ner GeForce 5200 und 1GB DDR1-RAM bekommt. der stand nur sinnlos die letzten monate rum und zu weihnachten wird sie sich darüber freuen. auch mein zweiter altrechner ist im einsatz: als ersatz für den geschrotteten meiner anderen schwester. dieser war allerdings schon ein Athlon64 4000+, aber auch mit 1GB DDR1-RAM. was spricht denn bitte gegen altrechner für kinder bis 14 oder als ersatzrechner?
Man kann sie eben nur verschenken, aber Geld bekommt man kaum dafür.
Prinzipiell nichts, jedoch haben die meisten einen Rechner. Ich wüsste z.B niemanden der meinen Altrechner wollte, also kommt er in den Recyclingcontainer auf den Wertstoffhof.
Die Rechner dort drin werden dann mit einem OS bespielt, ggfs aus den teilen defekter Rechner aufgemöbelt und an Heime oder 2te Welt Länder verschenkt.
Bei mir gehen ebenfalls Rechner quer durch die Familie (ich bin zwar der jüngste, aber zeitgleich auch der verrückteste). Was mir nicht mehr reicht (oder reichen will..) darüber freuen sich andere wien Schnitzel.
Mit meiner jetzigen Plattform wird dasselbe auch in 1-2 Jahren passieren.
In diesem Artiel geht es vor allem genau dadrum, dass Hardware die einen Lebenszyklus jenseits der 3 Jahresmarkierung erreicht hat für den "Zocker" absolut nicht mehr von Belang sind und allgemeind er Wert sehr tief sinkt. Als ich 6 war, war mir Grafik warhaft wurscht (gut, zugegeben, es gab auch net alzu viel ;P) und auch bei den heutigen Kindern ists noch so.
Und genau diesen kann man mit einem ganzen Rechner, bei dem nur ein Teil nicht geht, dass man selbst für wenig Geld "erneuern" kann und etwas indivudualität eine riesen Freude machen.
Aber ich weiß, sowas fällt manchen schwer. Deutsch halt.
Aber ich weiß, sowas fällt manchen schwer.
Genau so ists.
[...]
Wohl kaum, der Aufwand ist zu groß und man ist faul.
Findest du das nicht selbst demaskierend :-)? Ich kenne auch niemanden, dem ich einen gebrauchten Rechner schenken könnte, aber man stelle sich vor: Manche Leute nehmen Aufwand auf sich, um anderen eine Freude zu machen. Viele Kinder würden sich über einen PC freuen. Stell dir nur mal eine Klischee-Hartz 4-Familie vor.
Man mag mich mögen oder hassen, polarisieren gehört nun mal zu meinen Grundprinzip. Aber es gibt auch mal Dinge, bei denen aus einem ab und zu verbal verschwenderischen User ein braver und engagierter Mensch wird. Ich habe den Artikel mit Absicht exakt zu diesem Zeitpunkt geschrieben und ich bin TH dankbar, dass es hier an dieser Stelle möglich war. Wir hätten statt dessen auch einen benchmarkgespickten Monolog über Borderland & Co. verbrechen können - austauschbare Massenware auf allen Kanälen. Dass es diesmal ein wenig anders ausfällt, ist allein meine Schuld, aber damit mag ich gern leben.
Noch einmal:
Es gibt noch Leute, auch Kinder und Jugendliche, die NICHT nur spielen. Ohne PC ist man in der Schule quasi aufgeschmissen und mutiert zum Bildungskrüppel. Selbst in Deutschland ist so etwas noch lange nicht selbstverständlich. Erst recht nicht östlich der Neiße oder anderen Regionen Südosteuropas. Ich schicke dieses Jahr wieder einige Technik auf die Reise. Es wird u.a. der erste Rechner sein, den eine Schule für die Nutzung durch Schüler besitzt! Es gibt auch in Europa Menschen, die das Wasser noch 500 m weit vom Ziehbrunnen holen und von umgerechnet 50 Euro im Monat leben müssen. Ich habe persönlich langjährige gute Kontakte und helfe seitdem, wo ich kann. Man muss es gesehen haben, damit man begreift, wie gut es uns eigentlich geht.
Wenn ich gelangweilte Gleichgültigkeit und stellenweise Überheblichkeit in manchen Posts lese, dann denke ich, dass dieser Artikel an dieser Stelle gar nicht so falsch war. Es wird langsam mal Zeit, umzudenken. Wir alle jammern alle auf sehr, sehr hohem Niveau. Bitte daran denken, wenn der Nächste denkt, er müsse sich über derartige Anliegen lustig machen.
