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AMD Phenom: Megatest aller CPUs

AMD Phenom: Megatest aller CPUs
Von , Daniel Schuhmann

Für AMD ist es ein großes historisches Ereignis. Mit über einem Jahr Verspätung erscheint der lang erwartete neue Prozessor, den der Hersteller bitternötig hat. Ursprünglich sollte er als Gegenspieler zu Intels Core-2-CPUs herhalten, doch das Kräfteverhältnis der beiden Chiphersteller hat sich in den letzten 18 Monaten stark verschoben. Der Phenom getaufte Prozessor ist die erste Quad-Core-CPU aus der Dresdner Fabrik 36. Und es ist den Mitarbeitern aus dem Münchner Labor anzusehen: Die letzten Stunden und Tage waren recht arbeitsintensiv. Wir haben die drei neuen Modelle Phenom 9700, Phenom 9600 und Phenom 9500 durch unseren kompletten Benchmark-Parcours begleitet. Passend zum Phenom-Prozessor wird das Overclocking-Tool „AMD OverDrive“ präsentiert.

Mit der neuen 7er Chipsatz-Serie, bestehend aus 790FX, 790X und 770, stellt AMD gleichzeitig die Spider-Plattform vor. Bis zu vier Grafikkarten können auf den neuen 790FX-Platinen im Crossfire-Verband genutzt werden.

Die aktuellen und neuen CPUs sowie die Motherboards sind alle zueinander kompatibel.

Blickrichtung Osteuropa: Zur eigentlichen Presse-Vorstellung lud AMD in die polnische Hauptstadt Warschau, wo auch die dreitägige Pressekonferenz stattfand.

Jochen Polster, Geschäftsführer von AMD Deutschland, eröffnete die Spider-Veranstaltung und sprach als erster zur Presse: Das allererste Mal nach dem Kauf des Grafikkarten-Herstellers ATI wird eine gemeinsame Plattform – bestehend aus Prozessor, Chipsatz und Grafikkarte – angeboten. Mit dieser Spider-Plattform möchte AMD ein für jedermann erschwingliches Basis-System anbieten.

Polster betonte, dass es sich beim Phenom Quad-Core-Prozessor vorerst nicht um ein Highend-Produkt handelt. Dafür soll der Phenom gegenüber Intels bereits erhältlichen Quad-Core-Modellen deutlich günstiger zu haben sein.

Da die HD3800-Grafikkartenserie bereits vorgestellt wurde, widmen wir uns in diesem Artikel einzig und allein dem Phenom-Quadcore-Prozessor und den 790-Plattformen.

Phenom-Prozessoren von AMD - damit führten wir die Tests durch.

