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PC-Markt stagniert, Ultrabooks verkaufen sich nur mäßig

Von , Matthieu Lamelot - Quelle: Tom's Hardware DE | B 5 kommentare

Gartner und IDC haben ihre Schätzungen zur Entwicklung des PC-Marktes im zweiten Quartal veröffentlicht. Beide Institutionen schätzen dabei, dass die Verkäufe im Vergleich zum Vorjahr um 0,1% zurückgegangen sind, also stagnieren. Allerdings verdeckt die Beurteilung der weltweiten Entwicklung die regionalen Unterschiede. Auch wenn sich sowohl Gartner als auch IDC in ihren absoluten Zahlen deutlich voneinander unterscheide, deuten sie doch beide tendenziell in die Richtung: Der US-amerikanische Markt schrumpft danach um 5,7% (Gartner) bzw. 10,6% (IDC), während der in Europa um 2,1% (Gartner) gewachsen ist. Gleiches gilt für den asiatisch-pazifischen Raum.

Dieser Unterschied findet auch bei den Zahlen der Hersteller seine Widerspiegelung. Die Verkäufe bei den historisch führenden Amerikanern HP und Dell gehen jeweils um 12% zurück, während Lenovo in der IDC-Analyse um 15%, bei Gartner gar um 25% zulegen kann. Damit erreicht der chinesische Hersteller nach IDC-Einschätzung nun den weltweit zweithöchsten Marktanteil hinter HP. Auch andere Hersteller konnten enorme Zuwächse verzeichnen. Bei ASUS soll der Ausstoß sogar um 39% zugenommen haben. Der Anteil von Apple am Markt liegt bei 12% (Gartner) bzw. 11,4% (IDC).

Festzuhalten gilt, dass an dieser Stelle der Bereich der Tablets außen vor gelassen wurde, dafür haben beide Institute einer anderen Kategorie ihre Aufmerksamkeit geschenkt: Den Ultrabooks. Den mit vielen Marketing-Fanfaren als besonders schön und flach inszenierten Notebooks bleibt nach wie vor der große Durchbruch am Markt verwehrt. Insgesamt sind im ersten Quartal vermutlich etwa 500000 Ultrabooks ausgeliefert worden, und bei IDC geht man davon aus, dass es bis zum Ende des Jahres kaum mehr als eine Million werden sollen. Auch wenn diese Schätzungen vielleicht etwas sehr konservativ sein mögen: Intel hatte sich mit den Ultrabooks einen Anteil von 40% am Notebook-Gesamtmarkt für 2012 erhofft, der ein Volumen von etwa 225 Millionen Geräten besitzt. Von diesem Ziel ist man jedoch noch sehr weit entfernt.

Kommentarbereich
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  • tadL , 12. Juli 2012 16:33
    kann mir echt nicht erklären wieso ultrabooks so gefloppt sind. bei der scharfen werbung...bitchfight um die steckdose.
  • agentsmith1612@guest , 12. Juli 2012 16:58
    Wie Teile sind einfach maßlos überteuert.
    die Arbeiten für die man ein solches Gerät nutzt brauchen weder Core i5 noch Core i7.

    Eigentlich ist es doch so:
    Jemand der auch mit dem Laptop zocken möchte braucht eines mit vernünftigem Grafikchip und Leistung.
    Jemand der mobil sein möchte genau das Gegenteil.
    Ersteren gibt richtig Kohle aus und kauft was vernünftiges.
    Zweiteren gibt wenig Kohle aus und kauft einen billig Laptop für 300-400€ oder eben ein Netbook.

    Ultrabook sind weder billig noch haben sie genügend (Grafik)-Power.
    wofür brauch man diese Teile überhaupt.
  • puri , 12. Juli 2012 17:44
    Ultrabooks werden für mich interessant, wenn:
    Die CPUs die 2GHz-Grenze knacken, Turbo 3 GHz.
    Endlich Retina-Displays verbaut werden (aber bitte matt!)
    Dann löse ich meinen Arbeitslaptop hier ab (Sandy 2520m)
  • kopfnuss1@guest , 13. Juli 2012 10:58
    Dem kann ich mich nur anschließen. Intel hat mit dem Ultrabook eindeutig den Markt falsch eingesetzt, weil diese Geräte wirklich nur für den Bussiness-Bereich interessant sind. Für normale Privat-Personen ist der Gewichts-Unterschied und die etwas geringeren Maße total egal.
  • Zodio@guest , 13. Juli 2012 12:19
    Vielleicht werden da die AMD-Trinity Modelle interessanter sein, zumindest sollten sie billiger werden.
    Problematisch ist dann eher die möglicherweiße zu geringe Leistung.
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