Download the Tom's Hardware App aus dem AppStore
Die Referenz für aktuelle News aus dem Technologiebereich
Ja Nein

Fabrikexplosion bei Apple-Zulieferer Pegatron

von - quelle: Tom's Hardware DE

In Schanghai ist es innerhalb einer Fertigungsanlage der Firma Pegatron zu einer Explosion gekommen.

In einer Fabrik des chinesischen Apple-Zulieferers Pegatron Technology ist es laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zu einer Explosion gekommen. Die in Schanghai befindliche Fertigungsanlage war offiziell noch nicht eröffnet worden. Insgesamt wurden 61 Arbeiter verletzt, von denen 23 im Krankenhaus weiter behandelt werden mussten. Apple-Sprecherin Carolyn Wu drückte gegenüber der taiwanischen Branchenzeitung Digitimes ihr Mitgefühl aus: „ Wir fühlen mit allen Menschen, die in Songjang verletzt wurden und streben eine enge Zusammenarbeit mit Pegatron an, um die Ursache zu ergründen.“

Feuer sei in dem Werk nicht ausgebrochen, heißt es. Pegatron CFO Charles Lin erklärte Reuters gegenüber, dass sich die Fabrik noch in der Testphase befand und demzufolge ihren Betrieb noch nicht aufgenommen habe. Künftig soll dort die rückseitige Verkleidung des iPad 2 produziert werden. Bevor das Werk den Betrieb wieder aufnehmen darf, muss seitens der Stadtverwaltung die Untersuchung des Vorfalls abgeschlossen werden. Inwieweit der Vorfall die Produktion des iPad 2 beeinflussen wird, ist noch nicht absehbar.

Der taiwanische Konzern Pegatron Technology wurde 2008 gegründet und war vorher Teil des Unternehmens Asus. Mittlerweile arbeitet der Konzern auch mit anderen Elektronikherstellern, wie Acer, Toshiba, oder Lenovo zusammen. Erst im Dezember letzten Jahres wurde die Fabrik von Ring-Teng Computer Accessory, einer hundertprozentigen Tochter Pegatrons, für 60 Millionen US-Dollar gekauft.

Im Mai diesen Jahres ist es schon einmal zu einem Vorfall in der Fertigungsanlage eines Apple-Zulieferers gekommen. Bei einer Explosion in einer Fabrik von Foxconn kamen im Frühjahr drei Menschen ums Leben, 16 wurden verletzt.

Verlinken:
7
Kommentare
X
Abschicken

Kommentare
Kommentar absenden
Bobbsen 20/12/2011 13:32
Ausblenden
-0+

Wo wurde die Rückseite vorher hergestellt?

karre 20/12/2011 14:18
Ausblenden
-1+

warum ist sowas ne apple news?
explosion im werk von pegatron.

pegatron und foxxcon werden hier 1a für meinungsmache mißbraucht

anonymous 20/12/2011 15:10
Ausblenden
-0+

karre :
warum ist sowas ne apple news?explosion im werk von pegatron.pegatron und foxxcon werden hier 1a für meinungsmache mißbraucht


Apple ist gewissenlos. Daran ist nichts Meinungsmache. Mein Gigabyte Mainboard wird von Besserverdienern hergestellt, wenn man in asiatischen Verhältnissen denkt.

seeigel 20/12/2011 20:44
Ausblenden
-3+

Passt auf was ihr gegen den angefressenen Apfel sagt und kauft euch noch dieses Jahr einen TV
nächstes Jahr dürfen alle bekannten Hersteller keine TVs mehr verkauft werden weil sie gegen das Design vom angefressen Apfel verstoßen (eckig im 16:9 Format)

BlackPitcher 21/12/2011 20:48
Ausblenden
-0+

Irgendwie macht ihr euch lächerlich, für die Sicherheit sind die Werke selber verantwortlich, da die Produktion von Apple noch gar nicht angelaufen ist werden die Arbeiter vor Ort einfach nicht genug Vorsicht walten lassen haben. Und was das mit den Patenten angeht, wenn es diese nicht gäbe und diese nicht geschützt werden würden, würde es sich für unternehmen gar nicht lohnen neues zu entwickeln wenn direkt jeder sich damit ne goldene Nase verdienen kann.

Derfnam 21/12/2011 21:16
Ausblenden
-0+

"Die Herrschaft der Dummen ist unüberwindlich, weil es so viele sind, und ihre Stimmen zählen genau wie unsere."

I--GAST@Guest 22/12/2011 10:03
Ausblenden
-0+

Ja nee ist klar... "für die Sicherheit sind die Werke selber verantwortlich"
Apple verhökert seine überteuerten Sektenprodukte an wohlhabende Opfer und wäscht seine Hände in Unschuld. Beim Auditieren der Firmen müssten Sicherheitsmängel auffallen, bin selber als Auditor tätig und weiß wovon ich spreche. Auch wenn die Aussage rechtlich ok sein sollte, so ist es doch ethisch fraglich. Aber man muss natürlich erwähnen, dass andere Firmen ebenso handeln. Man errinnere sich nur an Produkte der Handelskette Kik, für welche Menschen unter unwürdigen und unmenschlichen Bedingungen, für einen Hungerlohn die Bekleidung nähen müssen. Es wurde schon mehrfach im Fernsehen darüber berichtet, aber es scheint sich niemand dafür zu interessieren.

Beste Angebote

Newsletters


OK