Zusammenfassung
  1. Spitzenmodell mit 4 Kernen: Phenom 9700
  2. Phenom im Detail: Überarbeiteter Athlon 64
  3. Technik I: Advanced Memory Prefetcher, SSE4a
  4. Technik II: Sprungvorhersage, Stack-Counter
  5. Technik III: Virtualisierung, L3-Cache, HTT 3.0
  6. AMD-Vergleich: Phenom vs. Athlon X2
  7. Im Überblick: Alle Phenom-Prozessoren
  8. Phenom 9700 mit Fehler: Erinnerung an Intel Pentium 60
  9. Übertaktung: Noch ein Engineering Sample?
  10. Phenom kompatibel zu Sockel-AM2-Boards
  11. Noch mehr Stromsparen: Cool'n'Quiet 2.0
  12. Cool'n'Quiet 2.0 im Detail
  13. Cool'n'Quiet 2.0 im Detail II
  14. Verlustleistung: Keine verlässlichen Aussagen
  15. Core-Spannung: Abgesenkt auf 1.2 Volt
  16. Chipsätze: Spider-Plattform
  17. Chipsätze: AMD 790FX, 790X und 770
  18. Motherboards von MSI, Gigabyte und Asus
  19. Software zum Übertakten: OverDrive auf 3 GHz
  20. Preise: Phenom 9600 für 190 Euro
  21. Alter Athlon 64 X2 6400+ schlägt Phenom 9600
  22. Phenom 9600 ist 13.5% langsamer als Intel Q6600
  23. Testsetup und verwendete Komponenten
  24. Software-Konfiguration
  25. Benchmarks und Einstellungen
  26. 3D-Games: UT2004, Prey
  27. 3D-Games: Quake 4, Warhammer
  28. 3D-Games: Supreme Commander, Serious Sam 2
  29. 3D-Rendering: Cinema 4D, 3D-Studio Max
  30. Anwendungen: AVG, WinRAR
  31. Anwendungen: Photoshop, PDF
  32. Anwendungen: Deep Fritz
  33. Audio Encoding: iTunes, Lame
  34. Synthetisch: Sandra CPU
  35. Synthetisch: Sandra Memory
  36. Synthetisch: Sandra Multimedia
  37. Synthetisch: PC-Mark
  38. Synthetisch: 3D-Mark
  39. Video Encoding: Xvid, Pinnacle Studio
  40. Video Encoding: Premiere, Mainconcept
  41. Video Encoding: HDTV, DivX
  42. Video Encoding: CloneDVD
  43. Fazit: Langsamer - aber günstiger als Intels kleinster Quad-Core
82 Kommentare anzeigen.
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  • @hundet , 19. November 2007 07:12
    tja , Phenom , der ist ja auch langsamer als e6850, Sockel775 gibt es schon 3 Jahre , auf mein billig Asrock lief ein D805 ,jetzt ein E4300 ,später ein Q6600 und kann ein E2180 ,wo kann ich mehr Leistung haben und Geld sparen ?

    langsamer tz tz , mfg
  • @hundet , 19. November 2007 07:58
    NEWS pro Mitarbeiter hat AMD 250000 Dollar Verlust in 07 erwirtschaftet , das Topen die noch wetten , mfg
  • Bullrun , 19. November 2007 07:59
    Intel kann nicht, und hat auch noch nie seine Vormachtstellung ausgenutzt .Jede Industrienation hat mehrere Regierungsbehoerden wie das Kartellamt die genau das verhindern.Wird sowas entdeckt kriegt der Beschuldigte eine Geldstrafe aufgebrummt die auf jeden Fall ueber dem Wert einer ausgenutzten Monopolstellung liegt.MS musste damals 1 MRD Dollar zahlen nur weil man den angeblich fest integrierten Mediaplayer nicht aus dem damals neuen WIN XP auskoppeln wollte.Alle anderen Hersteller von Mediasoftware waeren durch den kostenlosen MS Player stark gefaehrdet und ein MS Monopol fast garantiert gewesen.
  • QTom , 19. November 2007 08:14
    Boah Leute hört ma auf so nen Scheiß zu verzapfen. Was ihr für einen Müll larvert unfassbar echt, seid ihr Kinder? Also spart euch eure Kommentare, man man man

    Also mir war es kla das die Phenom schlechter Abschneiden als die Intel, aber wie ich finde sind sie konkurrenzfähig und das ist doch erstma die Hauptsache.
    Wenn man nen Phenom übertaktet steht man sicher gar nicht so schlecht da und kommt vorallem billig weg.

    Aber was mich echt erstaunt die sind langsamer als die 6400 CPUs also wer braucht da schon Quad...

    Naja ich würde trotzdem jedem zu Intel raten, man bekommt einfach mehr für sein Geld.
  • f1delity , 19. November 2007 08:33
    Finds relativ ok.
    Preis pro Rechenleistung stimmt wenigstens, wenn dann vllt. noch brauchbare Steppings kommen ist das doch ok.
  • MeinerEiner , 19. November 2007 09:13
    >>>Die Spider-Plattform bietet den Vorteil, dass das System mit bis zu vier Grafikkarten nachgerüstet werden kann und die Plattform aufgrund des PCIe-2.0-Standards mittelfristig zukunftssicher ist.<<<

    Was sollte das bringen, wenn die CPU eh limitiert.

    Ich würde sagen, es ist nen Flopp. War auch kaum zu erwarten, das AMD Intel noch mal schlägt. Der Erfolg des A64/X2 Prozessors ist ja auch mehr auf Intel zurückzuführen, die dank Netburst mit angezogener Handbremse gefahren sind.