Ich appelliere nochmals an all diejenigen, die hier großzügig meinten, solche Technik wegwerfen zu müssen:
Weniger erzählen, sondern einfach verschenken! Telefonbuch nehmen, Caritas, Wohlfartsverbände, Kinderheime usw. anrufen - Ihr würdet staunen, wer noch alles Interesse an dieser Technik hat! Einfach mal machen und nicht nur labern.
Sicher werden wir durch solche Aktionen die Welt nicht verändern. Aber wir können sie für einige ein wenig lebenswerter machen. Und das ist manchmel mehr wert, als hohle Wohlstandsversprechen so mancher Parteien und Politiker. Wenigstens einmal im Jahr.
Danke.
Da kommt ja mein Posting gerade rechtzeitig! Danke Format C!
VERWENDUNG von ausgemusterten PC's
Grundsätzlich begrüße auch ich die Idee, PC's möglichst sinnvoll weiterzuverwenden. Wer in seinem Umfeld keine Möglichkeiten dazu sieht,
kann auch "die Wiege der Menschheit", Afrika beschenken!
Intakte Celeron/Pentium III PC's, aber auch frühere und spätere Modelle Intel/AMD können zur Weiterverwendung an die
Hans-Böckler-Schule
Sierra Leone Projekt 2010
Lobeckstr. 76 *
10969 Berlin
gespendet werden.
Der nächste Container für Freetown wird im Februar 2010 abgeschickt und hat noch Platz.
Die Geräte sollen funktionsfähig sein und per freigemachtem Paket
- Paketfracht bitte mitspenden - (Hermes Paketdienst bietet sich an, weil die Pakete ein Gewicht von 25 KG haben dürfen) . Ein OS (Betriebssystem ist nicht erforderlich, weil Ubuntu aufgespielt wird. Auf Wunsch kann auch eine Spendenbescheinigung erteilt werden.
Die Geräte bekommen alsbald ein neues Leben auf einer Installationsparty in Berlin. Sie werden danach verpackt, verschifft und je nach Eignung als Clients (Ubuntu) für die Computerausbildung von Schülern in Sierra Leone eingesetzt. Nach Ankunft der Geräte in Freetown werden die Geräte vor Ort von Herrn Hoffmann und seinen Schülern installiert und den Afrikanern übergeben. Es besteht auch Bedarf an Servern.
Wer also seinen Saurier nicht dem Schrott überlassen, sondern sinnvoll weiterarbeiten lassen will, kann hier das Richtige tun!
Es braucht nichts installiert werden, die Geräte können - so wie sie sind - abgegeben werden.
Greetz drno
EDIT:
Ansprechpartner in der Hans-Böckler-Schule ist Herr Hoffmann.
mail:hoffmann@osz-kt.de
http://www.osz-kt.de/
Versenden preiswert hiermit:
https://privatpaketservice.hlg.de/wps/portal/PRIPS_DEU
die Paketkosten für ein versichertes Paket
bis 25 KG Gewicht betragen 5,90
Im Raum Berlin können die Rechner auch abgeholt werden.
Herr Hoffmann läßt den Spendern und sowie Toms Hardware Guide
auf diesem Wege herzlichen Dank sagen. Bei Fragen bitte an herrn Hoffmann melden.
Gute Idee - wir sammeln jetzt mal ein paar Anlaufstellen. Wenn wir ein bisschen was zusammen haben, kann mans sicher noch im Artikel eindingsen.

Ich finde es schön, dass auch Du dich da engagierst. Sowas ist eigentlich selbsverständlich, nur für viele Deutsche meist recht fremd. Mal sehen, ob wir ein bisschen was zusammen bekommen
Schöner Artikel FormatC, tolles Projekt drno!
Ich konnte mich nie von meinem Hardwareteilen trennen... zu viele schöne Erinnerungen an das erste mal Nibbles, den ersten 486er (mit OS2-Warp!), meinen Celeron 333 (heute Router bei einem Freund), den Athlon 1800 XP, den meine Mutter nun als Büro-Rechner nutzt etc. etc. und die vielen tollen GraKas erst.
