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AMD leidet noch an ATi-Übernahme

Von - Quelle: Tom's Hardware DE | B 0 kommentare

Advanced Micro Devices hat seinen Verlust im letzten Quartal 2007 mit einem Minus von 1,77 Milliarden US-Dollar verdreifacht. Darin enthalten sind 1,6 Milliarden Dollar für die ATi-Übernahme von 2006.

An dem hohen Minus von 1,77 Milliarden US-Dollar (1,2 Milliarden Euro) hat die Übernahme von ATi den Löwenanteil: Rund 5,6 Milliarden Dollar hat AMD im Jahr 2006 für ATi gezahlt, wovon nun noch 1,61 Milliarden Dollar als »Werteberichtigung« die Bilanz in den roten Bereich fallen lassen. Zum Vergleich: Im vierten Quartal 2006 lag der Verlust bei nur 576 Millionen Dollar. Auch beim Umsatz kann AMD nicht glänzen: Zwar stieg dieser zu 2006 um 8,35 Prozent auf 1,63 Milliarden Dollar, doch gerechnet hat man mit 1,79 Milliarden und enttäuschte die Analysten.

Den Sprung in die Gewinnzone plant AMD wieder fürs zweite Quartal 2008. Für das jetzige Quartal rechnet man noch mit Umsatzverlusten, doch trauen Analysten dem Chip-Hersteller für Q2/2008 einen Gewinn von 1,66 Milliarden US-Dollar zu. Weiterer Lichtblick: Im Audio-Webcast zu den Quartalszahlen meldete AMD, dass die Produktion an Vorserienmustern von Quad-Core-Opterons mit fehlerbereinigtem Stepping abgeschlossen ist und diese bereits erfolgreich getestet wurden. Erste Engineering Samples erhalten Server-Hersteller innerhalb von drei Wochen, danach beginnt die Serienfertigung. Erste Maschinen mit den fehlerbereinigten Opteron-Versionen 2300 sowie 8300 sollen Anfang April auf den Markt kommen.

Bestätigt wurde zudem, dass noch im ersten Quartal die Triple-Core-CPUs verfügbar sein sollen (siehe »Triple-Cores ab Februar«). Ebenfalls in der Pipeline ist ein Phenom-9000-Prozessor mit geringerer Energieaufnahme.

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