Panasonic ruft Mitarbeiter zum Einkauf auf
Krisenbewältigung der besonderen Art: Nach massiven Verlusten ruft der japanische Konzern Panasonic seine Führungskräfte dazu auf, die eigenen Produkte zu kaufen.
Anfang Februar verkündete der japanische Panasonic-Konzern, fünf Prozent seiner Arbeitsplätze weltweit zu streichen. Die Bilanz für das dritte Quartal des Geschäftsjahres fiel angesichts der Wirtschaftskrise schlecht aus: Erstmals seit sechs Jahren hat Panasonic einen Verlust in Höhe von umgerechnet rund 550 Millionen Euro gemacht. 27 Fertigungsstandorte sollen geschlossen werden.
Doch Krisenbewältigung läuft in Japan anders ab als in Europa: Wie die Financial Times Deutschland berichtet, hat Panasonic seine Top-Manager dazu verpflichtet, bis zum Sommer Flachbildfernseher, Blu-Ray-Rekorder und sonstige Produkte aus dem Panasonic-Portfolio zu kaufen. Mindestens umgerechnet 1750 Euro solle jedes einzelne Mitglied der oberen Mitarbeiter-Riege ausgeben. Das mittlere Management wird zum Kauf von Panasonic-Produkten im Wert von 850 Euro verdonnert. Durch die Aktion soll der Umsatz um etwa 8,5 Millionen Euro angehoben werden.
Offiziell ist die »Kauft Panasonic!«-Kampagne laut einem Sprecher für die Führungskräfte freiwillig. Was innerhalb Japans Firmen-Angestellten-Kultur nicht viel heißen muss. Wehe, man kauft nichts oder greift gar zu einem Konkurrenz-Gerät – dann dürfte man die längste Zeit dem Management angehört haben.
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jetzt fängt der Firmenseitige Protektionismus an =)
Pff könnte man bei uns vergessen.
Ist ja lustig. Schlecht finde ich die Idee nicht.
Hätten sie ihre normale Arbeite mal dazu verdonnert,
20% ihres Monatsgehaltes in Panasonic Produkte zu stecken,
anstatt sie einfach zu entlassen. ^^
Grundsätzlich ist die Idee gut, aber es sollte nicht erzwungen sein (und auch nicht "Japan-Freiwillig"
)
Wenn die Angestellten einen Rabatt auf die Firmeneigenen Produkte bekommen könnte ich mir vorstellen, dass es im allgemeinen Funktioniert. Allerdings nicht mit der Lösung der Deadline "Entweder Ihr kauft ein Firmenprodukt um mindestest x Euro", oder ihr werdet entlassen" ist der Falsche weg.
Wie wäre das z.B. bei Nvidia? Top-Manager müssen sich ein Quad-SLI anschaffen, die mittleren Manager ein normales SLI
NAtürlich mit der jeweils teuresten GraKa
@Weltenspinner: Dann werden die, welche 20% des Monatslohns wieder in die Firma stecken halt 1 Monat später gekündigt...
Dies sollte für jeden Mitarbeiter eines Unternehmens sekbstverständlich sein, vornehmlich die Produkte seines Brötchengebers zu kaufen.
@Pivo: Find ich eigentlich gar nicht. Natürlich kann das sinnvoll sein, vor allem wenn man noch Mitarbeiter-Rabatt bekommt. Aber ansonsten seh ich nicht ein, warum ich mir den neuen Laptop nicht von einer anderen Firma kaufen sollte, wenn diese Firma meinen Anforderungen besser entspricht...
Blöd, wenn deine Firma z.B. Baukräne, Flugzeuge oder Druckmaschinen herstellt.
Arbeite mal in nem Klamottenladen zB.. da _musst_ du teilweise in den Klamotten ausm Laden rumlaufen und du kriegst sie nicht umsonst
ansich nicht schlecht, aber:
1. 1850 is für topmanager bissi wenig.
2. verkaufen die dies wirklich nicht brauchen halt wieder, aber ok.
3. wärs sinnvoller den oberen riegen 1% weniger zu bezahlen, da würd mehr zsammkommen
Hab mir neulich erzählen lassen, (vielleicht kann das einer von euch bestätigen) dass bei VW quasi nur VW-Fahrer arbeiten dürfen!?!?! Wenn es gute Angestelltenrabatte gibt könnte ich mir das vorstellen. Es soll aber auch weniger freiwillig laufen!?!
Och,
ein VW Scirocco zum Herstellungspreis wäre schon sehr nett. ^^
In Deutschland läuft das alles ein wenig anders...ich arbeite bei einem international agierenden deutschen Großkonzern, dort bekommen die Mitarbeiter in einem "...für uns Shop" 2.-4.Wahl-Produkte zu einem leicht überteuerten Preis angeboten. Somit wird sichergestellt, daß die Mitarbeiter erst garnicht der Versuchung erliegen, Produkte des Brötchengebers zu kaufen....das ist Deutschland.