    Eigentlich gar nicht mal so schlecht, aber nen Jahr zu spät.

  • LtDenn , 19. November 2007 09:18
    @Bullrun

    Sag das mal Intel, so kommen die dann vielleicht um eine Milliarden-Strafe herum.
    Denn wenn Intel etwas wirklich gut macht, dann das...


    Also Preis/Leistung stimmt auf jeden Fall wieder.
    Der Phenom ist mit Sicherheit keine schlechte Wahl.
  • apocalypsecow , 19. November 2007 09:18
    @Bullrun: LOL! Du bist ja lustig und ein Träumer obendrein. Leider darf ich es Dir nicht schriftlich geben, ABER Intel nutzt seine Vormachtstellung aus. Ich selber bekomme es zu spüren und ein Kollege von einem konkurrierenden PC Hersteller hat es mir unsere Situation ebenso bestätigt. Offiziell wird man nie etwas dazu bekommen, aber glaube mir: das ist so.

    AMD hat sich sicherlich zu lange auf ihrem AMD64 Pferd ausgeruht, aber Intel hat Milliarden für die Forschung und wenn es so weiter geht, dann versucht AMD gar nicht erst mehr DT-Prozzies herzustellen und die Folge wäre eine Monopolstellung von Intel. AMD hat den nächsten Schritt gemacht und die Dinger sind besser als die alten. Ist doch schön. Besser ein kleiner Schritt nach vorne, als gar keiner.

    Vor allem schreiben hier immer nur Overclocker. Diese Typen machen einen Marktanteil von 3-5% aus!?! Wen juckt das schon? Wenn ich mit meinem Standardsystem Crysis in 60 Frames spielen kann, statt mit 75, dann juckt mich das nicht.

    AMD hat wieder zumindest laut Spezi den besseren Stromverbrauch, die kühleren Systeme usw. Mich freut es, wenn mein System zu Hause wenig Strom verbraucht.

    Von den Spinnern, die sich 1000Watt Systeme zu Hause hinstellen, sollte man Strafgebühren nehmen.

    Lustig nicht? Es gibt auch andere Sichweisen.
  • Vanilla2001 , 19. November 2007 09:51
    Seh ich auch so. AMD muss wieder nach vorn um konkurrenzfähig zu bleiben. Wenn man sich die Penryn Effizienz ansieht und die Verlustleistung im Leerlauf bleibt kaum Luft. Es fällt schwer sich momentan für einen AMD zu entscheiden.
  • Melfin , 19. November 2007 10:01
    Klar das sich hier wieder Häme einstellt.
    Warum auch nicht- einfach mal draufkloppen.
    Dass AMD dabei hilft, dass auch der Intel Freudin sich neben dem Quad noch ne Freundin leisten kann wird schnell übersehen.

    AMD hat das Problem, dass man mit dem Quad lange gebraucht hat. Intel hat mehrer Zwischenschritte eingelegt und liegt zumindest technologisch deutlich hinter AMD:
    kein SOI, kein Hypertransport, extra Northbridge die ordentlich Leistung schluckt notwendig, große Balloncaches notwendig, usw.

    Nur muss sich der Fortschritt bei AMD doch auch in der Leistung zeigen, wo liegen also die Mankos?

    zum Einen sehe ich sie im Herstellungsprozess. Da scheinen IBM und AMD immer noch in 65nm nicht die hervorragenden Ergebnisse der 90er CPUs erzielen zu können. Zum Anderen sehe ich das Problem, das AMD sehr früh launchen musste. Mir macht es den Anschein ,dass man mit CPUs im beta Status an den Start geht. Das lässt für 2008 hoffen, bedeutet aber, dass man in 2007 noch die Finger davon lassen sollte bzw. einen günstigen Einstieg wähle und dann in 2008 richtig zuschlagen sollte.
  • Child3k , 19. November 2007 10:17
    Naja, der Durchbruch sind die Phenoms ja nicht - aber immerhin ein Schritt nach vorn. Mit neueren Steppings wird AMD die Taktraten auch noch steigern können und etwas zu Intel aufschließen.

