Japan: Einbruch der PS Vita-Verkaufszahlen verstärkt sich
Im Verlauf der letzten vier Wochen ist die Anzahl der verkauften PlayStation-Vita-Konsolen in Japan von fast 325.000 auf 18.000 Stück pro Woche eingebrochen.
Media Create berichtet, dass Sony in der Woche vom 9. bis 15 Januar – also der vierten Woche nach der japanischen Markteinführung der portablen Spielkonsole – lediglich 18.361 PS Vita verkauft hat. Die Verkaufszahlen der billigeren 3DS des Konkurrenten Nintendo brachen nach dem immer sehr lukrativen Weihnachtsgeschäft zwar ebenfalls ein, aber bei weitem nicht so massiv: Von ihr wurden 100.668 Stück verkauft.
Die PlayStation Vita schien bei ihrer Markteinführung in Japan kurz vor Weihnachten ja eigentlich der große Knaller gewesen zu sein; innerhalb von zwei Tagen wurden 321.400 Stück verkauft. In der kompletten ersten Woche verkaufte Sony dann zusammen 324.859 Geräte – zwar alles ein bisschen weniger als bei der Markteinführung der 3DS-Konkurrenz (von der wurden an ihren ersten beiden Tagen rund 50.000 mehr Geräte verkauft), aber dennoch äußerst erfolgreich.
Aber in der zweiten Woche begann der Katzenjammer: Jetzt gingen nur noch 72.479 Geräte über die Theke. In der dritten Woche gingen die Verkaufszahlen noch weiter auf 42.648 Geräte zurück. Aber jetzt scheint im japanischen Gaming-Markt totale Flaute zu herrschen: Obwohl die PS Vita letzte Woche nur 18.361 mal verkauft wurde, übertrifft sie dennoch noch die Zahlen von Nintendos Wii, der Xbox 360 und der beiden DSi-Modelle.
Komischerweise scheint die originale PSP (PlayStation Portable) mehr Anklang bei der Kundschaft zu finden: Letzte Woche wurden 62.746 und diese Woche 22.538 Geräte verkauft, also in beiden Wochen deutlich mehr als der Nachfolger. Nintendo beherrscht dagegen weiterhin den japanischen Markt und konnte letzte Woche 197.952 und diese Woche 100.668 3DS-Konsolen verkaufen. Die PlayStation 3 ist die zweitbeliebteste Spielkonsole und verkaufte sich letzte Woche 67.199- und diese Woche 30.332-mal.
Aller Wahrscheinlichkeit nach bricht ihr hoher Preispunkt der PS Vita das Genick – eine Lektion, die Nintendo 2011 beim Verkauf der 3DS ebenfalls lernen musste. Bisher hat Sony aber keine Absichten geäußert, den Preispunkt der PS Vita bei der für den 22. Februar geplanten Markteinführung in den europäischen und US-Märkten (249 und 299 Euro bzw. 249,99 und 299,99 US-Dollar für das WLAN- und das 3G-/WLAN-Modell) herabzusetzen.
In einem Interviewgab Sonys Europa-Boss Jim Ryan jedenfalls an, dass die nordamerikanische und europäischen Märkte sich doch stark vom japanischen unterscheiden würden und man erst mal abwarten wolle, wie sich das Ganze entwickle.
Die so genannten "Early Adaptors" seien aber gewarnt: Wenn sich hier das Gleiche wie in Japan wiederholt, dann ist es nicht unwahrscheinlich, dass Sony den Preis senken oder am Lieferumfang schrauben wird. Wer dann bereits eine PS Vita zum hohen Einführungspreis gekauft hat, darf sich dann ärgern. In Japan reagierten Händler bereits vor fast zwei Wochen, indem sie den Preis des 3G-Modells auf den des WLAN-Modells senkten.
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Was haben die erwartet bei so einem Preis und so einem unnötigen Gerät? Die sind echt merkwürdig im Kopf...
Es gibt bisher einfach zu wenige Rollenspiele, die die potentielle Kundschaft in Asien überzeugen könnten.
Man wird Ende Febuar sehen, wie stark sich die PS Vita dann in Nordamerika und Europa verkauft.
@LtBill1989
Wie kommst du darauf, dass die überteuert ist, schau dir mal die Smartphone-Preise an und die sind nicht so gut ausgestattet.