@PanK Bei VW ist es bei einem Standort (frag mich nicht welchen)so, das Handwerker und so (also Fremdfirmen) die aus der Umgebung kommen nur mit einem VW als Firmenwagen auf das Gelände dürfen. Nach dem Motto du kriegst Aufträge von uns also fahr auch unseren Wagen. Nur doof wenn du auch noch Aufträge von Mercedes, BMW, Opel u.a. bekommst. Und ein Handwerker meinte ich hab VW als Auto und trotzdem noch keine Aufträge bekommen. Also alles bissl zwiespältig.
@Daumenschraube
Danke. Dann war das wahrscheinlich so und ich habe was missverstanden. Finde ich eine Unverschämheit!! Ist das überhaupt gesetztlich erlaubt?
ja vw halt. was will man von einem konzern der traktormotoren in autos einbaut und das noch gut findet schon anderes erwarten.
was panasonic angeht, ich kauf mir heuer sicher einen plasma von denen.
So weit ich weiss, kommt man definitiv als BESTELLTER !!! Monteur nicht auf die Gelände von VW, Audi, bzw. BMW wenn man kein Deutsches Auto fährt (also z.B. Mazda). Dann darf man sein Zeug zu Fuß reintragen, aber reinfahren ist definitiv nicht.
Als kleine Rache "von oben" hat es mal einem Kollegen das Getriebe seines VW komplett zerlegt auf dem Firmengelände von VW, schöne Sauerei, und das Auto ließ sich defintiv keinen mm mehr bewegen. Da hat der VW-Schrott mal ne Stunde den Eingang blockiert. Zum Glück ist ihm das nicht bei 180 Sachen auf der Autobahn passiert... .
Meine Meinung: besser Produkte von der eigenen Firma kaufen, und für ein paar Monate auf einen Bruchteil vom Lohn zu verzichten statt arbeitslos zu sein ... Trotzdem auch schon eine drastische Maßnahme ...
Als kleine Rache "von oben" hat es mal einem Kollegen das Getriebe seines VW komplett zerlegt .
*lol* ja deutsche qualität halt. "made in germany" entwickelt sich halt wieder da hin wo es seinen ursprung her hat.*ggg*
es ist ja auch hinlänglich bekannt das sich so manche vw's und derivate schon spontan selbstentzündet haben, usw.
wobei man nicht alle deutschen produkte in eine tonne treten darf.
im bereich der flugzeugentwicklung und der weltraumforschung kommen ja auch gute sachen - siehe eurofighter.
ich sag halt immer, die guten deutschen ingenieure gehen in die luftfahrt- und weltraumtechnik und die schlechten gehen zur autoindustrie. *ggg*
@topic: panasonic macht das völlig richtig. gut bei denen ists aber auch nicht schwer ja zu sagen, liefern sie doch durchwegs gute qualität.
anders wärs wenn sie nur mist produzieren.
Tja...schaut man beispielsweise bei Opel auf den Parkplatz, so stehen dort auch mehr Autos anderer Hersteller, als aus dem eigenen Hause... mit ein paar Mitarbeiter-Rabatten könnte man dem abhelfen!
Kenne jemanden der bei Opel (Bochum) gearbeitet hat (Rentner). Er hat mir damals erzäht die würden solche Rabatte bekommen und er wäre dumm wenn er sich ein anderes Auto kaufen würde. Vielleicht hat sich das ja auch verändert?!?
Also das mit bei VW darf man nur mit VW auf's Gelände glaube ich nicht. Dies würde definitiv die Staatsanwaltschaft mit auf das Gelände ziehen. In anderen Staaten glaub ich das ebenso, aber auch in China ist das nicht so.
Ich war schon für Cisco ein paar Mal auf dem Werksgelände von BMW und ich fahre keinen BMW und auch keinen deutschen Wagen.
Ist also alles "Mundpropaganda".
Als ob VW nur schlechte Autos baut. Das ist mal wieder subjektiver Blödsinn!
Zu der Panasonic-Aktion: Ich finde es gut! Wieso auch nicht? Btw. habe ich selbst einen Panasonic-Plasma und ich finde, dass die Leute nicht dazu verdonnert wurden irgend welchen Quatsch zu kaufen. Ich würde meine Firma gerne unterstützen, erst recht, wenn man auch noch gut verdient und es sich leisten kann.
Gruß
www.windows-7-board.de - Schaut mal vorbei!
Als ob VW nur schlechte Autos baut. Das ist mal wieder subjektiver Blödsinn!
Zu der Panasonic-Aktion: Ich finde es gut! Wieso auch nicht? Btw. habe ich selbst einen Panasonic-Plasma und ich finde, dass die Leute nicht dazu verdonnert wurden irgend welchen Quatsch zu kaufen. Ich würde meine Firma gerne unterstützen, erst recht, wenn man auch noch gut verdient und es sich leisten kann.
Gruß
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