    Zu dem was schonangesprochen wurde: Intel wird es niemals zulassen, dass AMD dicht macht. Sind ja beides nach wie vor amerikanische Unternehmen und wie die Vergangenheit gezeigt hat, wäre für Intel die Gefahr einer Zerschlagung des Konzerns beim Ausscheiden von AMD durchaus gegeben.

    Abgesehen davon hat AMD durchaus noch seine Absätze und es ist wirklich zu begrüßen, dass es jetzt wieder aktuelle Chipsätze direkt von AMD gibt und man nicht mehr auf Nvidia festgelegt ist.
  • Melfin , 19. November 2007 10:23
    keine Sorge, das wird nicht geschehen.
    Genauso wie Microsoft niemals zerschlagen wurde, bei über 90 % MA Windows, über 90% MA IExplorer, Office als Standardsystem in Büros - so wird dies Intel auch niemals geschehen.

    Es darf Intel aber auch nicht mehr passieren ,dass sie über Jahre an der nase herumgeführt werden.
    Das hat angefangen beim 500er Athlon und hörte auf beim 4200erX2 als endlich der Core2Duo herauskam.
    Da musste Intel in diesen Jahren alle Register ziehen um nicht als Zweitbester dazustehen (Erpressung der Mainboardhersteller, Exklusivverträge mit extrem hohen Rabatten bei Dell ,Medion, Toshiba, Media Markt, Saturn,.., extrem viel und aggressive Werbung, Beeinflussung von Presse und Meinungsbildnern,..)
  • apocalypsecow , 19. November 2007 10:27
    Endlich mal jemand, der die Ansicht teilt. Ich finde, dass der Phenom technisch die bessere CPU ist, ebenso wie die 3800er von ATI technisch die bessere GPU ist. Das der Technikvorteil keinen Leistungsvorteil bringt, zeigt ebenso, dass der FSB von 1333 keinen so großen Vorteil gegenüber dem FSB1066 bringt.

    Ich sage nur: weiter so AMD, trotz der vielen Nörgler.

    @procarion: Ich meine das Gesamtsystem! CPU+Board. Bei der GK ist man ja unabhängig. Ich habe in meinem 2ten System auch einen 6300er, der in der Realität leider keine 40Watt verbraucht. Ich hatte (auch) mal ein Giga-System zuhause, dann habe ich mir ein Messgerät gekauft und bin bald hintenüber gefallen. Seitdem habe ich abgerüstet und schaue auch auf den Verbrauch. Ich muss sagen, dass ich nach wie vor mit 1280x1024 gut und sauber zocken kann.
    Btw. AMD _hatte_ mit dem AMD64 den besseren und schnelleren Prozessor und hatte es trotzdem nicht geschafft Intel so massiv zu überholen, wie Intel es bei AMD macht. Und dies trotz der besseren Preise.
    Wenn die Leute bei den Autos so konserativ wären, wie bei den CPU's, dann würden hier nur noch Golf, Audi und Mercedes fahren. Ich mag keiner dieser Marken, die werden halt nur immer Testsieger.

    AMD hat mit den neuen Funktionen eine gute Pionierarbeit geleistet, die Intel dann in 1-2 Jahren wieder adaptieren wird, aber Hut ab vor der Idee sich nicht nur um die GHz Zahl zu kümmern.
    Ich hoffe ebenso, dass beim Erscheinen der CPU und dem Erscheinen der Mainboards die Platform noch ein paar Prozentpünktchen zulegen wird.
    Ich hätte einfach mal wieder Lust ein AMD System zu haben.
  • nightporter , 19. November 2007 10:27
    das ist ja unerträglich wie ihr die überschriften der einzelnen abschnitte konstruiert.

    ich bin keine fanboy von niemanden und finde schon das wort peinlich,deswegen bin ich eigentlich neutral und kaufe bei dem der das bessere preis leistungsverhältnis hat.

