Panasonic Toughpad mit Android für härtere Einsätze
Dass Android-Tablets auch in der Geschäftswelt bestehen können, zeigen mittlerweile einige Hersteller, das Toughpad FZ-A1 soll allerdings in besonders rauen Arbeitsumgebungen bestehen
Panasonics Toughbook-Serie ist für Notebooks bekannt, denen auch eine äußerst rabiate Behandlung nichts anhaben kann. Nun erweitert der Hersteller die Baureihe um ein klassisches Android-Tablet, das bezüglich seiner Robustheit keinen Zweifel aufkommen lassen darf. Dementsprechend besitzt das Toughpad FZ-A1 eine IP-65-Zertifizierung, die gewährleisten soll, dass das Tablet nicht nur extremen Temperaturen, Staub und Wasser widerstehen, sondern auch Stürze aus 120 cm unbeschadet überstehen soll.
Outdoor-Fähigkeit wird aber nicht nur bei der Widerstandsfähigkeit gegenüber der Umwelt groß geschrieben. Auch das 10,1“ große Display ist auf den Außeneinsatz zugeschnitten. Mit 500 cd/m² ist es nicht nur sehr hell, es besitzt zudem noch eine spezielle Blendschutzbeschichtung, mit der es auch bei hoher Sonneneinstrahlung gut ablesbar bleiben soll. Ein digitaler Stift soll die Eingabemöglichkeiten professionalisieren.
Unter dem Display verbaut der Hersteller einen ARM-SoC aus dem Hause Marvell dessen zwei Kerne eine Taktfrequenz von 1,2 GHz leisten. Dieser besitzt zudem eine spezielle „Sicherheits-CPU“, die sich um Software- und Datenverschlüsselung, erweitertes VPN, Authentifizierung, Trusted-Boot-Verfahren und Gerätemanagement kümmert und so auch die eigentliche CPU entlastet. Viel Platz bietet das Gerät für das Speichern von Daten. Der interne Speicher hat mit 16 GB eine üppige Größe, zudem kann dieser mit Hilfe von microSD-Karten um bis zu erweitert werden.
Für den Datenverkehr steht ein WLAN-Modul bereit, der nach den Standards b/g/n funkt. Optional ist auch ein 3G-Funkchip erhältlich. Für die direkte Kommunikation kann neben der Micro-USB-Schnittstelle auch Bluetooth 2.1 genutzt werden.
Das Toughpad FZ-A1 wird mit Googles Android 3.2 ausgeliefert, erscheint jedoch erst im Frühjahr nächsten Jahres zu einem Preis von 850 €; für das Modell mit 3G-Funkchip müssen 150 € mehr einkalkuliert werden. Ob für das Tablet dann schon ein Upgrade auf Android 4.0 hat der Hersteller bisher noch nicht verraten.
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"...zudem kann dieser mit Hilfe von microSD-Karten um bis zu erweitert werden."
Um wie viel ?¿