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»Pixi«: Palms zweites WebOS-Smartphone

von - quelle: Tom's Hardware DE

Nach dem »Pre« kommt das »Pixi«: Palms zweites Smartphone nach der PalmOS-Ära ist deutlich dünner als der Pre und setzt wie dieser auf das Betriebssystem WebOS.

Palm Pixi

Im Gegensatz zum Pre (siehe »Palm setzt Hoffnungen auf »Pre«), bei dem die Tastatur heraus zu schieben ist, sitzt das QWERTY-Keyboard beim Pixi fest auf der Vorderseite und erinnert somit ein wenig an die früheren Treo-Modelle des Herstellers und an diverse aktuelle Blackberrys.

Das Display ist 2,63 Zoll groß, stellt 320x400 Bildpunkte dar und soll Multitouch-fähig sein. Zudem ist das Gerät laut Palm mit einer »Gesture Area« zwischen Tastatur und Display zu bedienen. Grundsätzlich hat der Hersteller als Kunden die Nutzer sozialer Netzwerke im Sinn, mit denen sie auch unterwegs in Kontakt bleiben möchten. Da das Smartphone zunächst nur in den USA auf den Markt kommt, geschieht dies vorerst nur über den US-Funkstandard CDMA 2000 (Code Division Multiple Access). Eine GSM-Variante für Europa hat Palm offiziell noch nicht angekündigt. Dass es eine geben wird, darf aber als sicher gelten.

An Bord ist auch ein GPS-Modul, allerdings fehlt WLAN. Bluetooth in Version 2.1 hat Palm jedoch integriert. Wie einige andere Smartphones und allen voran das iPhone dreht Pixi die Bildschirmdarstellung beispielsweise bei Websites oder Bildern je nachdem, ob es im Hoch- oder im Querformat gehalten wird. Der interne Speicher ist 8 GByte groß, die eingebaute Kamera setzt auf einen LED-Blitz und schießt Fotos mit einer Auflösung von 2 Megapixel.

Im Vergleich zum Pre ist das Pixi eindeutig ein Einsteigergerät beziehungsweise soll jugendliche Käufer locken. Palm tut dies mit dem Versprechen einer umfassenden Personalisierung – ähnlich wie HTC mit seinem Tattoo (siehe »HTC Tattoo: Fun Phone mit Flash & Exchange«): Außenschalen werden beispielsweise im den unterschiedlichsten Versionen angeboten.

Schon vor der US-Einführung des Pixi senkt Palm den Preis für das Modell Pre auf 150 US-Dollar im Vertrag mit dem US-Mobilfunkprovider Sprint. Wann das Pixi hier zu Lande erhältlich ist, steht noch nicht fest. Sicher ist: Zunächst vertreibt O2 das Pre ab dem vierten Quartal dieses Jahres.

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