    aber wenn ich lese wie ihr so einen test gestaltet und eine entwicklung die doch ganz offensichtlich eine gute ist ,die doch der bessere weg, als der den intel gegangen ist ,so nieder macht und euch alle mühe gebt diese schlecht da stehen zu lassen.
    aber immer so das man euch nicht an die karre fahren kann.
    ich kann es hier nur nochmal sagen ,wie ihr euch entwickelt habt ist traurig mit anzusehen für einen fan der ersten stunde.
    ihr habt euch verkauft und seid doch jetzt alle wie ihr dort seid nur noch handlanger.
    jeder anständige journalist schämt sich für menschen wie euch.
  • apocalypsecow , 19. November 2007 10:55
    Aus dem Inhalt der Artikel der letzten Monate kann ich mich teilweise nur dem Nightporter anschliessen. Wie schön im Test von Crysis ohne die 3800er erwähnt. Obwohl ich den Artikel hier nicht ganz so negativ lese.
    AMD schreibt schon seit längerem nicht mehr, dass sie anderen Systemen überlegen sind. Sie sind die einzige Konkurrenz, die der CPU + GPU Markt noch hat. Wir sollten da etwas mehr Pro-Underdog reagieren. Was ihr kauft ist jedem selbst überlassen, aber jedes Produkt niederzumachen, was kein Wunder bewirkt ist blödsinn.
  • M_Rasche , 19. November 2007 10:56
    Oh man was hier wieder geschimpft wird, ist ja kaum zum aushalten. Jetzt doch mal ehrlich: Wer braucht den wirklich einen QUAD-CORE?!?

    Da ich selber aus dem Handel komme kann ich die Frage recht schnell und einfach beantworten - Spieler, Mediengestalter, Videobearbeiter, CAD-Nutzer, etc.!
    Diesen Leuten ist es zum Großteil egal wieviel Strom so ein Gerät verbraucht oder was es kostet, dass einzige was bei denen in 80% der Fälle wichtig ist ist die Leistung. Auch wenn Intel noch auf einer älteren Technik aufbaut Leistung bleibt nunmal Leistung.

    Ich selber Filme viel, mache viel mit großen Fotodateien und Spiele nebenbei auch gerne noch. So an diesem gemessen kamm für mich am Ende des letzten Jahres nur ein Q6600 mit 4GB RAM in Frage.
    Bei der Grafikkarte hatte ich mich recht spät für eine 8800GTS entschieden. So Ich kann mit diesem System aktuelle Spiele (Crysis/Hellgate) unter Vista mit DX10 spielen und habe enorme Zeitvorteile beim bearbeiten und Rendern von Videos und Bildern.
    Jetzt ist der neue AMD da und es ist noch nicht ganz ein Jahr vergangen. Ich bleibe mit meinem System aber immer noch vor dem aktuellen Prozessor von AMD. Also wenn ich nach diesen Kriterien einen Kunden beraten müsste der ähnlich Anforderungen hat wie ich kann ich bei aktueller Situation nur auf einen Intel beraten.
    Ich kann meine Kunde nicht anders beraten nur weil AMD etwas gepennt hat oder nicht aus den Schuhen kam. Ich würde mir gerne mehr alternativen Wünschen aber das geht so nicht. Dafür ist die Basis einfach nicht vorhanden!!!
  • FormatC , 19. November 2007 10:58
    @nightporter:
    Also ich fand den Test eigentlich recht objektiv. Wo es nichts aufzuhübschen gibt, wird nun mal auch nichts schön geredet. Warum auch? Der Phenom ist doch im Fazit gar nicht so schlecht weggekommen. Also ist es schon recht unvermessen, jemandem ohne konkreten Ansatz pure Käuflichkeit zu unterstellen. Das ist allerunterste Schublade und keinen Deut besser, als die Aussagen der anderen, über die Du Dich grade beschwerst.

    Während AMD in einen nativen Core investiert hat, hat Intel die Fertigungstechnologien weiterentwickelt. Und da sind für mich 45 nm CPUs in einem umweltfreundlicheren und vor allem (auch wirtschaftlich gesehen) wesentlich billigeren Fetigungsprozess ein schwerwiegenderer Fortschritt, als die verkrampfte Umsetzung von Wolkenkuckucksheimen ohne technologische Basis.

