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Kräftemessen: P4 Northwood gegen Prescott bis 4,1 GHz

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Kontroverse Prozessoren haben uns die Streithähne AMD und Intel in der Vergangenheit schon mehrfach beschert. Sei es der übereilt auf dem Markt geschobene Pentium III mit 1,13 GHz, die Totgeburt Pentium 4 Willamette oder verschieden getaktete Athlon-XP-Modelle, die gleiche Temponummern trugen - in solchen Fällen musste der interessierte Anwender zumindest mit einer Braue zucken.

Während der Fortschritt bei vergangenen Prozessormodellen letztendlich doch bald ersichtlich war (zumindest wenn die Taktraten dadurch kräftig steigen konnten), ist der eigentliche Vorteil des aktuellen P4-Prescott-Kerns gegenüber dem gereiften Northwood nach wie vor kaum nachvollziehbar. Sicher, Intel gewinnt aufgrund des Dank 90-Nm-Fertigung kleineren Chips größeren Spielraum und höhere Stückzahlen pro Wafer.

Aufgrund hoher Leckströme entwickelt der Prescott jedoch eine Verlustleistung, mit der sich ein kleines Arbeitszimmer illuminieren liesse. Und auch die folgenden Modelle mit 3,6, 3,8 und 4 GHz werde daran nichts Grundsätzliches ändern, die TDP-Zahl (Thermal Design Power) wird die 100-Watt-Marke deutlich hinter sich lassen.

Aus diesem Grund haben wir dieses Projekt initiiert, das den Prescott bei höheren Taktraten mit dem Northwood-Kern vergleicht. Entwickelt der mit 1 MB L2-Cache und längeren Pipelines versehene 90-Nm-Prozessor bei steigendem Takt tatsächlich die von Intel propagierte Mehrleistung? Oder öffnen die Modifikationen im Prozessorkern lediglich ein weiteres Mal die Tür für höhere Taktraten?

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