Philips-TVs der 9000er Serie: 3D und 400 Hz
Die neuen Modelle der 9000er Serie gehören zum Highend-Sortiment von Philips. Sie sind nicht nur 3D-fähig sondern bieten auch sonst sehr gute technische Eigenschaften. Das macht sich natürlich im Preis dieser Full-HD-Fernseher mit 1080p-Bildauflösung bemerkbar.
Ein interessantes Feature ist Ambilight Spectra 3. Es erkennt die auf dem Bildschirm vorherrschenden Farben und projiziert das passende Umgebungslicht auf die Wand hinter dem Bildschirm. Der hierbei entstehende Effekt lässt den Zuschauer noch tiefer ins Geschehen eintauchen. Während das alte Ambilight-System nur mit weißen Hintergründen optimal funktionierte, berücksichtigt das neue Ambilight die Farbgebung der Wand.
Die interne Signalverarbeitung meistert 500 Millionen Pixel pro Sekunde. Philips hat die Hintergrundbeleuchtung des Displays von CCFL auf LEDs umgestellt, was sich günstig auf den Strombedarf auswirkt. Für eine hohe Bewegungsschärfe bei Actionszenen nutzt die 9000er Reihe die 400 Hertz Technologie, die eine Reaktionszeit von 0,5 Millisekunden ermöglicht. Im Gerät stecken Tuner für DVB-C mit CI+, DVB-S2 mit CI+ und DVB-T. Philips hat auch einigen Aufwand in die Soundtechnik investiert. Auf der Vorderseite des Fernsehgerätes sitzen Dome Tweeters, die Basslautsprecher befinden sich auf der Rückseite des TVs. Ausgelegt sind sie für eine Leistung von 30 Watt (RMS).
Da der Fernseher über keine integrierte Festplatte verfügt, ist die Verbindung ins heimische Netzwerk per DLNA umso wichtiger. Neben kabelgebundenen Ethernet steht auch WLAN zur Verfügung. Filme, Bilder, Infotainment und Websites wie YouTube gelangen so auf den Bildschirm. Darüber hinaus ist Philips in Deutschland mit dem Video-on-Demand-Service Videoload eine Kooperation eingegangen, wo man sich Videos kostenpflichtig herunterladen kann.
Die TVs sind Full HD 3D Ready und so vorbereitet, dass sie durch ein optionales 3D-Upgrade-Paket ergänzt werden können. Dieses Paket umfasst einen Infrarot-Sender für den Fernseher, der mit den aktiven 3D-Brillen kommuniziert.
Das 32-Zoll-Modell 32PFL9705K ist ab sofort für 1.500 Euro (UVP) verfügbar. Im August werden die Modelle 40PFL9705K und 46PFL9705K (40 und 46 Zoll Bilddiagonale) zu empfohlenen Preisen von 2.600 und 3.000 Euro erhältlich. Extra bezahlen muss der Nutzer für das 3D Starter Set (PTA02) mit Infrarot Sender und zwei Aktiv-Brillen: Es ist verfügbar ab August zu 300 Euro.
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Als ich den Artikel gelesen habe hätte ich mit einem VIEL höheren Preis gerechnet. Ich finde den recht akzeptabel für diese Features.
Auch mich hat der Preis nicht geschockt, zumal sehr schnell zu erwarten ist, dass sich hier ein Abwärtstrend aufzeigt. Werde mir mal das Teil anschauen, denn irgendwie kann ich mir das 3D am Fernseher noch nicht vorstellen.
Scheinbar schaffen die Leute es nicht, den 3D-Effekt mit Polarisationsbrillen herzustellen. Der Vorteil von den passiven, polarisierenden Brillen ist, dass sie leichter sind. Aktive - Shutterbrillen brauchen eben Empfänger zur Synchronisation, Batterien, die Shutter selbst, etc..
LED's + Ambilight 3 gabs ja schon vorher in der 9000er serie.
Haben die jetzt auch ein neues Panel gemacht ?
Da mich 3D nicht interessiert wäre dann ja (außer 400Hz) kein unterschied zur vorherigen 9000er serie ?
@katseiko: der große Unterschied zwischen Polarisations und Shuter Brillen liegt wohl nicht wirklich im Gewicht, sondern eher bei den schärferen Bildern die auch viel mehr Auflösung enthalten können. Und für die polarisierten Brillen benötigt man auch noch ein anderes Panel, welches dann mal wieder einiges an Euro mehr kostet
Auch mich hat der Preis nicht geschockt, zumal sehr schnell zu erwarten ist, dass sich hier ein Abwärtstrend aufzeigt. Werde mir mal das Teil anschauen, denn irgendwie kann ich mir das 3D am Fernseher noch nicht vorstellen.
Ich schon. Es ist um 200x besser als im Kino!
Informiert euch erstmal über die unterschiede zwischen polarisations- und shutter verfahren.
Die Auflösung ist bei beiden Varianten nicht beschränkt. Die Bildschärfe ist rein konstruktionstechnisch auch nicht beschränkt.
Beim polarisationsverfahren haben die Lichtwellen für das recht und das linke auge unterschiedliche Winkel. Stellt man sich eine Lichtwelle wie eine schlange vor die sich hin und her schlängelt dann sind die für das rechte auche horizontal und die für das linke vertikal. Um die Lichtwellen so auszurichten braucht man im Kino eine spezielle Leinwand.
Um das beim TV zu machen, müsste man eine Folie vor das Display setzten und dann gibt es schwierigkeiten normales TV zu sehen -> vorerst unmöglich.
Das Shutterverfahren dunkelt einfach abwechselnd das linke und das rechte auge ab. Da das natürlich nicht klap klap mechanisch passiert nutzt man spezielle folien die unter spannung / nicht spannung entweder durchsichtig sind bzw. undurchsichtig.
Diese Folien sind aber auch im durchsichtigen Modus nicht wirklich glasklar -> deshalb ist das Bild dunkler. Man bräuchte also bessere Folien um das verdunklungsproblem zu beheben.
Shutter und Pola unterscheidet sich also dadurch das pola praktisch unmöglich für den heimgebraucht ist vorerst, und shutter noch abgedunkelt ist, da die folien die abdunkeln und durchlassen noch nicht optimal sind. Auflösung und Schärfe unterscheiden sich dann eher vom TV/Material, aber nicht durch die Technik