Rekordhoch für PC-Verkauf in Deutschland
Der deutsche PC-Markt wird 2008 einen Höchststand erreichen. 15 Prozent mehr Geräte als 2007 werden Ende des Jahres verkauft sein. Wachstumstreiber klar sind Notebooks.
Der Bitkom (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien) meldet einen Absatzboom beim Verkauf von Notebooks in Deutschland. Insgesamt steigt die Zahl der verkauften PCs im laufenden Jahr um 1,5 Millionen auf 11,6 Millionen Stück, was einem Wachstum von 15 Prozent entspricht. Mit 4,4 Millionen werden genauso viel Desktop-PCs verkauft wie im Vorjahr. Im Gegensatz dazu schnellen die Absatzzahlen von Notebooks um 26 Prozent in die Höhe. Dies entspricht laut Bitkom 7,2 Millionen Geräten.
»Grund für den Erfolg der mobilen Geräte sind neben steigender Leistung stark sinkende Preise«, so Bitkom-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. Derzeit sind 62 Prozent der aller verkauften Geräte Notebooks, 38 Prozent Desktop-PCs. Vor drei Jahren war das Verhältnis genau umgekehrt. »Mit den neuen Mini-Notebooks hat sich eine Geräte-Klasse etabliert, bei der rund 400 Euro die Preisobergrenze ist«, so Scheer. Aufgrund des Preiswettbewerbs steigen die Umsätze jedoch weniger stark als die Verkaufszahlen: Nur um 2,1 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro in diesem Jahr.
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"Aufgrund des Preiswettbewerbs steigen die Umsätze jedoch weniger stark wie die Verkaufszahlen"
weniger stark ALS die...
@ichbines: Danke für den Hinweis.
SCNR: "steigen die Umsätze jedoch weniger stark ALS WIE die Verkaufszahlen"
@Kowa: das darf doch nur Goethe... *g*
Das kann ich nur bestätigen. Bei uns im Geschäft ist einiges mehr los als letztes Jahr, allerdings sind die Zahlen so gut wie gleich geblieben. Das heißt für uns Verkäufer: Mehr Arbeit/Stress fürs gleiche Geld, für den Kunden heißt es gleich gute Ware für weniger Geld. Der leidtragende ist wie immer der Handel, in dieser Runde profitiert nur der Kunde. Schade, dass es nicht beiden Seiten gleich gut gehen kann, das wäre wünschenswert. Aber irgendwann wird auch das billig billig-Kartenhaus in sich zusammenfallen. Was in so einer Studie halt nie berücksichtigt wird, ist die Zahl der Reklamationen und Defekte durch die auf LowCost->Low Quality abzielende Massenproduktion. Auch das kann ich bestätigen. Das nur mal als Feedback von der "anderen Seite".
Der Leidtragende ist der Handel? Wen bitteschön definierst Du als Handel? Dich als Angestellten oder die Eigentümer Deiner Firma?
Gibt es da mittlerweile mal einen Standard, wie ATX? Jedesmal wenn nach 2 Jahren CPU veraltet, Speicher zu klein oder Akku kaputt ist, muß man das komplette Gerät entsorgen, welches man lieb gewonnen hat.