FSB1066-Vorabtest: P4 Extreme Edition mit 3,46 GHz und 925XE

Mit Spannung wartet die gesamte Branche derzeit auf einige Neuerungen aus dem Hause Intel. Da wären zum einen die mit Enhanced Speedstep ausgestatteten Pentium-4-Prozessoren, um die durchschnittliche Verlustleistung zu senken. Zum anderen jedoch steht auch der 925XE-Chipsatz nun kurz vor der Tür, der der LGA775-Plattform dank schnellerem Systemtakt richtig Beine machen soll.

Mit Verlaub: Das wird auch Zeit. Denn von 865/875 hin zu 915/925 hat sich technisch zwar nahezu in jedem Bereich etwas getan - nur die Leistungsfähigkeit tritt auf der Stelle. Intels Plattform fehlt bislang die Perspektive, denn in Anbetracht der schon früh abzusehenden FSB-Steigerung auf 266 MHz konnte man anspruchsvollen Interessenten kaum guten Gewissens ein 775-System empfehlen. Zu schnell wäre dieses veraltet gewesen, teuer sind diese dank DDR2 und PCI Express ohnehin.

Nun steht jedoch wieder ein Chipsatz vor der Tür, dem Branchenkenner gute Chancen einräumen, zum "nächsten" BX-Chipsatz zu werden. Wir erinnern uns: Der 440BX war der erste Slot-1-Chipsatz, der dem Pentium II einen FSB-Takt von 100 MHz ermöglichte. Über einen Zeitraum von weit über einem Jahr war der BX sowohl der schnellste Chipsatz, als auch derjenige mit der besten Zukunftstauglichkeit.

Welche Prozessormodelle Intel schließlich an FSB1066 anpasst, wird der Primus wohl mehr oder weniger nach Bedarf und anhand der sinnvollen Optionen in der Produktion entscheiden. Bislang steht fest, dass ein P4 Extreme Edition mit 2 MB L3-Cache die neue Power-Linie anführen wird. Da Sockel 775 laut Intel jedoch keine Übergangslösung ist, wird dieser wohl auch als Wird für die ersten Dual-Core-Prozessoren Mitte 2005 dienen.

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