RIM: Zunächst neues Blackberry Phone statt weiterem Tablet

RIMs Tablet, das Blackberry Playbook, sollte eigentlich eine kleine Renaissance des zuletzt eher schwächelnden Hersteller der klassischen Business-Smartphones schlechthin einleiten. Doch echte Begeisterungsstürme vermochte es nicht auszulösen, auch wenn dem Gerät an vielen Stellen ein hohes Potential bescheinigt wurde. Mit den Konkurrenten wie dem Samsung Galaxy Tab oder dem Apples iPad konnte es nicht mithalten.

Nun scheint RIM daraus die Konsequenzen zu ziehen und verlegt die Entwicklung eines weiteren Tablet-PCs, der dem Nutzer einen größeren, 10,1"-Bildschirm zu Verfügung stellen sollte, in die (ferne) Zukunft. Stattdessen scheint sich der Konzern wieder stärker auf seine Kernkompetenzen konzentrieren zu wollen und an einem neuen Smartphone zu arbeiten, das seine Konkurrenten in den Schatten stellen soll. Zwar steckt den Gerüchten zufolge in dem Gehäuse vermutlich der gleiche Einkern-Prozessor, der auch im Blackberry Bold Touch verbaut wird, weil eine Dualcore-Variante wohl (noch) zu viel Energie benötigt. Allerdings soll der Strombedarf des Geräts insgesamt so niedrig sein, das von man von einem echten mobilen Device sprechen können soll - im Gegensatz zu den Konkurrenten, die beinahe täglich an eine Steckdosen angeschlossen werden müssen.

Als Alleinstellungsmerkmal hat RIM vor allem das Display auserkoren. Mit einer Diagonale von 4,3" soll dieses zu den größeren Vertretern der Zunft gehören und überdies eine außergewöhnliche 900+ Auflösung bereitstellen.

Das neue Blackberry Smartphone wird, wie auch schon das Blackberry Playbook, ein QNX-Betriebssystem nutzen. Der Hersteller scheint also das für das Playbook-Tablet auf QNX-Basis entwickelte Blackberry Tablet OS mehr und mehr auf seine künftigen Geräte ausweiten zu wollen.

Neben einem neuen Blackberry Smartphone könnte in noch in diesem Jahr ein Harware-Update für das derzeitig 7"-Playbook anstehen, das in einem LTE-fähigen 4G-Funkchip bestehen soll. Ein Update steht auch für die bereits verkauften Playbooks an, das diese vor allem um PIM-Funktionen, wie einen nativen Email-Client sowie Notiz-, Erinnerungs- und Kalenderfunktionen erweitern soll. Bisher wieder diese noch schmerzlich vermisst.

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