Der Prozessor kann jetzt mit Cool’n’Quiet seine Taktrate und Core-Spannung ändern, ohne die Spannung und Frequenz der Northbridge oder der Datengeschwindigkeit des Hypertransport 3.0 zu beeinflussen. AMD nennt diese Technologie Dual Dynamic Power Management.
Der Processor Power Saving Indicator (PSI) kann die Spannungsreglereinheit auf dem Motherboard benachrichtigen, dass wenig Energie benötigt wird, womit sich einige Spannungsregler abschalten können. Damit wird der Wirkungsgrad der Reglereinheit erhöht und Energie gespart. Hierfür muss das Motherboard diese Funktion unterstützen.
Wenn sich alle vier Prozessorkerne gleichzeitig im Leerlauf befinden, tritt die neue C1E Power State-Funktion in Aktion: Der Hypertransport-Link wird deaktiviert, der Arbeitsspeicher wird in einen Energiesparmodus versetzt und interne CPU-Takteinheiten werden heruntergefahren, was zu einer weiteren Energieeinsparung führt.
Befinden sich die Kerne im Leerlauf und die Grafikkarte fordert Daten aus dem Arbeitsspeicher an, kann nun in der Phenom-Core das Speicherinterface aus dem Energiesparmodus erwachen, die Daten liefern und wieder „einschlafen“, ohne die Cores in ihrem Idle-Zustand zu stören.
AMD hat das Cool’n’Quiet in der Version 2.0 soweit überarbeitet, dass die Version 1 fast schon wie ein Energieverschwender wirkt. Intel kann mit seiner Core 2-Technologie aufgrund des fehlenden Speicherinterfaces in der CPU auf solche Technologien nicht zurückgreifen. Hier ist AMD einen großen Schritt voraus.
- Spitzenmodell mit 4 Kernen: Phenom 9700
- Phenom im Detail: Überarbeiteter Athlon 64
- Technik I: Advanced Memory Prefetcher, SSE4a
- Technik II: Sprungvorhersage, Stack-Counter
- Technik III: Virtualisierung, L3-Cache, HTT 3.0
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- Phenom kompatibel zu Sockel-AM2-Boards
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- Cool'n'Quiet 2.0 im Detail II
- Verlustleistung: Keine verlässlichen Aussagen
- Core-Spannung: Abgesenkt auf 1.2 Volt
- Chipsätze: Spider-Plattform
- Chipsätze: AMD 790FX, 790X und 770
- Motherboards von MSI, Gigabyte und Asus
- Software zum Übertakten: OverDrive auf 3 GHz
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- Alter Athlon 64 X2 6400+ schlägt Phenom 9600
- Phenom 9600 ist 13.5% langsamer als Intel Q6600
- Testsetup und verwendete Komponenten
- Software-Konfiguration
- Benchmarks und Einstellungen
- 3D-Games: UT2004, Prey
- 3D-Games: Quake 4, Warhammer
- 3D-Games: Supreme Commander, Serious Sam 2
- 3D-Rendering: Cinema 4D, 3D-Studio Max
- Anwendungen: AVG, WinRAR
- Anwendungen: Photoshop, PDF
- Anwendungen: Deep Fritz
- Audio Encoding: iTunes, Lame
- Synthetisch: Sandra CPU
- Synthetisch: Sandra Memory
- Synthetisch: Sandra Multimedia
- Synthetisch: PC-Mark
- Synthetisch: 3D-Mark
- Video Encoding: Xvid, Pinnacle Studio
- Video Encoding: Premiere, Mainconcept
- Video Encoding: HDTV, DivX
- Video Encoding: CloneDVD
- Fazit: Langsamer - aber günstiger als Intels kleinster Quad-Core