Die PS Vita ist preislich wie damals die PSP platziert und überflussig ist sie auch nicht, da es keine gute Alternative gibt.
Ich werde mir die PS Vita auf jeden Fall zulegen, weil ich kaum noch Zeit habe am PC zu zocken und dafür zwischendurch immer mal Zeit hätte, wenn kein PC da ist oder das Anschalten zu lange dauern würde.
Die Steuerung der Vita und die Grafik sind auf jeden Fall überzeugend und Games gibt es zum Start auch schon ein paar interessante.
Ausserdem soll man damit auch Android-Games spielen können.
da hol ich mir einfach ein Android und fertig. So viele Spiele zockt man auch nicht unterwegs! Ich hätte auch gar keine Lust ein zusätzliches Gerät mit mir rumzuschleppen. Android oder Iphone reicht vollkommen und ist leistungstechnisch völlig in Ordnung für zwischendurch.
Natürlich werden es die Early Adopter wieder hochpushen aber im endeffekt ist sie sinnlos und einfach fehl am platz...wie man deutlich an den Zahlen sehen kann
Bei der Preisgestaltung von Familienentertainment ist zu berücksichtigen, dass hier nicht der graphikhungrige Nerd einkauft, sondern die Mama, die den Kindern eine etwas grössere Freude machen möchte.
also passt mal auf jungs ! Die ps vita ist einfach nur hamma und da kann dieses billige teil von nintendo überhaupt nicht mithalten und der preis für das teil ist auch nicht gerechtfertigt, wenn man schon den preis von der vita senken will und die teile die sony für die ps vita sind auf nicht billig das müsst ihr auch berücksichtigen die qualli ist einfach nur häftig.
Moinsen.
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Android Touchscreen Games sind überhaupt nicht zu vergleichen mit den Games die auf der Vita mit echten Controllern gespielt werden können.
Und ich schleppe gern ein zusätzliches Gerät mit eins zwei winzigen Speicherkarten mit, wenn ich dafür mal eben auf der Couch eine halbe Stunde zocken kann ohne erst nen Rechner anzuwerfen.
Ausserdem sind Android-Games längst nicht so hochwertig.
Ein überteuertes Spielzeug, das als Zielgruppe ein paar Nerds und Kinder hat - da ist der Preis selbstverständlich entscheidend. Nicht für die Nerds, aber für Eltern, die soetwas ihrem Kind kaufen.
Das ist der Grund, warum die Verkaufszahlen derartig einbrechen: Für "zwischendurch" viel zu teuer. Das hätte man sich auch vorher überlegen können, aber da andere unverschämte Preisansagen auch geschluckt wurden, versuchte man es halt auch dieses mal.
Schön zu sehen, daß es irgendwann doch noch Grenzen gibt und nicht restlos jeder sein Hirn komplett abschaltet.
Markt ist gesättischt und hat keine Luscht mehr. - Andauernd so teures Krams anbieten, was dann kurze Zeit später eine Revision erfährt.
Der Markt ist schlauer als der Kunde. - Bär und Stier sitzen gemütlich, Arm in Arm, den Sonnenuntergang betrachtend. - Und Sony guckt dumm in die Röhre. Ein Bild für die Götter.
Die Überflussgesellschaft bricht sich das Genick ganz von selbst. - Und Vita ist ein Anzeichen hierfür.
Der Markt ist zu 50% der Kunde...
Zu behaupten, dass die überteuert wäre ist ja wohl etwas überzogen, schaut euch mal die Tablet-Preise an und die sind schlechter ausgestattet (bis auf das BS)...das iPhone ist überteuert, aber da ist es ja nicht schlimm ist ja Apfel. *facepalm*
Schön das ihr die Vita nicht braucht davon müsst ihr aber nicht auf andere schließen oder die gar als Nerds hinstellen.
@noskill: bin voll auf deiner seite! anscheinend gibt es ja genügend leute die auf ihren 700€ smartphones gelegentlich gerne zocken. ich habe lieber ein kompaktes handy in der hosentasche, das nicht halbtäglich oder täglich geladen werden will und um die 100€ kostet. zum zocken und internetten hol ich mir dann noch die vita, die in der schublade oder in größeren taschen verschwinden kann.