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Panasonic Toughbook CF-U1 mit ultrahellem Bildschirm und 70% mehr Leistung

Von - Quelle: Tom's Hardware DE

Panasonic bietet auch ein Person Identification Mini Dock (PIMD) als Zusatzmodul an, das OCR, RFID und Fingerabdruck in sich vereint und sich speziell für den Einsatz bei Sicherheitskräften, Polizei und Zoll eignen soll.

Panasonic Toughbook CF-U1Panasonic stattet die Neuauflage des widerstandsfähigen Mini-Rechners CF-U1 mit einer neuen LCD-Technologie und einer Leistungssteigerung von 70 Prozent aus. Die von Panasonic entwickelte Transflective-Plus-Technologie sorgt mit modifiziertem Display und eingebautem Sensor dafür, dass sich die Bildschirmhelligkeit automatisch den Lichtverhältnissen der Umgebung anpasst. Das soll Energie sparen, die Akkulaufzeit erhöhen und Bildschirminformationen in hellen Umgebungen lesbar machen. Die nominale transmissive Hintergrundbeleuchtung liegt bei 380 cd/m2, mit Hilfe des transflektiven Displays kann laut Hersteller unter direkter Sonneneinstrahlung ein Spitzenwert von 6.380 cd/m2 erreicht werden.

Das robuste CF-U1 ergänzt die Toughbook-Modellpalette als kleinster Vertreter der Full-Ruggedized-Schutzklasse. Im Kompakt-Format (18,4x15,1x5,7 cm) soll der vollwertige Mobilrechner selbst unter widrigsten Einsatzbedingungen zuverlässig arbeiten. Panasonic sieht das CF-U1 als leistungsfähigere Alternative zu Handheld-Geräten. Die zweite Modellgeneration kommt mit einem Intel Atom Z530 Prozessor (1,6 GHz Rechenleistung, 1,33 GHz Vorgängermodell). Mit seiner Fähigkeit, mehrere Threads zu unterstützen, erhöht er die Leistung und Reaktionsgeschwindigkeit des Systems. Zusätzlich hat Panasonic den Arbeitsspeicher von 1 auf 2 GB verdoppelt und liefert das Gerät mit Windows 7 als Standard-Betriebssystem aus.

Das CF-U1 soll 1060 Gramm leicht sein, standardmäßig verfügt der UMPC (Ultra Mobile PC) über ein LCD mit 5,6 Zoll, WSVGA-Auflösung, Touchscreen, eine 64 GB Solid State Disk (SSD) als Speichermedium, einen TPM-Sicherheitschip sowie WiFi und Bluetooth für Wireless-Datenkommunikation. Die beiden Akkus sollen eine Betriebsdauer von bis zu neun Stunden ohne Aufladen erreichen. Für noch längere Nutzungszeiten kann das Twin-Battery-Systems im Betrieb gegen Ersatzakkus getauscht werden.

Je nach Einsatzzweck lassen sich optional diverse Module integrieren: Mobiles Breitband mit Gobi 2000-Chip, ein Fingerabdruckscanner zur Authentifizierung, eine 2-Megapixel-Digitalkamera mit Doppel-LED, ein Barcode- oder RFID-Scanner für die digitale Datenerfassung sowie modernste GPS-Technologie mit größerer Genauigkeit, schnellerer Satellitenerfassung und reduziertem Energiebedarf. Darüber hinaus bietet Panasonic mit dem Person Identification Mini Dock (PIMD) ein Zusatzmodul, das OCR, RFID und Fingerabdruck in sich vereint und sich speziell für den Einsatz bei Sicherheitskräften, Polizei und Zoll eignen soll.

Der lüfterlose Mini-Rechner ist gemäß MIL-STD-810G getestet und widersteht Stößen, Vibrationen, Feuchtigkeit sowie extremen Temperaturen. Zudem ist es gemäß Schutzklasse IP65 vor Wasser und Staub geschützt, laut Angabe arbeitet es auch in schmutzigen Lagerhallen oder im Regen. Mit seinem Gehäuse aus einer Magnesiumlegierung und Elastomer-Ummantelung soll es gegen Stöße und Stürze aus bis zu 180 cm Höhe geschützt sein. Das CF-U1 von Panasonic hat drei Jahren Garantie auf Hardwareschäden. Innerhalb von 96 Stunden will Panasonic ein beschädigtes Toughbook abholen, reparieren es und wieder an den Kunden ausliefern. Die Verfügbarkeitsgarantie für Ersatzteile läuft fünf Jahre, als Preis wird 2099 Euro angegeben.

Es gibt 5 Kommentare. B
Weitere Kommentare
  • 0
    Deathdrep , 28. September 2010 12:26
    der wichtigste Test für Zöllner bei diesen Geräten ist folgender:

    Wie oft kann ich das Ding jemanden an die Birne kloppen bis er bewusstlos oder das Ding hin is?

    Wenn man die Bewusstlosigkeit vor dem exitus des Gerätes erreicht, ist es schon mal für Zöllner geeignet.

    greez
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    3D Mann , 28. September 2010 12:29
    Kannst ja für den MIL-STD-810G als Erweiterung vorschlagen :D 
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    brosch-24 , 28. September 2010 15:35
    Hi,
    ist halt was für die US Army.
    MfG
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    Techniker Freak , 28. September 2010 16:24
    DeathdrepWie oft kann ich das Ding jemanden an die Birne kloppen bis er bewusstlos oder das Ding hin is?

    Das Gerät ist einfach zu unhandlich um damit jemanden bewusstlos zu schlagen.
    Die Lösung des Problems ist aber einfach, man baut einen Stahlrahmen passend zu dem Gerät, in dem kann man es dann auch sicher fixieren, und schraubt dort einen Griff an, fertig ist der digitale Totschläger :D 
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    Deathdrep , 29. September 2010 09:03
    man müsste eigentlich nur einen Rahmen machen, diesen mit einem Aufsatz auf dem Schlagstock fixieren. Kann man seinen alten Totschläger mit wenig aufwand ins digitale Zeitalter bringen.

    "Schau mal ... ich kann zwischen den Schlägen das Blut wegwischen und das Ding spielt noch immer 1A die Pr0ns ab"

    greez