Und das zweite wahnsinnig schöne ist doch das basteln, vielleicht versteht man das nicht, wenn man PCs von der Stange kauft. Aus meinem 754-Mainboard hab ich einen Notebook-PC-Hybriden im handgebauten Holzgehäuse gebastelt (
............zerrissen........ Sorry
Holzgehäuse gebastelt (
Deshalb werfe ich Computermüll auf den Wertstoffhof, warum sollte ich mir mühe machen einen solchen Computer zu reparieren? Ich kenne niemanden der ihn möchte also überlasse ich es doch einem Karitativen Verein, aufgrund der ganzen Ausgemisteten Rechner ist es für die Leute die mit der EDG zusammenarbeiten wesentlich einfacher Akzeptable Geräte zusammenzuzimmern. (Glaub hier in Dortmund ist es die AWO, müsste ich aber beim nächsten Sperrmüll fragen)
Man tut das was man eh macht und tut dabei etwas gutes, mehr kann man eh nicht machen. Oder soll ich mir noch Köpfe machen ob ich noch ein paar MB Ram in die Kiste packe? Dann wird aus zwei PCs halt einer.
PC dürfen eh nimmer in den Hausmüll (auch deren Componenten nicht) also landet eh alles bei den richtigen, wenn man kein Arsch ist packt man Zettel ob Hardware Ok oder nicht.
Alternativ kann man soetwas auch vor die Haustür stellen, dann nehmen es nachts die Asylanten mit, wobei es da ein wenig auf die Wohngegend ankommt ob die nachts ihre Sammeltouren machen.
Mann, mir zerreists den hier dauernd den Text (bestimmt peppito :-))
Also nochmal kurz:
Für Sierra Leone werde ich wohl das ein oder andere meiner Schmuckstücke in ihre dritte Dienstzeit schicken. Paket kommt...bald
P.S. Mann, so eine Installationsparty ist bestimmt total geil!
P.P.S. GEGEN die WEGWERFGESELLSCHAFT
Ich habe noch nie hardware weggeworfen solange sie nicht defekt war. Stattdessen mache ich mir tagelang gedanken was ich mit den alten teilen anfange und wie ich daraus ein system bauen soll..und wer die restlichen Teile gebrauchen kann.
Aber ich finde es erschreckend, dass ein frisch aufpoliertes und optimiertes system, dessen Komponenten etwa 3 jahre alt sind einfach kaum noch verkaufswert hat, obwohl man fast alle aktuellen games noch spielen kann.. und normale büro-software läuft sowiso.
Ihr habt es scheinbar immer noch nicht mitbekommen:
Hier geht es nicht um irgendeinen Verkaufswert und den kleinen schäbigen persönlichen Vorteil, den man daraus ziehen könnte! Die paar Euro, die man eventuell noch dafür bekäme, langweilen mich in diesem Zusammenhang beispielsweise abgrundtief. In dieser Geschichte geht es um idelle Werte und das, was man mit solchen Sachen gemeinnützig anfangen kann. Niemand will den aufpolierten PC verkaufen - hier geht es ums Verschenken. In diesem Sinne bitte ich um angemessene und reifere Kommentare.
Falls Du etwas übrig hast - wir finden bestimmt einen guten Verwendungszweck.
also das ein kinderheim oder sonnst wer alte technick nimmt und noch gebrauchen kann, ist ein wunschdenken und eher eine ausnahme wer seinen altpc in einen werkhof bringt, sieht seine elektronik viel eher an einem solchen ort wieder
http://videoportal.sf.tv/video?id= [...] uebersicht
Schade, das du das Thema so eng eingrenzt.
Denn was in dem Artikel steht sehe ich genauso, es ist sogar selbstverständlich.
Daher wollte ich das Thema etwas ausweiten. Tut mir leid!
By the way:
Selbst in Gerät mit 8 - 10 Jahren Laufzeit kann noch funktionieren, zumal Linux bekanntlich resourcenschonend ist.
Die an das Afrika-Projekt gespendeten Geräte, Siemens PIII 1215, waren noch vor einem Jahr als Workstations im Kassenbereich einer Apotheke im Einsatz. Sie wurden im letzten Einsatzjahr vor der Ausmusterung noch auf 512 MB RAM upgegradet.
Sicherlich hätte man die alten Desktops noch beim Ebay für kleines Geld veräußern können!
(Das wollten wir nicht.)
Unsere Absicht hingegen war, die PC's einer Verwendung mit eindeutig weiterer Nutzung zuzuführen, (eine Schule in Sierra Leone) - und dafür gern Paketgebühr zu bezahlen - anstatt alles aufs Geratewohl auf den Wertstoffhof zu fahren. (Wo für uns der tatsächliche Verbleib nicht wirklich geklärt war.)
Die Spender können beim Sierra Leone Projekt von der Hans-Böckler-Schule und dessen Koordinator Hoffmann davon ausgehen, daß die Hilfe direkt umgesetzt wird und verläßlich dort ankommt, wofür sie bestimmt ist. Die Rechner werden bereits erwartet und die Nutzung in der Schulausbildung ist durch das Projekt sichergestellt.