    Gerade wenn man wie AMD keine finanziellen Polster hat, dann sollte man sich zunächst aufs Wesentlichste beschränken, bevor man nach den Sternen greift. Und der Phenom ohne bessere Fertigungstechnologie bleibt ein Verlustgeschäft. Wirtschaftlicher Erfolg definiert sich nicht in Benchmarks. Das nur mal so am Rande.
  • M1n1m3 , 19. November 2007 10:59
    dafür das der cpu nur 2,4 ghz hat legt es ganz gut los
    wenn amd da die taktraten langsam hochschrauben kann, wird es schon ein gefährlicher konkurrent.
    vom preis/leistung her ist er top find ich.
    nicht jeder hat 250 eus für ein quad core.
  • FormatC , 19. November 2007 11:01
    Irgendwie funktioniert das Posten nicht, sorry, falls dies ein Doppelpost wird ;) 

    @nightporter:
    Also ich fand den Test eigentlich recht objektiv. Wo es nichts aufzuhübschen gibt, wird nun mal auch nichts schön geredet. Warum auch? Der Phenom ist doch im Fazit gar nicht so schlecht weggekommen. Also ist es schon recht unvermessen, jemandem ohne konkreten Ansatz pure Käuflichkeit zu unterstellen. Das ist allerunterste Schublade und keinen Deut besser, als die Aussagen der anderen, über die Du Dich grade beschwerst.

    Während AMD in einen nativen Core investiert hat, hat Intel die Fertigungstechnologien weiterentwickelt. Und da sind für mich 45 nm CPUs in einem umweltfreundlicheren und vor allem (auch wirtschaftlich gesehen) wesentlich billigeren Fetigungsprozess ein schwerwiegenderer Fortschritt, als die verkrampfte Umsetzung von Wolkenkuckucksheimen ohne technologische Basis.

    Gerade wenn man wie AMD keine finanziellen Polster hat, dann sollte man sich zunächst aufs Wesentlichste beschränken, bevor man nach den Sternen greift. Und der Phenom ohne bessere Fertigungstechnologie bleibt ein Verlustgeschäft. Wirtschaftlicher Erfolg definiert sich nicht in Benchmarks. Das nur mal so am Rande.
  • Melfin , 19. November 2007 11:25
    Und da AMD kaum Fertigungstechnologien besitzt, sondern IBM wird auch in die CPU investiert und eben nicht in die Fertigungstechnologie. Da wird vermutlich pro hergestellter CPU IBM einen gewissen Betrag bekommen.
    AMD / IBM hat bisher immer die unterste Schiene gelauncht und dann den Fertigungsprozess optimiert und verbessert. Alle Achtung was IBM/AMD au sdem 90er dank SOI herausgeholt haben, da konnt eintel zT nicht mit 65nm dran tippen. Nun ist Intel wieder eine Stufe weiter mit 45nm und entsprechend muss man nachziehen. Das kostet ein Schweinegeld.
    Entweder AMD kann sich als zweite Kraft halten und die User akzeptieren das derzeitige Konzept von AMD: Leistung des unteren und gehobenen Anspruchs zum guten preis zu liefern (entspricht ca 85% des Rechnermarkts) oder nicht. Klar man will auch, wenn man nur ne Celeron-Schrottmöhre einsetzt das GEfühl haben, da könnte auch ein Quad9570 Extreme drinstecken, aber man sollte schon sich selbst ein bischen eichen und auf den Boden der Tatsachen zurückholen) Man kann dies auch nicht wollen und wird in Zukunft für den gezahlten preis nur ein Celeron reinstecken können weil intel mangels Alternative ein okto9000 in 2 jahren zum preis einer kücheneinrichtung verkauft.

    und zu THG:
    der Abstieg in die Niederungen des Hurra-journalismus hat nicht erst mit dem Verfassen dieses Artikels begonnen. Kann mich noch gut an den Bericht über das System eines Übertakteten Pentium4 D 905 erinnern. Was sollte der nochmal an Strom verbrauchen? Und das System hatte welches Powermanagement?
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